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(nachträglich editiert am 21.04.2019 um 23:27 Uhr)

Mahlzeit. Wir waren letzten Samstag auf Unit 13 auf den schlimmsten Spieltag den wir jemals hatten. Anbei kopiere ich mal den Spielbericht, den ich auf der Facebook Seite der Talon Company hochgeladen habe. 

 

Wir waren Samstag bei Unit 13 outdoor adventures zu Gast und haben dort unseren wohl kürzesten und auch enttäuschendsten Spieltag erlebt, den wir jemals hatten. Die Probleme fangen rein theoretisch schon im Internet an, denn es wird einem vermittelt, dass angegebene Einlasszeiten um 10 Uhr sind. Dies ist aber der Spielstart, bzw das erste Briefing, dass direkt ins Spiel übergeht. Ein zweites Briefing beginnt um 10.20 Uhr. Allerdings ist dies nicht wirklich als Briefing zu bezeichnen, denn es werden einem lediglich allgemeine Spielregeln und der Gebrauch der Leihwaffen und Ausrüstung erklärt. Dies geschieht ansehnlich via Video, allerdings viel zu lange und nur für absolute Neulinge nützlich. Dies könnte man aber auch in Schriftform vor dem Spiel vermitteln. Was die genaue Aufgabe des Spieles ist erfährt man dann nachdem man in den Spawn verfrachtet wird. 


Das erste Spiel war Capture the Flag. Dies ist auf diesem wirklich geilen Spielfeld echt spannend und gut gemacht, denn es gibt insgesamt 6 Flaggen für jedes Team an 6 Orten, die man hissen muss. Allerdings wurde der Spielspaß hier schon getrübt. An dem Tag waren sehr viele Spielanfänger da, die die Spielregeln leider nicht all zu Ernst genommen haben und panisch Blindfire und Highlanderei betrieben haben. Der auf dem Feld weit verbreiteten Orga schien das nicht all zu schlimm ins Auge zu fallen, denn es wurde nicht gehandelt. Wenn man allerdings sein Deathrag nicht gezogen hat, wenn man auch nur einen Meter vom Spawn entfernt war, bekam man das erste Kreuz auf sein Band. Beim zweiten durfte man gehen.

Die Krönung an organisatorischen Fehlfunktion hat unser guter Freund Callsign eagle erleben dürfen, als er eine verschlossene Tür im Spawnbereich nutze um wieder ins Spielgeschehen einzugreifen und direkt abgeschossen wurde. Als er die Orga die sich ebenfalls im Spawn befand daraufhin ansprach, dass es ja nicht sein kann, dass man in den Spawn schießen darf wurde im erklärt, dass dies sehr wohl in Ordnung sei, da er ja zwei Ausgänge zur Verfügung habe. Klingt schon dämich genug, aber wenn man dann bedenkt, dass beide Ausgänge beschossen wurde, weiß man auch nicht mehr was man dazu sagen soll. 
In der nächsten Runde ging es dann darum eine Bombe zu beschützen, damit die Gegner diese nicht scharf machen konnten und einen Spion durchs Feld zu begleiten. Innerhalb dieses Spieles haben wir dann auch den Spieltag für uns abgebrochen, denn das Blindfire und das nicht reagieren der Orga nahm noch drastisch zu. Ergebniss waren unnötige Verletzungen in Gesicht und Händen, die sich hätten vermeiden lassen können, wenn man nicht aus 1-2m voll drauf holzt sondern mit Hirn spielt.

Weiter ist uns negativ aufgefallen, dass Abprallschüsse zählen. Das finden wir generell schon nicht gut, allerdings auf einem Gelände wie Unit 13 ist das unmöglich. Das Gelände besteht nur so aus Winkeln und Ecken. Da braucht man den Finger dann eigentlich gar nicht mehr vom Abzug nehmen, was auch einige offensichtlich gemacht haben.

