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Hallo Zusammen,

Ich habe ein blödes Problem und hoffe ihr habt einen Rat.

Ich habe mir vor zwei Wochen hier auf dem Marktplatz eine WE MK16 L gekauft (3 Jahre alt)

Ich habe sie komplett auseinandergenommen, gereinigt, gefettet und geölt. Dann habe ich ein NPAS verbaut. Beim chronen habe ich einen UFC PRO Chronograph benutzt, der offenbar unfähig ist GBBs zu chronen. Also habe ich mir einen XCORTECH X3500 bestellt.

 

Heute habe ich sie dann das erste mal gechront. Die Ergebnisse mit dem npas von ra tech (Original nozzle mit neuem npas) waren lächerlich gering. Teilweise bei 0.06J!

Hier die Ergebnisse:

Bei 0.2g BBs komme ich auf maximal 330fps mit dem Red Gas von Swiss Arms und dem Pro tech green Gas.

Mit 0.3g BBs komme ich nicht mal auf einen Joule bzw. 260fps.

 

Neben dem NPAS habe ich eine maple leaf ohne tensioner verbaut (60 grad).

Beim ersten skirm ist übrigens die die nase vom nozzle abgebrochen. Daraufhin habe ich das nozzle durch ein weiteres originales ersetzt. Dieses sieht im zusammengesteckten Zustand aber so aus, als wäre es minimal schief (?). Nichts desto trotz läuft es flüssig und die schussabgabe funktioniert auch.

 

Eine letzte Beobachtung: öffne ich das hopup maximal (kein hop-effekt), fallen die kugeln einfach durchs gummi, durch den lauf auf den boden.

 

Habt ihr Ideen, was ich falsch mache Oder was ich ändern könnte?

 

Finde den Umstand sehr seltsam..

 

Wäre dankbar für eure Hilfe.

Frage 1: Hast du das NPAS mal verstellt bei chronen bzw danach?

Frage 2: Du hast gar keinen Tensioner verbaut??

Hi aiden,

 

Zu 1:

Habe das npas auf beide maximal gestellt. Ganz rausgedreht hatte ich 20fps und ganz reingeschraubt 0.3j bei 0.3g bbs. Mit dem Original Plastik "ding" komme ich auf die höchste Energie.

 

Zu 2:

Ich habe den original tensioner drin. Also so eine kleine gummiwurst.

 

 

Hallo Kenny, 

Hast du die Möglichkeit, zu prüfen ob der gemessene Wert realistisch ist?

Zum Beispiel durch einen Vergleich mit einer anderen Waffe mit bekannter Mündungsenergie. 

Hast du das NPAS einfach nur gegen das Floating Valve getauscht oder auch das Gegenteil bearbeitet? In der Regel müssen die alten Zacken (2-3mm) abgeschliffen werden und anschließend neue Kerben eingearbeitet werden (guck dazu YT Anleitungen für G39)! Erst dann hast du eine Verstellung von 0,6-2J+!

@Schneutz

Bzgl. des Chronos:

War auch sehr skeptisch Anfangs, aber tatsächlich komme ich mit meiner SAEG auf die alten Werte, die auch bereits auf dem Feld gegengecheckt wurden.

 

Der Chrono scheint also zu stimmen.

 

 

@S.O.G Panther

Ich gucks mir mal an. Habe das Nozzle aber nicht abgeschliffen.

Es macht mich halt stutzig, dass ich mit dem original Floating Valve mehr als 0.5J unter der Werksangabe liege bzw. Review-Tests.

 

Ich meinte nicht, ob das Chrono kaputt ist, sondern das evtl. das auströmende Gas Probleme bei der Messung macht.

Ich mache bspw Schuss Tests auf eine Schnellbauplatte. Da weiß ich, dass bei mehr als 1,3J die Kugeln stecken bleiben. 

Wenn die Kugeln abprallen oder nur Dellen machen bekomm ich einen Eindruck, ob die gemessene Leistung realistisch ist. 

Der UFS PRO Chronograph, hatte definitiv Probleme mit dem Gas. Da kam nur nonsens raus.

Habe mit dem XCORTECH auch meine GBB Pistol gechront. Die Werte scheinen realistisch.

Habe zudem etwas Abstand genommen (3/4 cm). Außerdem hieß es in mehreren Reviews, dass der Chrono keine oder kaum Probleme mit dem Gas hat.

Dann wird der wahrscheinlichste Grund die fehlende Modifizierung am Nozzle sein.

 

Wie gesagt: Gechront habe ich ohne NPAS. Dementsprechend sollten dafür ja keine Änderungen an der Nozzle nötig sein.

(567 Posts)

(nachträglich editiert am 07.05.2019 um 20:57 Uhr)

Kurz zur Erklärung warum das hintere Bauteil vom Nozzle bearbeitet werden muss und warum es mit dem original Floating Valve geht:

Das Floating Valve (FV) bestimmt wie die Druckverteilung des Gases im Nozzle reguliert wird. Das original ist so ausgelegt das du bei ca 1,5-1,9j liegst. Also ungefähr wenn man durch den Gaseinlass schaut mittig. 

Verbaust du jetzt das NPAS ohne die Zacken zu bearbeiten, verringerst du Bauart bedingt schon den Weg zum Lauf und die Leistung. Du kannst also nur noch weniger Leistung bekommen. 

Also die Zacken abschleifen, Dremel zur Hand nehmen und 4 neue Zacken schleifen. Erst dann kann das NPAS mit seinem neuen Anschlagspunkt Variabel eingestellt werden. Vorher sitzt das NPAS so tief im Gaseinlass das du fast 0 Leistung hast. 

 



Hi Panther,

Danke für die ausführliche Erklärung. Habe auch schon bei YouTube Tutorials gesehen.

 

Die Frage, die ich ursprünglich hatte, war wieso ich mit originalen Teilen eine deutlich geringere Leistung als angegeben (zwischen 1.5 und 1.8j) bekomme. Nämlich maximal 1J.

 

Außerdem wäre es interessant was ein neuer innenlauf von 363mm Länge und 6.03mm Durchmesser zum originalen 255mm Lauf verändert?

Habt ihr da vielleicht Erfahrungswerte bei einer gbb?

Ich hatte eine WE Scar-L. 

Dort habe ich den Lauf getauscht.

Allerdings gegen einen Ratech 6,01mm.

Dadurch hat die Energie zugenommen. 

Bei der dicke habe ich gehört, dass die Energie schnell sehr hoch klettert.

Wie war das bei dir?

Hast du sie dann als dmr gespielt? Das wäre nocht mein ziel

Zu 1.

Hier kann es sein das du z.B eine FV Feder für die 1J Länder wie Japan oder Italien hast. Passiert leider schon mal! :( 

Zu 2.

Das würde jetzt einen Glaubenskrieg auslösen! 

 

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