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(nachträglich editiert am 06.06.2022 um 17:04 Uhr)

Moin, 

ich brauche mal eure Meinung zu diesen Pistonhead. Ich glaube das dieser Weg der Drosslung ganz gut ist aber was denkt ihr darüber?

Bin für alle eure Sichtweisen offen :)

 

https://www.begadi.com/begadi-pro-variohead-einstellbarer-cnc-alu-pistonhead-mit-double-o-ring-quad-ring-und-kugellager.html

(80 Posts)

(nachträglich editiert am 06.06.2022 um 17:18 Uhr)

Idee ist wirklich gut und technisch auch gut umgesetzt aber dein Zylindervolumen passt im besten Falle zur Lauflänge.

Änderst du nun das Volumen durch diesen Head hast du zuviel Lauf und zu wenig Luft. Ergo deine Murmel rollte irgendwo hin nur nicht ins Ziel.

Auf der anderen Seite kannst du aber nun auch einfach einen Type 0 Zylinder einbauen und mittels des Heads mehr oder weniger auf deinen Lauf anpassen ohne 100 verschiedene Zylinder daheim liegen zu haben die dann mehr oder weniger zum Head passen und nicht abdichten.

Den Vorteil des "Leistung reduzieren" würde ich hier mal als netten aber unwichtigen Nebeneffekt aufführen. Das macht man weiterhin in erster Linie per Feder und die meisten Waffen haben heute ein FSWS. Mal mehr gut mal weniger ^^

Alter Wein in neuen Schläuchen.

Das Teil ist gerade erst auf den Markt, bisher hab ich kein Video dazu gesehene oder einen Bericht. An sich ist das Prinzip ja wie ein "AEG-Nozzle". Ich warte auf meine um einen ausführlichen Test zumachen, Reaper wird seinen bestimmt auch bald machen.

Also abwarten wie die Erfahrungen so werden.

 

Hab nur nicht wirklich Bock meine fit laufende SAEG aufzuschrauben :D

Dankeschön schonmal für die vielen Antworten. Das ist richtig, abwarten ist glaube ich grade angebracht. Mal schauen was die Zeit bringt und auf die Erfahrungen hören die andere Spieler mitteilen.

Es gab vor Jahren schonmal von einem anderen Hersteller sowas in der Art, vielleicht gibt's dazu Langzeiterfahrungen.

Wurde seinerzeit auch von Begadi vertrieben, aber da ich es nie gebraucht habe kann ich auch nicht sagen wie es hieß.

Werde mal nachschauen, vielleicht findet man ja was zu.

Ist mMn Pfusch, muss aber jeder für sich entscheiden. 

Will ich eine gewisse Energie erzeugen dann stimme ich das über die Feder und das Sektor gear ab und mache das System nicht (gewollt) undicht. Ist ggf viel Aufwand, aber besser. 

Aber eignet sich so super zum betrügen, Waffe mit aufgedrehtem PH chronen, danach wieder zu drehen. Ist die Steigerung zu den Leuten die ihr Hopup zudrehen oder "aus versehen" die falschen bb's zum chronen laden.

Ich vertraue Menschen zu wenig um solche Produkte gut zu heißen. 

(1965 Posts)

(nachträglich editiert am 06.06.2022 um 18:10 Uhr)

@frustrandale_de  Ach komm, verarschen ist zu Zeiten von HPA Regulatoren, verstellbaren NPAS, schnell erreichbaren FSWS und wie du schon erwähnst hast, über hop reindrehen und kugelgewicht schwurbeln einfacher denn eh und je. (Zumal: wie soll man als Orga großartig kontrollieren, wer welchen pistonhead installiert hat?)

da hilft nur eine Orga mit Chrono und Feinwaage, die regelmäßig Spieler direkt auf dem Feld kontrolliert/nachchront und entsprechende Konsequenzen zieht, wenn was verbockt wurde.

 

sonst ja, stimme ich dir zu

1. mehrere Waffen haben, mit den entsprechend angepassten energien

2. Short stroked sector gear + gut erreichbares FSWS

3. Undichtigkeit über Pistonhead verursachen

so zumindest mein Ranking, wenn man bei einer Nähmaschine bei der Energie variabel sein möchte

 

Also das Reapervideo dazu (für Mitglieder) fällt sehr positiv aus. Energie bleibt auch mit gewollter Undichtigkeit konstant.

 

+ Wall-E 

wer schummeln will kann das genauso über FSWS, Regulator etc. etc.

 

Danke für diese schnelle Info vom Reaper Video

"Zumal: wie soll man als Orga großartig kontrollieren, wer welchen pistonhead installiert hat?"

Das ist ein generelles Problem, aber das ist ja so alt wie das chronen selbst. Affen gibt es immer mal, das wird durch den piston head nur erweitert. Zugegeben, wie Reaper es ja festgestellt hat, super einfach in der Handhabung und effektiv. 

 

Was das Problem bei der gewollten Undichtigkeit ist, dass die Waffe stärker arbeiten muss als hätte sie eine schwächere Feder oder/und müsste diese weniger weit aufziehen. Somit hat man alle Nachteile einer stärkeren Feder, aber eben keinerlei Vorteile ausgenommen der angepassten Energie. 

 

(1089 Posts)

(nachträglich editiert am 06.06.2022 um 19:06 Uhr)

Ich warte auf die ersten Bastellegastheniker, die dann meckern, weil seltsamerweise der Lauf zerscheuert ist...

