Was ist das Buddy-System? (Milsim Airsoft)
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(78 Posts)

(nachträglich editiert am 19.09.2019 um 13:47 Uhr)

Das Buddy-System im Milsim Airsoft… (JTF Taktiken)

 

1.) Was ist das Buddy System?

Bei dem Buddy System/Buddy-Prinzip, auch bekannt als Binom-System, ist immer ein Team-Mitglied in deiner Nähe, das dich bei allen deinen Aktionen absichert, egal ob Du Tarnung anlegst, Essen zubereitest, dich ausruhst oder deine Notdurft verrichtest usw...

Ist eine Aktion beendet wird gewechselt und Du sicherst deinen Buddy ab, denn das hat den Vorteil, dass Du nie allein bist und Du immer von deinem Buddy gesichert wirst...

Beispiel: Das Ausweichen aus einer Stellung…

Dein Buddy sichert dich während Du ausweichst, danach sicherst Du die Ausweichbewegung deines Buddys...

  • Das Buddy/Binom System stellt sicher, dass jeder Operator mindestens einen anderen Operator hat, der nach Ihm schaut bzw. absichert... Dadurch, dass Du die nie alleine bist, sondern immer einen Buddy an deiner Seite hast, steigen deine Überlebenschancen drastisch an...


Merke: Geh nie alleine los, sondern bewege dich und kämpfe immer mit mindestens einem weiteren Teammitglied an deiner Seite... Egal ob Du im Feindgebiet aufs „Klo“ gehst, ein Objekt bewachst oder im Feindgebiet verpflegst, frage einfach deinen Buddy ob er dich sichert...

Lies weiter und erfahre noch folgendes:

2.) Was sind die Vorteile des Buddy-Systems?

3.) Vorteile des Buddy-Systems für Gruppenführer…

4.) Grundregeln für Buddy-Teams…

5.) Was sind deine Aufgaben und dein Verantwortungsbereich für deinen Buddy?


Hier gehts weiter: http://www.jtf-airsoft.de/blog/buddy-system/

(1379 Posts)

(nachträglich editiert am 19.09.2019 um 11:48 Uhr)
Meiner Meinung nach etwas übertriebene, zu nah an der „Realität“ formulierte Herangehensweise. (Auch wenn es für Milsim ist, liest es sich wie eine Beschreibung eines Pseudo-Shooters.) Aber vom Grundprinzip macht es Sinn, bei uns im Team hat sich bewährt auf großen Geländen wie auf der Borderwar immer mindestens zu zweit unterwegs zu sein. Einfach aus Gründen der Sicherheit, falls wirklich mal einer im Gelände umknickt oder verloren geht.

Könntet ihr bitte ein Video mit allen Details davon machen?!

 

Ist für mich nur sehr schwer vorzustellen. 

 

LG. Lani

[Post von v1c0 (19.09.2019 14:10) wurde als "SPAM / Trolling / unerwünschter Beitrag" markiert und daher ausgeblendet]

Ab Minute 2:30 wird ein "Wingman" System erklärt.

Find ich näher an der Airsoftpraxis wie ein "Buddy" System.

https://www.youtube.com/watch?v=zIAV3hdXwz0

 


(nachträglich editiert am 19.09.2019 um 19:42 Uhr)

Was auf jeden Fall nicht in erwähnt bleiben sollte, egal ob man es jetzt Buddy, Wingman oder Rottensystem nennt.

Es braucht intensives Training und auch die richtige Chemie zwischen den Buddys um es effektiv anzuwenden.

Grundsätzlich aber empfehlenswert, habe zu meinen Aktiven Zeiten das mit meinem besten Kumpel Praktiziert. Wenn man erstmal richtig eingespielt ist: Einfach geil:)

(2138 Posts)

(nachträglich editiert am 19.09.2019 um 19:52 Uhr)

Das ist auch das was ich beitragen wollte.

Es nutzt nichts auf einem "nur so" Spiel. Dafür braucht man schon ein eingespieltes Team.

Selbst das normale in einen Raum gehen ist mit 4 Leuten Schnell und einfach bzw sicher zu machen, aber nur wenn jeder weiß was er zu tun hat und auch auf die anderen verlassen kann.

Üben Üben Üben. Alleine machts keinen sinn.

 

Und das generelle Miteinander und nicht Einzeln ist sowieso ein Thema für sich . . .

[Post von User 14709 (20.09.2019 20:13) wurde als "SPAM / Trolling / unerwünschter Beitrag" markiert und daher ausgeblendet]

Interessante Story, bro.

Äh? Sorry!

Sonst noch Phrasen?

Das Prinzip ist ja durchweg positiv, gerade, wenn Airsoft als Teamspiel angesehen wird.

Doch anders als in der realen > 7,5 Joule-Welt, bei der das Vorfeld ständig von einer Person mit dem DF etc. beobachtet wird, oder Grundsätze des Feuerkampfes durchgesetzt werden, sollte immer bedacht werden, dass wir am Ende (zum Glück) nur mit Airsoftwaffen spielen, bei denen man oft schon akustisch bemerkt, dass man Ziel schon so lange bekämpft wird, bis Wirkung ersichtlich ist - Doch die Kugeln einen noch nicht mal erreicht haben.

Einfacher: Airsoft =/= Taktiken des feuerkampfbasierten Gefechts. Das ist aber auch jedem hier klar und auch mir ist klar, worauf MilSim aus ist.

