Hallo zusammen,
ich bin noch relativ neu im Airsoft-Bereich und beschäftige mich gerade intensiv mit der Frage, wie man ein Loadout sinnvoll plant, bevor man Geld ausgibt. Bei mir scheitert es weniger an der Technik als an der Vorstellungskraft: Wie wirkt ein flecktarn Chest Rig zusammen mit einem urban-grauen Helm, und passt die Farbkombination überhaupt zum Rest der Ausrüstung?
Früher habe ich dafür Referenzbilder im Netz gesammelt und in einem Grafikprogramm zusammengeklebt. Das war auf Dauer ziemlich mühsam, weil man für jede Variante wieder von vorne anfängt. Inzwischen nutze ich dafür ein browserbasiertes KI-Bildwerkzeug (nanobanana2lite.tools), mit dem ich aus einer kurzen Beschreibung schnell Stimmungsbilder und Farbvarianten erzeuge – zum Beispiel „flecktarn chest rig, urban grey helmet, forest background“. Das läuft ohne Installation direkt im Browser und reicht für eine erste Einschätzung völlig aus, bevor man tatsächlich bestellt.
Wie macht ihr das? Sammelt ihr Referenzfotos, zeichnet ihr selbst, oder bestellt ihr einfach und probiert aus? Und gibt es bei euch im Verein Regeln zu Farben und Mustern – Stichwort Verwechslungsgefahr mit anderen Teams? Über ein paar Erfahrungen von erfahreneren Spielern würde ich mich freuen.
Viele Grüße
Martyn
Also ich hab mir anfangs einfach in Mockup erstellen lassen. Bilder von den jeweiligen Produkten in die KI deiner Wahl, mit dem verweis ein Mockup daraus zu erstellen. So hatte ich davon immer einen recht guten Eindruck. Ansonsten, nimmst einfach das, worauf du Bock hast. Wenn du kein MilSim spielst, ist es eigentlich ziemlich egal was du wie kombinierst.
Ich sehe was was mir gefällt, und kauf mir nach und nach passende sachen außenrum dazu bis es komplett ist.
KI hilft da null 😂😂 man muss in den Zeug spielen leute
Junge Junge wird da heute so ne Wissenschaft draus gemacht ?
Ich kauf einfach was mir gefällt
, juckt mich nicht die Bohne wie andere meinen Stuff finden. Und damit spielen muss ich ja, ergo müssen die Pouches oder das Gear auf meine Bedürfnisse angepasst werden und ohne deine eigenen Bedürfnisse zu kennen, da du eben offenbar nich nicht wirklich gespielt hast wirst du auch auf anhieb kein für dich perfekt passendes Konzept finden.
Try and Error heißt die devise ;)
MFG
Tarn finden den man mag und der FUNKTIONIERT, für die Spielfelder wo man spielt.
Und dann piece by piece ausprobieren und zusammen bauen.
Ein Gear steht nicht von heute auf morgen sondern wächst mit den Einsätzen und passt sich den Bedingungen an.
Das Gear passt sich an, nicht der Spieler an unbequemes scheiß Gear weils 20€ billiger oder akurat und damals in der Steinzeit so getragen wurde.
Wenns nicht sitzt sitzt es nicht.
Anfang war einfach kaufen und probieren
Ging öfters in (Lehr-)Geld
Denk die meisten werden entweder kaufen und dann schauen wo sie die Sachen hinmachen oder genau wissen was die wo und wie haben wollen, im Sinne von "ich brauch da ne Tasche, oh die passt was ich damit machen will, hm an der Stelle mach ich die Farbe, das passt ganz gut rein"
Irgendwann bekommt man dafür ein Gefühl, wenn man ne Zeit im Hobby ist.
Ich persönlich orientier mich mittlerweile bei meinem Flecktarn Kit an den Fallschirmjägern, um genau zu sein an den Jungs des EGBs im Fallschirmjägerregiment (FschJgRgt) 26 oder 31, jeweils 2. und 3. Kompanie. Mein Multicam Kit ist orientiert am 75th Ranger Regiment.
