Panik reaktion / Kabel durchgeschnitten / Ärger mit Shoot Club
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Moin Leute!

Ich brauche euren Rat.

Zu meinem Problem :

Vor 2 Monaten habe ich ein versehentlich meine Evo 3 geschrottet.
Wie? :
Irgendetwas ist mit dem Akku nicht inrodnung gewesen (denke ich) da der beim anschließen in flammen aufgegangen ist. (nach gefühlten 10 Sek)
Ich bin zwar kein Anfänger mehr aber das war trotzdem eine brisante Situation!
Da ich in meiner Panik den Akku nicht sofort vom Stecker trennen konnte griff ich kurzerhand zum Messer und schnitt das Kabel komplett durch!

Tja....was nun?
Ich habe Shoot Club angeschrieben und die Situation erklärt, Bilder geschickt und dann einen Retourenschein erhalten. Die Knifte habe ich dann eingeschickt.
Bis dahin alles gut.
Nach 2 Wochen kam die Rückmeldung das der Fehler vor Ort nicht zu beheben ist (war mir schon vorher klar) und das die Evo 3 an ASG zur reperatur geschickt wird. Dies ist jetzt mehr als 2 Monate her!
Auf wöchentlicher Nachfrage kam immer und immer wieder das noch keine Rückmeldung vom Hersteller vorliegt und ich mich gedulden "müsste"!

Dann ist mein Geduldsfaden gerissen da mir am Telefon gesagt worden ist das sich da noch "nix" getan hätte.(Da sind schon 6 Wochen ins Land gezogen!!!) Die Retoure Abteilung wurde auch schon informiert und es tut sich immer noch nichts!

Als ich dann die böse Email geschrieben habe und damit drohte vom Kaufvertrag zurück zu treten kommt man mir mit der Aussage
"Sie können nicht vom Kaufvertrag zurück treten da das Kabel durchgeschnitten worden ist"

Jetzt zu meiner eigentlich frage.
Stimmt das so? Können die mir jetzt einfach sagen "Nö! Sie haben sich jetzt zu gedulden bis wir die Knifte wieder hier haben?!" Wie lange soll ich denn warten? 1 Jahr?!
Ich bin kurz davor den Rechtsanwalt einzuschalten.

Fühle mich total ausgeliefert aufgrund einer von mir herbeigeführten Panik reaktion. Ja, das Kabel durch zu schneiden war mehr als eine dämliche Idee....aber ich wusste mir in dem Moment nicht anders zu helfen =(

Zusammengefasst :

Ich habe das Kabel durchgeschnitten (hinter dem Stecker natürlich)
Warte jetzt auf die reperatur die unverschämt lange dauert und mit keinerlei Infos bestückt wird.
Muss ich das als Käufer so hinnehmen?

Falls irgendwer eine Idee hat oder sogar eine Antwort wäre ich euch sehr sehr dankbar.
Ich hab im großen und ganzen keine lust den Anwalt zu kontakieren und mich auf eine Schlammschlacht einzulassen.
Ich müsste dann auch den Hersteller vom Akku kontaktieren und ich denke jeder weiß dann wie lange sich sowas hinziehen wird!

Danke für eure Aufmerksamkeit!

G. Dennis




(11278 Posts)

(nachträglich editiert am 01.10.2020 um 13:03 Uhr)

Hast du etwas beschädigt und willst jetzt dein Geld wieder, drehen wir das Gedanklich mal um.

Wenn ich den integrierten Stecker des TV Gerätes, welches du mir verkauft hast, abschneiden musste, durch einen Fehler in meiner Steckdose. Warum solltest du es dann akzeptieren, dass ich das von mir beschädigte Gerät zurückzunehmen?

 

Ich bezweifle zwar das der Akku schuld war, er Fehlbenutzung oder Fehler in der Waffe, aber das müssten die Techniker jetzt erstmal klären, weil sie ja nicht mehr bei dir ist.