Doch in einem ganz klassischem Spiel wird man mit dieser Vorgehensweise wahrscheinlich nicht so lang "überleben" wie der Spieler, der brüllend und alleine mit der G18C AEP übers Spielfeld rennt und dabei den auf ihn fliegenden Kugeln ausweicht... Einfach, weil die Basis eine andere ist. Es wird ja auch mehr "Riskio" eingegangen.

Während ich beim Airsoft aus der Stellung springe und dabei von allen fünf Seiten beschossen werde und dabei fast einen Ruhepuls habe, hatte ich beim Ausweichschießen auf der A-SBahn schon so manche fragwürdige Sekunde... 

 

Dementsprechend ist dieses Spielprinzip auf manchen MilSim-Events und wenn man Airsoft wirklich nur zu MilSim-Zwecken betreibt sicherlich ganz nett, aber im klassischen "Ahh, hau mal acht Magazine auf den Busch da, da hockt einer drin"-Airsoftevent wohl eher hinderlich, da man sich noch auf den eigenen Spieler konzentrieren muss, als nur auf den Typen, der blind um die Ecke schießt...

 

Meine bewusst etwas kompliziert formulierte Meinung.

Sehe ich wie Schwob, das kann man regelmäßig beobachten (ggf. an sich selbst). 

Andererseits ist es nie falsch, dass jemand die Umgebung beobachtet, wenn ich mal nicht aufpasse. 

Um noch eine Phrase einzubauen:

Keep it simple, stupid! 

(3315 Posts)

(nachträglich editiert am 21.09.2019 um 11:18 Uhr)

Ja, in der Sache ist es immer einfach, kompliziert sind nur die Leute.

Man kann sich tagelang überlegen wie man Verfahren etabliert und sich gleichschaltet damit Prozesse so einfach und fehlerfrei ablaufen das sie auch unter Stress noch funktionieren, bringt aber nichts wenn in Woche drei dann nur Spalten und Herrschen auf dem Stundenplan stehen und sich keiner mehr auf die Sache oder das Ziel der Unternehmung fokusiert.

Sachlichkeit? "Pöh" Ich, Ich, Ich und nochmal Ich! Darum brauch ich auch in der Gruppe ständig Bündnisse, spalten und herrschen.

Worum ging es noch?

 

Naja, nehmen wir mal an man kann internen Individualismus produktiv nutzen und muß sich nicht mit gesitiger Verirrung herumschlagen ...

Taktisches Verfahren trainieren um in der Realität erst garkeine Situation entstehen zu lassen in denen ein offenes Feuergefechte aus dem Infanteristenlehrbuch erfordern ist, ist sicherlich nicht verkehrt. Denn dann navigiert man sich auch nicht im Rahmen einer Gruppe in den Moment in dem ein "Spielplatz-Überrambo" mit seiner wilden Bande dominiert.

Um professionell zu sein muß man sich auch schon so verhalten. Man investiert ja nicht in Mittel, Zeit und Personen wenn diese der Sache auf Dauer nicht nutzen sonder schaden, denn wenn dies der Fall ist muß man sich mal ein paar grundlegende Fragen stellen was die eigene Orientierung angeht.

z.b. Warum taktisches Verfahren von Sonder- oder Spezialeinheiten, meinet wegen auch von ganzen Kampfgruppenverbänden im Airsoft übernehmen wenn es sinnlos ist und der Ghehtto-Gangster-Rambo sowieso effektiver ist, Respektive erfolgreicher ist, mehr Spaß in den Backen hat oder was auch immer das "Wieso" ist.

Natürlich ist der Faktor "Angst" im Airsoft nicht so existenziell wie in einer realen Kampfsituation, man kassiert ja höchtens ein subjektives Maß an Schmerz wenn man ungünstig getroffen wird, trotzdem reagieren Menschen unter bestimmten Umständen immer gleich, es sei denn, sie sind darauf gedrillt eben dies nicht zu tun.

Naja ...

In entspannten Situationen hab ich ein peripheres Sehen das gefühlt 180° abdeckt, unter stressigen Umständen die ein Vorausschauen nötig machen kriege ich sicherlich auch eher einen Tunnelblick, um zu sehen was da vorne kommt und zumindest theoretisch bringt die "Vogelperspektive" nochmal deutlich mehr Überblick.

Fazit:

Wenn ich auf den Nippel starre find ich nacher eventuell die Lasche nicht, das ganze macht also immer Sinn, sich selbst in die Finger beißen hingegen nur manchmal. ;)

Worm, bedenke aber, dass es ja auch Spieler gibt, die eben bewusst den "Überrambo" spielen wollen und gar nichts anderes trainieren und dazu passend die Gegenseite, die dann beim Airsoft einfach "in den Tag hineinlebt" und schaut, wie wie zurecht kommt. 

 

Ich selbst habe mich schon des Öfteren dabei beobachtet, wie ich teilweise in bestimmten Situationen gehandelt habe. Als ich das erkannt habe, bin ich dann auf Airsoft geswitcht und habe eben einfach mal geschaut, was so passiert - Ich persönlich erlebe da mehr einen "Kick" und demnach mehr Spaß.

 

Also muss schlussendlich halt jeder seinen für sich passenden Weg finden, am Ende soll es ja meines Erachtens einfach nur Spaß machen. Denn wer viel Geld und Zeit in ein Hobby steckt, der will ja nicht mit schlechter Laune belohnt werden.

 

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