Huhu zusammen,

ich bin neu hier und habe schon versucht so viel wie möglich an Informationen zur S&T T21 zusammen gesucht.

Leider sind irgendwie die Meinungen vieler grundverschieden...die einen sagen: OOTB schon mega gut und die anderen sagen wenigstens Mosfet nachbauen oder sogar den Piston und alles austauschen.

Auch würde mich Interessieren was es mit der Lipo-Stärke auf sich hat wenn man sie Stock nutzen möchte.

 

Ich hätte gerne ein paar Antworten von Spielern, die diese Waffe auch tatsächlich nutzen.

Meine Idee bisher ist:

https://www.begadi.com/airsoftwaffen/frei-ab-18-j/s-aegs/t21/s-t-t21-professional-flat-top-s-aeg-mit-ebb-tan-frei-ab-18-j.html

mit Micro II Mosfet und eventuell dem kleinen Tuning von Begadi

Generell sind S&T Waffen nicht das Gelbe vom Ei.

Ich hatte schon mehrere in der Hand.

Mindestens neuen Motor Piston+Head

Sowie ein vernümftiges Hopup Gummi.

Optitional noch nen neuen Lauf.

Das nozzle ist wahrscheinlich auch nicht wirklich dicht

Mosfet würde ich ein eigenbau nehmen.

Kostet ca. 5€

Akku je nachdem was man damit will.

Im Normalfall reicht ein 7,4rer mit möglichst hohen mA/h + C.

Wenn ich das aber alles zusammenrechne, ist das schon nen hartes stück würde ich sagen.

Die Frage ist halt immer ob das für mich als Anfänger überhaupt tatsächlich erkennbar ist vom unterschied in der Performance oder ob man sogar schon mal mit der stock eine gute zeit spielen kann bis man dann einige Dinge umbaut/verbessert.

Ich finde halt keine richtigen Informationen, wo jemand das teil aus der Kiste geholt hat und richtig getestet hat....ohne Sponsoring xD

Als Schrauben Anfänger solltest du nicht an ihr Schrauben. Sie ist sehr Speziell was das Zerlegen und Teile angeht. Hab meine Leicht gebraucht gekauft im Stock Zustand.  Sie Performt ok. Aber sie ist etwas Träge wärksmässig.  To do Empfehlung.   Mosfet . EBB raus . Und mit nem Ordentlichen 7,4 Lipo Betreiben. Dan ist die Stock Performance so weit das sie auf nem Spielfähigen Niveau liegt.

 

Btw. Schau in mein Album dort hab ich ein wenig meine Arbeit dokumentiert. 

(37 Posts)

(nachträglich editiert am 17.06.2019 um 06:50 Uhr)

Mosfet ist Pflicht.

Ist ansonsten ootb gut spielbar. Nicht perfekt aber auf jeden Fall so gut, dass man viel Spass damit haben kann. 

Das auseinander bauen ist nicht so dramatisch wie viele sagen. Das macht man 2x und danach macht mans I'm Schlaf.. ist halt nicht so leicht wie bei ner M4 aber auch kein Raketentriebwerk.

 

Hab bei mir nen neuen Motor, Hopupgummi, Piston und mosfet drin. Jetzt läuft die kleine super!

 

Wenn dir das Design der Waffe gefällt, Schlag zu. Das Ding funktioniert. Wirst aber früher oder später ein bisschen was machen müssen. 

Mein Sohn hat das Vorgängermodell von S&T, und weil die so genial ist, haben wir eine zweite der alten Sorte dazu geholt und auf 0.5J umgebaut. Die Dinger kosteten mal um die 180€, also nicht gerade die hochpreisige Ware. Die folgenden Anmerkungen beziehen sich auf die 1.xJ-Variante:

Fazit bislang: mehr als 40T Schuss (es gibt noch andere Waffen im Haushalt, die auch regelmäßig mitkommen), Defekte lediglich verbogenes Blech der Sicherung (biegt man wieder in Form und fertig) und dann, nach 5 Jahren, ist mal der Plastikgriff vom "Ladehebel" abgebrochen, m.E. Eigenverschulden .

Nach ca. 30T Schuss haben wir ein MOSFet verbaut, nach ca. 38T Schuß mal endlich das HU-Gummi gegen ein Maple Leaf gewechselt und den Lauf richtig geputzt. Damit performt die T21 nun richtig gut, aber auch ootB war sie hinreichend präzise.

Sie ist das einzige Pferd im Stall, das mit 11.1V-LiPo betrieben wird, der Motor ist nicht wirklich schnell. Aber bislang waren wir zu faul, den zu tauschen. Bisher hat die Waffe nicht einen Jam produziert.

Zerlegen: ja, ist etwas umständlich, es gibt aber gute Youtube-Videos dazu. Zum Einbau eines MOSFet muss nichts zerlegt werden, die Operation macht man hinten durch die Schulterstütze. HU-Gummi wechseln artet dann in eine größere Zerlegeaktion aus, aber auch das ist nicht unmöglich.

