Archwick MK 13 Mod 7 (& conversion zu G22A2)

(nachträglich editiert am 04.06.2021 um 22:54 Uhr)

Hallo,

statt eines SSG96 wurde es die Archwick MK 13 Mod 7, Hintergrund, da ich das G22A2 schon real in Händen halten durfte, habe ich mich irgendwie in die Knifte verkuckt.
Dazu kommt, dass nach allen Infos die ich bislang hatte, die Internals auch ziemlich gut sind.

Die Hop-Up-Kammer ist eine "verbesserte" Action-Army vom look her gleich mit TDC.

Aber nun mal zum Gewehr selbst.
Bestellt bei Kotte und Zeller, habe ich das Gewehr am Mittwoch erhalten.

Ausgepackt und erst einmal untersucht.
Der Zylinder hat beim spannen recht viel spiel gehabt, der Innenlauf war auch nicht vollends fixiert am Ende, also Knifte erst einmal zerlegt.
Es zeigte sich, dass die Guide-Rings im Außendurchmesser zu klein waren, der Innendurchmesser war etwas zu groß, aber damit alleine konnte man leben.
Also neue Ringe konstruiert und gedruckt (da mein Drucker aktuell nicht ganz Maßhaltig druckt, werde ich die Modelle nicht veröffentlichen, da ich nicht garantieren kann, dass die Teile dann bei jemand anderen passen).
Somit war das Problem beseitig.

Hop-Up-Kammer ausgebaut, und gesehen, dass der Barrel-Spacer zwar grundsätzlich gut konstruiert ist, aber keinen Fixpunkt auf dem Lauf hat, daher rutscht er etwas hin und her, also auch hier mit Tape einen Anschlag und das Ende des Innenlaufes auch etwas getaped, um hier den Sitz zu verbessern.

In dem Zuge habe ich das originale Hop-Up-Gummi (Silikon, schätzungsweise 60 Shore) gegen ein Decepticon 80° Shore Silikon getauscht und den breiteren "Nub" installiert.
Alles wieder zusammen gebaut und den "Novritsch-Dichtigkeitstest" gemacht... alles Dicht.
Aktuell hat die MK13 1,8 Joule, damit + Hop up Gummi + Nub ließen sich 0.49er Modify Bio-BBs hoppen und schießen.

Abgesehen von ein paar Kleinigkeiten (Guide-Rings, schlechte Schraubensicherung, Stahlinlays im Upper, die aber nicht verdrehsicher waren und somit sich die Schrauben nur schwer entfernen ließen) ist die technische Basis ziemlich gut, ein paar Handgriffe muss man aber meiner Meinung noch machen.
Aktuell ist sie aber ziemlich leise, liegt vielleicht auch an dem schlechten Volumenverhätniss Zylinder/Lauf

Folgende Punkte werden noch folgen:

- 40ccm Zylinder von Archwick (ist nun in Asien Erhältlich)
- TTI-Zero-Trigger (die originale ist sehr gut, aber die TTI hat, wie der Bill-Trigger etwa 4 bis 5 mm mehr Weg und somit rund 2ccm mehr Volumen)
- Testweise eine Kürzung des Laufes um das Zylinder/Lauf-Volumenverhältniss auf schwere BBs zu optimieren (ich weiß, bedarf eines neuen Beschusses)

Schritt 2, ich bin dabei ein paar Teile zu konstruieren, um aus der MK13 ein G22A2 zu machen, das bedeutet zum einen ein Cover oder (wenn ich noch jemanden finde, der mir sowas fräsen kann) oder einen neuen Upper-Receiver mit den Schnittstellen der MK 13, sowie eine neue Endkappe.
Ob ich noch einen neuen Bolt-Handle mache oder einen von einer L96 irgendwie adaptieren kann, muss ich schauen.

Außerdem gibt es noch einen neuen Klappschaft, mal sehen ob ich den als Ersatzteil bekomme oder nachkonstriere.

Generell denke ich, ist die Mk13 für mein Vorhaben eine geile Basis und "fast out of the box" schon ziemlich geil.

Allerdings sauschwer, fürs präzisionsschießen geil, Targets auf xx Meter entfernung... aber zum durch den Wald rennen ??
Dazu auch noch sch... lang... wie gesagt, fürs Target-schießen nicht schlecht.


Hier noch ein paar Bilder, unter anderem habe ich auch mal angefangen, im CAD ein paar Teile für den Umbau auf G22A2 zu designen, ob dies mit den aktuellen Bauteilen überhaupt funktionieren würde.
(Bilder von Archwick mit Erlaubniss, der rest ist von mir)

https://www.bilder-upload.eu/thumb/b9d2dc-1622834426.png

https://www.bilder-upload.eu/thumb/4ed077-1622834611.jpg

https://www.bilder-upload.eu/thumb/492df9-1622834841.jpg

 

 






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