G&G RK74 T S-AEG Zylinderumbau, Nozzle + Upgrade 1,5J

Hallo liebe Community,

ich habe vor kurzer Zeit mit dem Airsoft spielen begonnen. Daher habe ich noch nicht so viel Erfahrung. 

Als Einsteiger habe ich mir die o.g. Waffe besorgt. Nach mehreren Reviews und Infoguides wollte ich die Waffe gerne tunen. Laut dem Review von Reaper wäre es sinnvoll den Zylinder gegen einen Type 0 Zylinder und die Nozzle zu wechseln. Dies habe ich getan und einen Type 0 Zylinder (minimal größer als der Alte, man merkt es, wenn man den Kolben einführt) und eine Nozzle mit 2 Dichtungen verbaut. Nun meine Fragen:

1. Ist es schlimm, dass der neue Zylinder minimal größer ist als der Alte?

2. Warum habe ich jetzt weniger Joule als vorher?

3. Komme ich jetzt nur mit einer neuen Feder auf 1,5 Joule?

4. Kann man die Mündungsenergie auch ohne den kompletten Zusammenbau der Waffe messen sondern direkt mit der Gearbox messen (ist ziemlich aufwendig, Gearbox auf und zu) ?

5. Wie bekomme ich den Feuerwahlhebel wieder ordentlich fest ?

6. Gibt es sonst noch sinnvolles, um diese Waffe zu verbessern ?

Ich habe zu allen Fragen meine eigenen Thesen, wäre gut, wenn ihr mir helfen könnt

(1848 Posts)

(nachträglich editiert am 02.05.2019 um 12:59 Uhr)

Was heißt größer beim Zylinder? Länger oder größerer Durchmesser?

Wenn der Durchmesser innen größer ist, kann es sein, dass Piston- und Zylinderhead nicht mehr so gut abdichten wie vorher und das könnte den Energieverlust erklären.

Nur für mich zum Verständnis: Gab es Probleme mit der Waffe oder war es nur das Video, dass dich zum Zylinderwechsel animiert hat? - Nicht alles was man machen kann, muss man auch machen. 


(nachträglich editiert am 01.05.2019 um 20:47 Uhr)

Du hattest eine vernünftige Waffe die out of the box normalerweise sehr gut performt. Warum versucht man da bitte als Anfänger etwas "optimieren" zu wollen? Das Resultat bei solchen Aktionen ist immer das gleiche... und auch bei dir nun der Fall.

Jetzt hast du ein verbasteltes System das schlechter läuft als vorher, typische Tuning-Leiche... und dafür hast du auch noch deine Garantie verballert.

Mein Rat an dich: bau das System wieder zurück in seinen ursprünglichen Zustand und sammel erstmal deine Erfahrungen mit der Waffe. Lerne wie man im Team agiert, wie man vernunftig kommuniziert, wie man Gegnerverhalten voraussehen kann aufgrund örtlicher Gegebenheiten. Das wird dir tausendmal mehr bringen als ein neuer Zylinder oder sonstige "Tuning-Maßnahmen". Oder anders gesagt: der Frack alleine machts halt nicht.

 

P.S.: und hör nicht auf jeden Blödsinn der bei YT erzählt wird ;)

(1077 Posts)

(nachträglich editiert am 01.05.2019 um 21:15 Uhr)

Naja Blödsinn ist es nicht der Waffe nen Typ 0 bei der Lauflänge zu verpassen...

Wenn du sagst der Zylinder ist größer gehe ich erstmal davon aus das der Zylinderhead nicht richtig im Zylinder positioniert ist und somit der Zylinder nicht richtig in die Shell passt. Eigentlich sind Zylinder genormt und passen in jede Shell ... was dabei oft Probleme macht sind die Löcher am Zylinderhead welche manchmal nicht zur Shell passen wenn der Zylinderhead getauscht wurde.

Sofern das Nozzle die selbe Länge hat wie vorher sollte kein Leistungsverlust auftretten ... da du auch Feder gewechselt hast macht es das noch schwerer zu sagen wo die Leistung verloren geht. Evtl. andere Federstärke wie vorher... 

Hast du vor dem Zusammenbau der GB die Dichtigkeit deiner Zyl. Baugruppe getestet? Bestimmt nicht, alles auseinanderbauen, dann jeder Bauteil vor allem die mit Oringen prüfen. Pistonoring evtl weiten, Teflonmod beim Head und ein Zozzle mit O-Ring nehmen wenn noch nicht geschehen. Noch was, verschieden Tuningteilehersteller müssen nicht miteinander harmonieren. Tuningteile auf originalteil kann zu größeren Lecks führen.

Und welchen Chrono nutzt du?

Und warum fragst du nach weiteren Verbesserungen, deine jetzigen scheinen ja nur Verschlechterungen zu sein.

Ansonsten schau ins Unterforum" Die Gearbox", sehr interessant.

Vielen Dank für eure Antworten.

Zylinderinnendurchmesser ist minimal größer. Das merkt man, wenn man den Pistonhead in den Zylinder schiebt. Außendurchmesser ist gleich. In der GB scheint so auch alles zu passen. Habe keine neue Feder verbaut. Die Waffe ist nicht “schlechter“ geworden sondern schwächer. 

Baugruppe Piston, Zylinder und Zylindrkopf sind soweit dicht. Habe es leider nicht im Wasser getestet. Nozzle ist drauf mit zwei O-Ringen.

Chronographen sind von UFC pro und Acetech Ac6000. Zeigen soweit dieselben Ergebnisse an. Auch mit Vergleichswaffen. 