Da werden auf diversen Discordservern Bilder angeschaut wie Profis das machen. Da ich aber kein Reenactment oder Battledisplay mache, is das ganz entspannt. Da is der Ablauf eher so "hm ich bräuchte im Feld noch des, wie machen die Rangers das, wie machen die EGBler des, hm das sieht gut aus, hm die Tasche sieht ähnlich aus zu dem was die Rangers nutzen, die Pouch sieht ähnlich aus dem was die EGBler da nutzen, cool"
Im Airsoft is zwar Style der halbe Kampf, es sollte aber immer zuerst der Ansatz "Function over form" verfolgt werden. Bringt nix wenn man die Tasche oder die Farbe zwar optisch fühlt aber die Nutzung nicht mag
Nimm von der Farbe einfach was dir gefällt. Bei uns im Team ist alles erlaubt. Wenn alle unterschiedlich aussehen erkennt man seine Teammitglieder auf dem Feld leichter wieder.
Richtig interessant wird es erst bei der Auswahl von Taschen, Holstern und sonstiger Ausrüstung. Das ist bei mir ein jahrelanger Prozess und Tetris ist nichts dagegen. Es funktioniert eben nicht alles so wie man sich das vorher gedacht hat. Daher immer vor dem eigentlichen Härtetest auf dem Feld erstmal zuhause ausprobieren. Man will ja keine blöden Überraschungen erleben.
Ich mach das schon seit weit über 15 jahren und kauf mir immer mal was neues gerade weil auch neue sachen auf den markt kommen und man immer mal wieder was hat was noch nicht optimal ist.
Angefangen hab ich mit OTV westen weil ich die Optisch cool fand. (schwarz und woodland) das zusammen mit ner normalen Einsatzhose und Feldhemd und nen gürtel für das Stoff Beinholster.
Bolle Brille, Buschhut, und günstige Miltec stiefel
So hatte ich mein erstes spiel:

das war meine erste "fertige" Woodland gear

Dann kamen combatshirts mehr auf.
Dann gab es Hosen mit Intregrierten Knieschonern.
dann kamen andere Pouches in mein Sichtfeld und wurden getauscht.
dann wurde die OTV+ Koppel gegen einen JPC mit Battlebelt getauscht.
Helm getestet und für kacke befunden
Zwischendrin von Bolle auf swisseye gewechselt.
irgendwann empfand man gittermasken als sinnvoll, was weiderrum durch eine dye ersetzt wurde. dazu dann noch irgendwann später Mesh dreads.
Schuhe hat man mal lowa Probiert und will jetzt nix anderes mehr.
zwischendurch verschiedenste stoffholster, dann nachher Hartschalen Holster. Mittlerweile das Warrior universal. zu letzt wurden die double stack taco pouches mit aufgesetzter Pistolentasche am belt durch alles EInzelnd ersetzt.

in schwarz hab ich noch recht lange so gespielt.
is dann etwas spaciger geworden:

und wird teilweise durch jpc und schwarzer dye ersetzt, je nachdem wie ich gerade Bock hab.
der Gear process ist immer im wandel, kauf was dir zusagt und du meinst was für dich passen könnte.
eilweise ist es halt mit rücksenden oder verkaufen verbunden weil nur nach ich kauf mal was gut läuft und optish passt muss es nicht zwingend zu deinen Bedürfnissen passen.
was ich mir wünschen würde wäre ne low ride mount für das warrior holster, das man das etwas tiefer bekommt. meine meist gespielte Backup hab ich daher an ner low mount mit hartschalen holster weil man das besser ziehen kann.
Schiel nicht von Anfang an auf irgend welchen fancy Stuff.
Am Anfang tut es, was du eh im Schrank hast.
Jeans, Engelbert oder H&M Cargo Hose und ein Hoodie.
Schau dir auf den Spieltagen ander Leute Zeug an, stell Fragen, fass Zeug an schau welche Farben, Camos und Kombis dir gefallen und welche nicht.