 

Vll hilft das

https://www.kanzlei-hollweck.de/ratgeber/reklamation-und-umtausch/

 

Würde den Fehler aufs Mosfet schieben, darum dauert die Reparatur auch länger, wenn die das Teil nicht haben und erstmal geprüft werden musste, warum es abgeraucht ist.

Umgedreht gebe ich dir da Recht!
Genau, die Techniker müssen jetzt feststellen was es war. Die Knifte oder doch der Akku?

Laut Gesetz hat die Firma dann 4 Wochen Zeit dazu. Diese 4 Wochen sind längst überschritten.
Jetzt kommt der Punkt hinzu das sich Shoot Club nicht bemüht bei ASG nachzufragen. Dies kam bei den Gesprächen am Telefon zum vorschein.

Mir kann man doch nicht sagen "Jo wir lassen die Knifte reparieren aber wie lange das dauert (Hände hoch) keine Ahnung"

Hier stimmt doch was nicht.

Ja ich würde mein Geld wieder haben wollen, weil ich keine lust auf so Spielchen habe.

Keine Transparenz, keine Kulanten Lösung. Mir wird immer noch gesagt das ich warten "muss" und ich hasse es, wenn man mir sagt das ich etwas "MUSS"

ist der akku von dir gewesen oder auch von Versandtshop versendet, gleichzeitig mit dem Gewehr gekauft?

 

Wenn letzteres hast du eigentlich fast Pech gehabt weil es dann deine Schuld war!

Frist Setzen, du hast ja nicht verlangt, dass sie ausser Haus geht oder wurdest gefragt ob das ok wäre.

Wenn ein LiPo durch geht, dann weil ein Kurzschluss im System ist. Wie ist es denn zu dem Akkuproblem gekommen?

Nein der Akku ist so gekauft. Habe ich bei Begadi bei einer Bestellung einfach mit gekauft.
Tut Rechtlich nichts zur Sache. Warum? Der Hersteller sagt nicht das ein "bestimmter" einzigartiger Akku benutzt werden muss. Somit fällt das weg.

Ich kann nicht sagen was passiert ist an dem Tag. Bin froh das nichts schlimmeres passiert ist aber ganz normal kann das ja nicht sein.

(11166 Posts)

(nachträglich editiert am 01.10.2020 um 13:16 Uhr)

Die Jungs von ASG sind nicht immer die schnellsten. Wenn die Waffe zu den gesendet ist, werden die das Ding zerlegen und schauen ob irgendwie der Fehler erklär bar ist. Die werden gewiss nicht sagen "Ups, unser Fehler".
Dann wird eine Reparatur stattfinden und die Waffe zum SC zurück gehen.

Ich kann dir jetzt keine Zeit nennen, aber das kann schon mal länger dauern. Umadreck als Beispiel nimmt sich gern auch mal ein halbes Jahr und mehr wenn man richtig Glück hat.

Vom Kauf zurücktreten wird interessant.

Vom "Kauf zurücktreten" kannst du nur in einem bestimmten Zeitrahmen Gebrauch machen. Da die Waffe ja nachweislich funktioniert hat und der Schaden (ich meine hier den Stecker, nicht mal unbedingt den Kurzschluss der dein Akku gebraten hat) auf dich zurück geht, ist das Thema denke ich sowie so durch. Aber ich bin kein Anwalt und hab mich jetzt auch nicht weiter dazu belesen.

Laufen wird das aber sicher wie folgt:

ASG wird eine Waffe, repariert oder neu, an den SC senden.
Die werden dir eine Info zukommen lassen und du wirst eine Rechnung bekommen.

 

 

@Baron :

Erklär ich dir gerne.

Wir wollten am nächsten Tag spielen gehen (Sonntag). Samstag kam die Lieferung mit dem besagt Akku.
Habe den Akku dann angeschlossen und mich gewundert warum nach ein paar Sekunden kein Ton von der ETU kam.
Als ich dann die Knifte umdrehen wollte um in den Magazinschacht zu schauen ist um die Rote LED zu beobachten machte es plötlich "ZIIIISCHHHHH" und der Akku ging in Rauch auf mit einer kleinen Stichflamme....naja dan rest kennst du ja.

