High-End HPA Airsoft, ohne externen Tank

Ich habe mich nun lange mit AEGs rumgeschlagen und konnte nie die Flexibilität und Performance erreichen die ich gern hätte. Deswegen möchte ich gern auf HPA umsteigen.

1. Wie alt bin ich?

21

2. Welches Budget steht mir zur Verfügung?

relativ egal. 1000€+ aber nur so viel Geld wie nötig, also kein vergoldeter Abzug wink

3. Kann ich mein Budget in absehbarer Zeit erhöhen?

ja

4. Was für eine Waffenart wünsche ich mir (Sturmgewehr, Scharfschützengewehr, Pistole etc)?

Mischung aus DMR und normalen Sturmgewehr. Jedoch ist für mich Gewicht und Größe wichtig. Also nur so schwer und so lang wie nötig.

Ich stelle mir da etwas von 2,1kg bis zu maximal 2,9kg und Länge auch höchstens bis zu 850.

Das heißt ich brauche nicht unbedingt Vollmetall. Jedoch sollte der Body sehr Robust und nicht wie eine 140€ Knifte verarbeitet sein.

5. Welches Modell kommt infrage?

Hauptsache Kompatibel zu M4 Mags.

6. Welche Antriebsart bevorzuge ich (Gas, CO², Strom, Federdruck etc)?

Ich denke für meine Anforderungen kommt nur HPA in Frage. Jedoch will ich ganz klar keinen Tank im Rucksack tragen. Deswegen ein System mit Flaschen die als Stock an die Waffe verbaut werden.

7. Wie wichtig sind mir die folgenden Eigenschaften (1 - weniger wichtig - 5 sehr wichtig)?

a) Vollmetall - 1
b) Präzision - 5
c) Reichweite - 5
d) Verfügbarkeit von Ersatzteilen - 4
e) Verfügbarkeit von Tuningteilen - 3
f) Originalmarkings - 0
g) Qualität der verbauten Teile - 4
h) Passgenauigkeiten von Original- oder Anbauteilen - 4

8. Welche Mündungsenergie wünsche ich? Minimal- und Maximalwerte.

Ich wünsche mir eine Variable Energie. Also von 1,4J bis zu konstanten 3J wäre optimal. Sodass ich meine Waffe an ALLE Spielbedingungen anpassen kann.

9. Was wünsche ich mir an Extras (Hülsensystem, Dual Power, mitgelieferte Extras)?

Hauptsache robust und relativ Wartungsfrei.

10. Soll meine Waffe zu einer Darstellung passen? Wenn ja, welche?

Nein, aber Grundsätzlich habe ich die Vision von einer Softair die Extrem leise arbeitet und ein sehr verlässliches Schussbild abliefert. Also quasi das was jeder will. wink

Mit AEGs, Airbreak, Helical Gears und allem was ich kenne wurde es spätestens ab 1,8J wieder laut und bei noch mehr Energie steigt der Wartungsaufwand zu sehr. Deswegen habe ich da keine Lust mehr drauf.

Soweit so gut. Ich denke es wird ganz klar auf HPA hinauslaufen, jedoch habe ich noch Fragen und hoffe auf ein paar gute Ideen von euch zu stoßen. 

Im Moment denke ich die Polarstar F2 ist die beste Option. Denn Effizienz ist ja entscheidend, damit ich die relativ kleinen Tanks im Stock optimal ausnutzen kann. Was meint ihr, wie viel Schuss bei ca 1,8J aus einem 0,2L 200bar Tank raus holen kann und wie viel aus 300bar?

Dann bleibt die Frage nach der Befüllung. Da in meiner Nähe und auf dem Spielfeld keine Füllmöglichkeit ist, muss ich mir da selber helfen. Für die kleinen Tanks kann ich mir fast vorstellen eine Handpumpe zu nutzen. Meint ihr das ist realistisch und welche ist zu empfehlen?

Damit ich keinen Tank auf dem Rücken Tragen muss, ist dann sicher der Polarstar UGS-Stock unumgänglich. Damit fällt ja dann auch die Fusion Engine raus? Den Akku für die FCU baut man ja sicher in den Pistolengriff. Wie macht man das komfortabel, sodass nicht immer die Motorplatte mit Werkzeug abgeschraubt werden muss?