80% der tollen Späschel Forßes Klamotten und Kits sind reines Theater. Feelgood und Selbstdarstellung aber nicht notwendig um spielen zu können.
Nichts gegen Theater und Selbstdarstellung - aber du willst ja dein eigenes Selbst darstellen und nicht die Klamotten oder Ideen von anderen kopieren.
Man muss sich hauptsächlich gut bewegen können 😊
Bequem und funktionell sollte es sein.
Tarn ist eher etwas vernachlässigbar. Klar, das eine passt besser zu Spielfeld A, das andere besser zu Spielfeld B, letzten Endes macht das aber nicht den Braten fett.
Wenn du nach etwas aussehen möchtest hol dir ein Vorbild und versuch es nachzustellen. Ist für Airsoft (ausser Milsim) aber nicht so wichtig. Schau dir bei Spielen an, wie andere herumlaufen, frage ggf.
Keiner schaut einen schräg an, weil man Multitarn Hose und Flecktarn Pulli trägt.
Zu den Anbausachen: Airsoft ist kein Krieg. Bei uns ist das ganze nur ein Spiel und ungünstige Platzierung von Taschen ist nicht Kriegsentscheidend. Im U-Tube gibts einige, die einem die passende Platzierung erklären. Daran kann man sich grob orientieren. Dann geht man spielen und schaut wie man damit klarkommt oder was stört. Dann ändert man und probiert wieder.
Ich trag zB auch mal gerne die Pistole quer aufm Platecarrier. Da stört sie mich nicht und ich komm noch ausreichend dran.
Andere mögen sowas wiederum garnicht.
Kauf anfangs nicht zuviel auf einmal. Fang minimalistisch an und kaufe dann Sachen dazu. Vollausstattung braucht keiner zum Anfangen.
Ganz einfach, wenn man Länder nachstellt, da wird einfach gekauft, was ausgegeben wurde und dann getragen :)
Inzwischen hat sich allerdings recht viel angehäuft, sodass ich dann einfach mir mal was schnappe und dann kombiniere. Gerade bei kleinen Feldern muss ich ja nicht ein ganzes Kit mit mir rumschleppen. Da wird dann einfach ne beliebige Tarnhose oder ne dunkle Engelbert angezogen und dazu ne Feldbluse und Abfahrt.
Wild mischen würde ich jetzt nicht, z.B. Rhodesian Brushstroke mit Dänisch M84 oder so xD
Wobei gerade Brushstroke und M84 super zusammen passen. 😂
Am ende sind 3 Dinge Wichtig:
Es muss DIR gefallen
Du musst dich gut bewegen können
Es muss bequem sein
Alles andere ist Zweitrangig. Ich zb spiele gerne Schwarz bzw Schwarzes Kryptec Camo weil es mir gefällt. Hilft mir das im Wald? Nein. Machts nen Unterschied? Nur ein kleines bisschen. Wir spielen auf Entfernungen wo es bei Tag keinen so großen unterschied macht. Klar ein Ghillie im Busch wirst du trotzdem kaum erkennen. Aber ob hinter dem Baumstamm nun ein Flecktarn-Heini steht oder einer in Schwarz macht nicht so viel unterschied.
Airsoft ist ein Spiel/Sport und du musst dich mit deinem Loadout gut fühlen. Wenn du ein gefühl davon hast was gut passt und was dir gefällt kannst du dich dann nach "hochwertigeren" sachen in der richtung umschauen wenn nötig. Oft tun es für uns aber auch die Preiswerten sachen.
Ich habe mit billig angefangen und nach und nach durch hochwertiges ersetzt.
Angefangen mit 5Ft ner billigen MilTec Weste und pouches. Getestet wie komme ich klar mit dem System, wo ist für mich der beste Platz für welche pouches.
Dann, wenn Geld und Gelegenheit da war, Weste durch LHT ersetzt, später dann die pouches.
Inzwischen habe ich 3 verschiedene Westen vom Tarn her, die sind von der Aufteilung aber fast identisch. Die Unterschiede kommen eher davon, das ich andere Waffen benutze oder für andere Spielfelder anpassen.