Ist ne normale Reaktion, ob Panik oder nicht, aber ich hab noch keinen gesehen der bei nem brennenden Akku noch in Ruhe den Akku gezogen hat. Normale Reaktion ist den Akku samt Steckern abzureissen um nicht Wichtiges zu zerstören.

Aber ist bei den meisten Shops leider normaler Alltag, wenn sie deine Kohle haben wollen dann am besten gestern, aber wenn du Was willst dann ist erstmal Nichts.

Was da rechtlich Phase ist, keine Ahnung, aber den Lauten machen ist meistens nicht die beste Variante.

Ohne den Akku vorher zu laden? Ja gut... Problem lag also nicht beim Gewehr.

 

Lipo Zelle eingebrochen und Feuer frei...

Die Akkus werden bei begadi mit Lagerspannung verschickt, wenn er nicht abgedrückt hat ( selbst dann bezweifele ich es), wodurch sollte die Zelle einen wegbekommen haben?

Wegen dem anklemmen? Die ETU zieht fast Nichts.

(232 Posts)

(nachträglich editiert am 01.10.2020 um 13:50 Uhr)

Die werden mit "Lagerspannung" wie das Wort schon sagt gelagert. Was bei lithium polymer akku auch der sicherste Weg der Lagerung ist (Achtung Wortwitz) 

Was jeoch bei Lagerung länger als 8 Monate ohne Nachladen gerne mal passiert ist das die Spannung direkt nach dem belasten von 3,85V pro Zelle auf unter 1V je Zelle einbricht. Die folge ist im Schlimmsten Fall ein Lipobrand da das Elektrolyt in den Gas Zustand übergeht. 

 

BTT:

Ich würde den Shop anschreiben und ihn eine bestimmte aber Freundliche Frist setzten. Die es dem Shop Möglich macht bei ASG anzufragen und dir deren Antwort mitzuteilen. 

Ich hab meine Lipos komplett vergewaltigt und n Scheiss drauf gegeben wie ich die Dinger belaste. Nach ner Zeit hat sich das normale aufblähen gezeigt, dann in den Sondermüll und neue bestellt. 

Ich hab in 12 Jahren genau 5 Mal nen Lipo brennen bzw entgasen gesehen. 2 Mal physische Belastung und sonst war es immer n Defekt bei der Waffe oder Adaptern.

Ich kann mir nach wie vor nicht vorstellen das der Akku wegen dem anklemmen in Flammen aufgegangen ist.

(245 Posts)

(nachträglich editiert am 01.10.2020 um 13:52 Uhr)

Klingt jetzt vielleicht Böse, aber wenn du nach sechs Wochen sind bei solchen Gewähleistungsfällen echt nicht viel. Wenn du dich da aufregst, schick nie etwas zu Samsung, Festina oder Fossil zurück.

Samsung war hier noch der Schnellste im Bunde, da hatte ich mein Smartphone nach 11 Wochen wieder. Festina hat sich ganze sieben Monate Zeit genommen und mich über den KS so lange hingehalten, dass ich die Uhr gedanklich schon abgeschrieben hatte... Ja mit Anwalt drohen etc - das interessiert viele Ausländische Firmen meist wenig und beschleunigt nix.

Evtl. fragst du ShootClub ob die irgendeine Referenznummer zu deinem Fall haben und kontaktierst dann ASG direkt per Mail. Ich versuche immer mich möglichst schnell an die Hersteller zu wenden anstatt meine Zeit mit den Händlern zu vergeuden.

@ Plüscho

Ich kann es dir leider auch nicht sagen =/

War ein 11,1 V Akku von AMAX single stick Lipo

Ich wüsste ja gerne was passiert ist. Ich schließe aber jegliche Fehler bei mir aus. Was kann man schon falsch machen beim Anstecken?

Fazit ist das es einfach frustrierend ist als Käufer wie son dämlicher Idiot da zu stehen.

ASG oder SC brauchen auch ja nicht denken mir Kosten in Rechnung zu stellen da vorher nicht darüber gesprochen worden ist.

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