Weiterer Kritikpunkt ist das hohe Aufkommen von SpeedQB Spielern. Wir haben absolut nichts gegen die Jungs und Mädels, die dieses Art von Airsoft spielen, allerdings sollte man als Veranstalter das doch anders lösen können als einfach vermischen. Das Gelände hat die Möglichkeit zwei geteilt zu werden. Es wäre somit ein leichtes dies zu tun und jedem den Spielstil zu bieten, den er bevorzugt. Ansonsten könnte man, wenn man das ganze Feld anbieten möchte Samstag und Sonntag anders anbieten.

Wo wir gerade bei Spielfeldteilung sind. Einen Hammer haben wir noch. Wir haben für den ganzen Tag 33,50€ bezahlt, was schon sehr teuer ist, aber als wir dann das Spiel beendet haben und noch etwas gegessen haben, kamen noch Lasertagspieler. Für diese Leute wurde dann das Feld auch noch einmal getrennt. Die Spieler die also noch da geblieben sind haben für das Geld nicht mal das erhalten was sie gebucht haben. Getränke und Essen kann, bzw. muss vor Ort gekauft werden. Seine eigenen Lebensmittel darf man nicht mit bringen.

Unser Fazit: Wir waren schon einmal vorher bei Unit 13 und hatten einen riesen Spaß. Damals war dies allerdings ein Privat Organisiertes Spiel derDie Marodeure Das Gelände ist unvergleichbar und macht wirklich Laune. Die Orga kann auch anders, war dieses Wochenende aber absolut nicht auf der Höhe. Wir würden Unit 13 gerne wieder besuchen, dann aber wieder nur mit einem Privaten Spiel. Vielleicht organisieren wir mal selber eins? Man weiß es nicht. Schreibt uns doch gerne einmal in die Kommentare was ihr davon haltet und was eure Erfahrungen mit dem Gelände sind. 
Es ist wirklich schade so negativ über das tolle Gelände schreiben zu müssen aber an diesem Wochenende haben wir vergeblich nach positiven Aspekten gesucht. Wir haben das Spielfeld gegen 10.45 Uhr betreten und waren um 12 Uhr schon wieder am zusammen packen.

 

Ich kenne das Gelände nicht, ist etwas weit weg. Google zeigt mir Öffnungszeiten ab 9:00 Uhr an. Die Webseite weist darauf hin, dass dort alle möglichen Spielarten bis hin zu Lasertec angeboten werden und vielfältige Leihmöglichkeiten bestehen. Damit ist auch klar, welche Klientel dort (auch) erscheinen wird, Anfänger und Leute, die das erste Mal Airsoft spielen. Blindfire und das Highlandern (Absicht oder nicht) sind da vorprogrammiert. Ihr ward keine 2 Stunden da, in der Zeit gab es 6 Flaggenpunkte, die man einnehmen kann, also wird es ein recht kleines Gelände sein (auch laut Google Maps), auf dem Speedsofter einen echten Vorteil haben, die solche Gelände mögen wie Motten das Licht. Ebenso dürfte es ein leichtes sein, dort dem gegnerischen Spawn recht nahe zu kommen, wenn das Gelände "übersichtlich" ist. Wenn Abpraller zählen, sind das (leider) die Feldregeln.

Ich denke, Ihr hattet eine Erwartungshaltung, die nicht mit der Realität übereinstimmt. Das ein oder andere "Problem" hätte man ahnen können. Anderen Leuten mag es dort durchaus gefallen (mir wohl eher auch nicht). Verbucht es unter Lehrgeld.

Würde dir gerne zustimmen lieber Feldgeistlicher Vader,
alelrdings war das Spielen auf Unit13 mal komplett anders. "Früher" war die Orga deutlich aktiver, hat jeden Regelverstoß sofort geahndet, notfalls das Spiel unterbrochen. Es war deutlich mehr Orga unterwegs, die überall Augen hatte. Spawn-Camping wurde direkt unterbunden und die entsprechende Partei weiter zurück geschickt. Und es war vollkommen egal, ob der angesprochene ein Noob mit Leih-Equipment war oder nicht. Das Briefing war gültig für alle.
(Und das ganze für 27,50€, ohne dass nach nem halben Tag das Feld unangekündigt plötzlich halbiert wurde, obwohl ich für das ganze Feld zahle.)