Eine Frage über die ich mir noch absolut keine Gedanken gemacht habe ist die Plattform in die alles rein passt und dabei möglichst leicht ist. Habt ihr da Ideen? Welche Lauflänge sollte es mindestens sein? Ich denke ich würde dann gern eine Mapleleaf Gummi+Lauf-Kombi mit MAXX HU einsetzen.

Das  waren erstmal meine Gedanken. Ich freue mich sehr über Hinweise, Tipps, Erfahrungen, günstige Schnäppchen und gern auch total andere Ideen.

Danke im Voraus und viele Grüße,

Max

(842 Posts)

(nachträglich editiert am 04.08.2019 um 16:30 Uhr)

Beste Option wäre eine MTW mit Reaper M Engine als Import (von jemanden der es darf) und neuem F. Dazu den Aero Stock, eventl. später auf den 33g Co2 Adapter von Polarstar umgerüstet.

 

Was besseres wirst du aktuell auf den Markt nicht finden in Sachen Verarbeitung.

Ich muss sagen die MTW sieht wirklich toll aus.

Ist die Reaper denn vergleichbar mit der P* F2?

Ich will auch nochmal betonen, dass mir geringe Lautstärke wirklich extrem wichtig ist wink

Den Betrieb mit CO2 habe ich noch garnicht in Betracht gezogen. Ist die Lautstärke denn die gleiche wie mit HPA? Und ist das auf Dauer nicht relativ Teuer, da man pro 33g Kapsel ja scheinbar so 10€ hinlegt? Für Gewicht und Flexibilität ist es ja scheinbar sehr hilfreich.

Problematisch ist natürlich durchaus der Import. Hast du Erfahrungen damit?

 

(1214 Posts)

(nachträglich editiert am 04.08.2019 um 18:40 Uhr)

Der Import ist nicht problematisch. Die Reaper-M kann nur Semi, daher ist das Problem schon einmal weg. Du brauchst also nur jemanden, zu dem das Teil geliefert wird und der es dann für dich beschießen lässt. Gibt dazu ein Video bei GsP Airsoft.

Von der Lautstärke sind konventionelle elektronische Systeme etwas leiser, Luft kommt aber bei beiden raus. Da kann man einen Schalldämpfer verwenden.

 

Aus 0,2l/200bar bekommt man je nach System und Energie ca. 1000 Schuss.

 

 

edit: Also wer sich bei fertig-hpa und m4 was anderes als ne MTW holt, für den habe ich kein Verständnis übrig. 

(842 Posts)

(nachträglich editiert am 04.08.2019 um 17:40 Uhr)

Die Reaper ansich ist eine der leisesten Engines auf dem Markt, F2 ist definitiv lauter (habe beides). Allerdings ist die MTW für super silent nicht optimal da das Hopup immer offen liegt an der Seite. Eine Klappe wie sonst bei AEGs üblich haben die Bodys nicht.... 

 

Co2 ist nicht lauter oder leiser als HPA, die 33g Kapseln (sollte man dann in größeren Mengen aus Asien kaufen) sind halt eine elegante Lösung da man weiterhin jeden normalen Stock nutzen kann. Der Aero Stock von Wolverine ansich ist aber auch schon so eine schöne Lösung. Ich bekomme auf 2J ca. 600 .43g BBs aus einer 13ci Flasche (original Reaper MTW), leider sinkt mit steigender Leistung die Ausbeute relativ brachial. Auf 1.5J mit .3g sollen laut Wolverine mit der Reaper M über 1200BBs möglich sein.

Mir würde auch nichts besseres einfallen außer MTW, auch wenn ich noch keine in der Hand hatte.

Alles aus einer Hand, da hast du wenigstens einen Ansprechpartner, den du dann mit Scheiße bewerfen kannst, wenns nicht gut funzt.

Ich hab hier mittlerweile die 10. Shop Sonder Edition,  misch masch extra schlagmichtot HPA (inkl. meiner drei), die enfach nur scheiße schießt und rumzickt.

Reaper tendenziell besser, Nozzle ist ein Mimöschem, FE/F2 ein Dampfhammer Nozzle. Ob kpl. Box oder Engine zum Einlegen, kompatibel ist ein Märchen.

Der ganze Aftermarket Bereich "Sonder Editionen" kommt mir in letzter Zeit vor wie ein einziger Edel Schrottplatz vor.