Gabs früher schon mal, hat sich so gut durchgesetzt, wie der Energy Adjusment Muzzledevice Unfug.

Wobei man immer gucken muss: Begadi lanciert irgendein nutzloses Eloxade-Gadget und der Begadigläubige Deutsche AS Klüngel kauft! Siehe MAXX HUU und anderen Unfug...

Und nur Weil Reaper der neutralste AS Influencer ist, heißt das nicht, dass er nicht auch gerne mal Sachen unter den Tisch kehrt, Dinge komplett falsch bewertet und manchmal auch einfach Unfug erzählt.

Bestes Bsp. hierzu wäre seine Einschätzung zur ASP/CYMA SVU... (Seiner Meinung ein SUPER BODY, STABIL BLABLABLA..)

 

Edit:
WOHOOOO POST NO. 1000. Tröööt- Feier- Sekt aufmachen!

Schon gesagt. 

Wobei bei den diversen AR Modellen der Upper mit Lauf schnell entfernt ist dann muss man nur durch's Nozzle. Durch den Lauf würde ich nur BBs und Putzutensilien jagen

Am Samstag stand ich (vertretungsweise) am Chronostand. Es gab dort den Trend, auf maximal erlaubte Spielfeldleistung zu gehen. 2J SAEG, 2.5J DMR, 3.5J Sniper. Die allermeisten Teilnehmer waren am Anschlag, und notfalls wurde noch am HPA hochgedreht. Wobei es im Spiel friedlich lief und mir keine Beschwerden über unterschrittene Mindestabstände, hochgedrehte Energie oder zuviel Aua unterkamen, aber der Trend ist (leider) eindeutig, und nicht immer verhalten sich (fast) alle von mehr als 100 Spielern vernünftig. Allerdings hatten die jüngeren 0.5er - Spieler trotzdem ihre wirklich guten Erfolgserlebnisse oder diejenigen, die mit 1 - 1.5J dort spielten. 

Kurzum: wenn so ein Teil verbaut ist, dann plant man das System ja i.d.R. auf Maximalleistung, muss aber trotzdem die Situation berücksichtigen, dass die Waffe mal von 2J auf weniger als 1.5J zurückgedreht wird. Die Vorposter haben schon ein paar Kritikpunkte angemerkt:

Zylindervolumen: das sollte so bemessen sein, dass der Waffe im gedrosselten Zustand nicht die Luft ausgeht. Also eher Typ 0, und, ganz wichtig: es dürfte damit eine maximale Lauflänge geben, mit der das überhaupt sinnvoll ist. Einstellwerkzeug 573mm: hmm ..., ich habe es nicht nachgerechnet, aber das dürfte schon "eng" werden.
Ist das Zylindervolumen im geschlossenen Zustand zu groß: es drohen Luftverwirbelungen und damit Präzisionsprobleme.
Ist dasZylindervolumen im gedrosselten Zustand zu klein:keine oder ungleichmäßige Leistung.

HU-Gummi: das sucht man nach Waffenstärke aus. Je mehr, je härter. Oder ich nehme ein weicheres mit höherem Kugelgewicht, habe dann aber ggf. Verschleißprobleme. Überhaupt wird man mit dem Kugelgewicht probieren müssen, was in welcher Konstellation überhaupt brauchbare Ergebnisse liefert. Und nicht jeder hat ein M4, wo ich schnell mal Lauf samt HU-Unit schnell getauscht habe gegen eine zweite Einheit, die ich mit in den Waffenkoffer packe.

Gearbox / Feder: die Feder richtet sich nach der maximalen Stärke. Für 2J also eine passende Feder. Meine Befürchtung ist, dass bei undichtem Piston das aufschlagmindernde Luftkissen zwischen Piston und BB fehlt, der Schlag auf die GB-Shells also bei eingestellter Leistungsreduktion noch heftiger wird. Also Sorbo-Pads usw., am AoE muss man zwar eh prüfen nach dem Systemeinbau, aber das kommt dann noch hinzu. Dann nimmt dadurch das Luftvolumen wieder ab, damit sind wir wieder bei der Frage, wo das Einstellwerkzeug mit 573mm eine Daseinsberechtigung hat.

Feder / Gears / Motor: wenn man eh am AoE arbeitet, dann kann man gleich mit Gears und/oder Motor weitermachen, um die 2J-Feder handhaben zu können, falls die Waffe vorher deutlich weniger Leistung hatte.

Prellschlag: wenn man eine Ares oder VFC hat, dann kann man gleich noch über einen Wechsel der GB-Shells nachdenken.

Fazit: mit so einem System besteht die gute Chance, aus einer bislang präzisen und guten Waffe ein unpräzises 2J-Monster zu machen, das als Ausgleich auch bei niedriger Energie schlecht performt. Ein begnadeter Bastler mit viel Zeit und Wissen mag da durchaus etwas Brauchbares von machen, aber die Investition beschänkt sich m.E. nur in den allerseltesten Fällen auf nur den Piston.
Aus einer dichten Waffe mit 1 - 1.5J ab Werk läßt sich mit etwas Arbeit nur am HU und in Kombination mit guten BBs ein Präzisionswunder zaubern. Dann hat man zwar nicht immer maximale Spielfeldenergie, aber trotzdem Spaß. 

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