Dicht / undicht: keine Ahnung. Wenn sie undicht ist, dann so konstant, dass es nicht auffällt. Es gab bislang keinen Anlass, die GB zu öffnen und irgendwas zu tauschen. Wenn denn mal die GB richtig kaputt ist, dann würde ich sicherlich präventiv ein paar Teile tauschen, aber ohne Not nicht.

Am schönsten ist es aber, dass die Waffe so einen schlechten Ruf hat, in Kombination mit dem alten, leider billig wirkendem Gehäuse, macht es dann so richtig Spaß, nach den ersten abfälligen Kommentaren der Mitspieler bei der Spieleinweisung das Teil erfolgreich zu nutzen. Die neuen Tavors sehen etwas wertiger aus.

Wenn sie dir gefällt kauf sie. Ich habe die TAR ca. 2 Jahre gespielt und dann weiterverkauft, weil ich die Ergonomie auf Dauer nicht mochte. Ja, es gibt besseres, auch und erst recht in der preisspanne, aber dafür hast du halt was besonderes. Und funktionieren tut sie.

Was ich in jedem Fall machen lassen würde durch Begadi vor dem Kauf:

- EBB raus! Dieses ist bei der TAR zwar schön laut, allerdings ist der fakebolt recht schwer und die verschlussfeder sehr straff. Mit EBB jamt das Ding sehr schnell, gerade wenn man noch nicht so die Erfahrung und gefühl im Finger hat.

- Mosfet: ein Micro II tut es. Benutze ich inzwischen fast überall. Trägt noch etwas zur Haltbarkeit und ansprechverhalten bei, und du kannst bedenkenlos 11.1er Spielen um den schwächeren Motor etwas auszugleichen. Zur Not geht es aber auch erstmal ohne.

 

Was man machen kann, aber eher so nice to have:

- Hop-Up: wie in fast jeder stockwaffe stark optimierbar, aber bei der TAR leider wie schon gesagt wurde etwas fummelig ranzukommen. ML 60° plus Omega Tensioner dürften hier gut was bringen

- Motor: Dieser lässt leider standardmäßig zu wünschen übrig. Einen der üblichen Verdächtigen rein und das ansprechverhalten sollte sich stark verbessern. AIMtop, SHS HT, Tienly...

- piston und Head: kann man machen, ändert aber nix an der Performance und solange du das Ding nicht mit ner M130+ fährst sollte das auch erstmal ne ganze Weile halten. Wenn es dann mal kaputtgeht kann man immer noch tuningteile reinhauen.

Vielen dank für die mega Antworten...ich finde das Design einfach absolut hammer, jedoch bin ich wirklich am überlegen, da mir die kosten für Umbau und das Wundertütenprinzip (man weis nie so recht ob sie OOTB gut ist oder nicht) nicht so sehr zusagt. 

Das es kann doch nicht sein das ne G&G CM16 Predator bei kleinerem Preis besser performt als die Tar21 oder sehe ich das falsch?

Weniger ist mehr, bau ein einfaches Mosfet ein, besseres Hop Up Gummi und fertig.

Die ist empfindlich wenn man sich mit der nicht auskennt und kann ganz schnell zu einem Schrotthaufen werden weil man relativ schwer an Ersatzteile kommt die man wirklich braucht.

Leider doch weil preisleistung von Hersteller zu Hersteller gut schwankt. Und im Bereich m4 ist der Markt halt total übersättigt, da ist der konkurrenzdruck groß, wogegen s&t meines Wissens der einzige Hersteller ist, der eine SAEG TAR produziert, zumindest momentan. Die ares gibts schon seit Jahren nur noch gebraucht.

Wie gesagt wurde, das Ding ist technisch nicht auf dem Stand von G&G und Co, aber sie läuft. Lass dir das ebb deaktivieren, evtl. Mosfet rein und dann sollte sie schon ganz gut laufen. Du musst halt wissen ob dir Design wichtiger ist als Preis Leistung, das hast du aber bei vielen außergewöhnlicheren Modellen.

(3565 Posts)

(nachträglich editiert am 17.06.2019 um 23:13 Uhr)

auf Lange Sicht:
ne G&G mit ETU, oder irgendwas vergleichbares (Lonex Einsteigerserie mit Mosfet, ICS Peleador, zB) als Erstwaffe, und die Tavor dann druckfrei als zweite Waffe zurechtbasteln ;)

haste immernoch die M4 als Backup falls die Tavor doch zicken sollte :)

Danke euch allen, werde es wie siXfeet meinte machen und hab mir jetzt eine ICS CXP-UKI TransformM4 gekauft und werden mir dann noch eine TAR21 als bastelstube besorgen cool




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