Mimimi Ende.

Warum kein S-AEG? ICS, Krytac, G&G, kostet die Hälfte, funktioniert und bei Bedarf gut tunbar.

(60 Posts)

(nachträglich editiert am 05.08.2019 um 02:48 Uhr)

AEG fällt für mich nahezu komplett raus, da man keine so einfache Flexibilität in der Leistung hat und ab 2J steigt der Wartungsaufwand, sowie die Lautstärke.

Die MTW hat es mir im Moment sehr angetan. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob man da auch konstant mit ca. 2,8J spielen kann?

Verliert man mit der Reaper-M dann eigentlich die Möglichkeit Einstellung über die FCU vorzunehmen und stimmt es, dass die Reaper mehr PSI als die Inferno für gleiche Leistung benötigt?

2,8 sind schon möglich, das Fläschchen am Stock  ist dann aber ruckzug leer.

Es gibt die Advanced Bluetooth, da kann man ein paar Sachen einstellen.

Bei der Reaper-M gibt's nichts einzustellen, das ist der Clou. Keine Elektronik, keine FCU, keine Batterie.

Wenn man da rumfrickeln will, muss man ne elektronische Variante nehmen. 

2,8 sollten schon drin sein, allerdings nur mit langem Lauf, schweren BBs und über 120 PSI. 

(842 Posts)

(nachträglich editiert am 05.08.2019 um 10:19 Uhr)

Ja die Inferno bringt mehr Leistung als die alte Reaper bei gleichen PSI. Die Reaper M ist semi only und mechanisch (und bringt nach ersten Tests wieder mehr Leistung bei gleichen PSI) - FCU gibt es nicht. Bei der alten elektronischen Reaper oder auch Inferno hast du mehr Aufwand bei der Abnahme da der Fireselector umgearbeitet werden muss um FA zu deaktivieren. 2.8J sind eine Hausnummer, grade mit Airstock wird das eng - sowohl mit den PSI als auch von der Schuss Ausbeute. Polarstar Engines kommen leichter auf die Leistung (ohne richtig langen Lauf) aber auch die werden dir den Airstock in nullkommanix leer ziehen...

Airstock Umbauten werden gerne als "DMR" Setups hingestellt, aber willst du auch ballern bist du da im Bereich um 1.3-1.5J deutlich besser drann. Ansonsten musst du extrem spaarsam Triggern und bist eher als "Sniper" unterwegs - dafür tun dann auch die .48g Kugeln den Geldbeutel weniger schmerzen ;). 

Ohne Akku ist natürlich genial. Aber wenn man bei der Reaper M nichts einstellen kann, arbeitet sie dann nicht ineffizient, da die Luftmenge nicht auf die Lauflänge angepasst werden kann?

Aber insgesamt sieht die MTW wirklich nach einem genialen Gesamtpaket aus, da warte ich noch ein wenig, bis Reaper-M und CO2 Stock von P* verfügbar sind. Danke für die tolle Beratung.

Abgesehen von von der MTW, gibt es eigentlich noch Gründe für einen custom-build? Denn ein Gesamtpaket benötige ich nicht zwingend.

Naja MTW ist halt m4, gibt ja auch genug andere interessante Plattformen ;)

Die Luftmenge wird bei der Reaper (M) intern reguliert, kannst mal "Wolverine Airsafer" googeln da wird die Funktion erklärt.

Gründe für einen Custom Build?

Wenn man keine M4 und/oder keine Wolverine-Unit möchte.

 

Was die Technik angeht, ich schätze die Reaper-M funktioniert ähnlich zur Redline N7/SR-M. Da hat man ein Reservoir, in dem die Luft sitzt. Bei Ziehen des Abzugs wird dieses Reservoir von der weiteren Luftzufuhr abgetrennt und gleichzeitig das Ventil zum Lauf freigegeben. 

Natürlich ist dieses Reservoir groß genug gewählt, um auch lange Läufe versorgen zu können. Daher haben einige findige Leute für die N7 3D-Druck-Teile entworfen, mit denen man das Reservoir auf entsprechende Lauflängen anpassen kann. Dadurch wird der Luftverbrauch geringer und der Mündungsknall leiser.

Das System ist also in gewissem Maße ineffizient, allerdings für "normale" Spieler mit 0,8l-Tank noch immer sehr effizient.




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