Die Waffe hatte von Haus aus ca. 1,25J. war mir zu wenig und das mit dem Typ 0 klang, sowie Nozzle logisch. Vorallem bei dem Lauf und 0,28 Kugeln.

Kann es sein, dass durch das größere Volumen des Zylinders die Feder zu wenig Kraft hat ? In der Beschreibung steht das eine 120er verbaut sein soll. Habe 2 Kugellager drin. Normalerweise müsste man doch dann 1,6J oder mehr haben ?

Ich danke weiterhin für eure Hilfe.

 

(12 Posts)

(nachträglich editiert am 02.05.2019 um 14:11 Uhr)

vllt hilft es ja weiter:

habe meine RK74 auch komplett überarbeitet.

und kann nur sagen das bei mir die Nozzle perfekt abdichtet (vllt 1% nicht)

auch ohne Oring/e. habe bestimmt 4stück getestet alle mit doppel Oring und dann noch mal alle mit nur einem. Meiner meinung nach saßen alle zu stramm drauf.Was mir 0.2J gekostet hat.

(auch beim kollegen) Die RK74 sind eig alle gut Dicht. Grösste schwäche meiner meinung nach vom Nozzle zum Bucking. Hab dafür einfach die Tappet Plate bischen geschliffen. was mir aber auch nur 0.14J brachte.

Die G&G m120 Feder sind einfach sau schwach und komme damit auch nur maximal auf 1.4J in meiner E-variante mit zylinder typ 1 !

Ich kann dir nur raten Bau alles wieder zurück wechel nur den Zylinder und dichte zu ihm alles ab und bau dir nur einen neue Feder ein.

Ich komme mit der Begadi m130 auf 2.3J und mit der FPS m120 von begadi auf 1.8J (ohne hop up drin, bei um die 0.3g)

"Zylinderinnendurchmesser ist minimal größer. Das merkt man, wenn man den Pistonhead in den Zylinder schiebt. Außendurchmesser ist gleich."

Da haben wir doch das Übel. Wenn Du im zerlegten Zustand nur Piston mit Pistonhead in den Zylinder schiebst (Nozzle mal weglassen), dann solltest Du, wenn Du mit dem Finger das Röhrchen des Zylinderheads blockierst, den Piston nur 1-2cm einschieben können, wenn alles dicht ist. Dann das ganze mit aufgeschobenem Nozzle wiederholen, nicht immer passt deren Innendurchmesser zum zylinderheadröhrchen.

Wenn tatsächlich alles dicht ist: schau, ob dass das Nozzle nicht auf dem Zylinderheadröhrchen kippelt, denn dann schließt es nicht bündig mit dem HU-Gummi ab und Luft geht daneben. Ebenso kann es gerne passieren, dass GB und HU nicht sauber fluchten und das Nozzle an der HU schleift. In dem Fall es es nicht rechtzeitig bei der Schußabgabe vorne und die Luft geht auch sonstwo hin.

Die G&G-Federn sind nicht sauschwach, sondern die Begadifedern saustark. M120 soll 120m/s erreichen, und das ergibt 1.43J. 

Nochmals Danke an alle ! 

Werde wohl einen neuen passenden Kolbenkopf für den neuen Typ 0 Zylinder einbauen. Nozzle bleibt auch. 

Ich werde mal eine 110er und 120er zum Vergleich mit der jetzigen testen, so dass ich auf ca. 1,5 J komme.

@Levin Ak Wenn du die Tactical Version hast: Hast du den Akku nach Hinten verlegt ? Und welcher Akku ?


(nachträglich editiert am 04.05.2019 um 22:05 Uhr)

Hallo und guten Abend,

ich möchte das Thema Dichtigkeit ja nicht stressen, aber:

In meiner ICS ist ein Typ0 drin, Piston stock, Cylinderhead wieder Stock,

0.20 BB liegen jetzt bei 1,99 Joul mit der Stock-Feder. Hab diese Feder mit einer SHS 120 verglichen....kein nennenswerter Unterschied.

Erst eine SHS 110 bring die Waffe unter 1,8 Joule.

Alles mit meinem Chrono geprüft. kein Witz und nicht einen Joule dazugedichtet.

Aber, ich fummel auch ständig an der Waffe herum um das letzte Lüftchen zu finden. In der Summe hängt es nicht nur vom Cylinder ab (der Geistliche hat hier vollkommen Recht) Es bleibt in der Summe ein Zusammenspiel von:

Nozzellänge, Plate-Timing, Lauf-HU-Bucking-Dichtigkeit.

Zur Nozzellänge, es muss weit genug durch die Plate zurückgezogen werden um sauberes Feeding zu gewährleisten, muss aber weit genug ins Bucking hineinragen um keine Einergie zu verlieren. Wenn man Undichtigkeiten versucht mit Federstärke auszugleichen, wird es dir die Shell nicht wirklich danken.

Vielleicht, macht es Sinn zuerste einmal alles in Auslieferungszustand zu versetzen und sich dann Schritt für Schritt ans "Tuning" zu wagen.

Best Grüße aus dem Rheinischen.

 

ja ich hab bei meiner das Mosfet & die sicherung nach vorn (soweit wies geht)

durchgezogen und dann einfach nur den stecker (bei mir DEAN) am Mosfet wieder vorbei nach vorn. ich musste dafür einen Kabelbinder knipsen.

ich nutze lange 11.1 singlesticks von begadi, unterm Gehäusedeckel.

Ich persöhnlich würde dir auch bei tuning raten immer nur 1 sache zu machen dann testen. wusste einfach schon zu oft nicht genau was jetz was wieviel gebraucht hat wenn ich 1,2,3 sachen auf einmal geändert habe, nurn tipp.

LG




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