Habe bei meinem letzten Spiel die gleichen Erfahrungen gemacht wie Stevo, es hat sich deutlich ins negative gewandelt.
Das Feld ist nicht riesig, dank der geilen Räume und Einrichtung aber auch mit der Personenzahl eigentlich gut bespielbar -wenn diese denn nicht nur auf blind rennen und schießen aus ist. Die eigentlich gut durchdachten abwechslungsreichen Spiele sind nach wenigen Minuten tot, weil der Speedsoftanteil nur drauflosrennt.
Die Orga betont wiederholt, dass Sie keine Speedsofter dahaben will -gehandelt wird gegenteilig.
Und dafür, dass die Regeln in NL so streng sind und Spieler angehalten sind, sich dran zu halten um Ihren Pass nicht zu verlieren, kann ich nicht nachvollziehen, warum da seit einiger Zeit/ aktuell mit zwei zugedrückten Augen von der Orga gearbeitet wird.

NL scheint sich aktuell insgesamt eher in Richtung Speedsoft zu entwickeln, der Betreiber von WildMountain z.B. hat sein Feld komplett für "normales Airsoft" dicht gemacht und bietet nur noch Speedsoft an.

Schade drum, noch ein schönes Feld, was wieder rausfällt, weil zu offenen Spielen nicht bespielbar.

Da Unit13 quasi bei uns um die Ecke liegt, spiele ich dort recht regelmäßig.

Was Ausstattung, Spielmodi und liebe für's Detail angeht, ist das Spielfeld echt einmalig. Dazu Licht- und Soundeffekte inkl. Nebelmaschinen. Wenn ich überlege, dass ich in einer anderen, nahegelegenen CQB-Halle in Deutschland 25 Euro für OSB-Platten und Europaletten bezahle, kann ich mich über die Preise in NL nicht beschweren.

Unit13 betreibt das kommerziell. Um so ein Feld zu finanzieren, brauchen die nunmal auch die Leihequipment-Menschen, die beim ersten Spiel rumballern wollen. Ich habe dort beides erlebt: Super faire Mitspieler ebenso wie Highlander- und Blindfire-Aktionen (übrigens auffällig oft von Deutschen Einsteigern, die wohl mal die Sau rauslassen wollten ...). Anders als Pilgrim und Stevo war die Orga nach meiner Erfahrung allerdings immer als sehr präsent und konsequent.

Hin und wieder werden übrigens auch Games ausschließlich für Spieler mit eigenem Gear angeboten, genauso wie Games nur für Rental-Gear Spieler. Zuletzt Pistol Only im Hitman Theme: Wir waren die einzigen deutschen Spieler. Vor jedem Game wurde gefragt, ob wir die Spielregeln nochmal auf englisch hören wollen. Die niederländischen Teamkollegen waren auch super aufgeschlossen und super vorbildlich was Fairplay betrifft.

Wie auch auf anderen Feldern steht und fällt der Spielspaß wohl mit der Klientel, die am Spieltag unterwegs ist. Das habe ich in NL genauso wie in D.

(9775 Posts)

(nachträglich editiert am 23.04.2019 um 14:31 Uhr)

"Seine eigenen Lebensmittel darf man nicht mit bringen." Ist laut Gesetz schon mal so illegal. Es darf untersagt werden es zu verzehren. Ausgenommen ist Spezialnahrung wegen Allergien Unverträglichkeiten und bei Kleinkindern (letzteres fällt bei unserm Hobby erstmal raus)

Blindfire kann passieren, aber beim wiederholten Male, mit körperverletzung, ist eine Anzeige möglich.

Als die Unit 13 noch The Chambers hatten waren die sehr konsequent,

deshalb wundert mich das ein bisschen...

Das mit den Rental spielern bzw. Anfängern ist oft festzustellen , die Kollegen/innen sollten besser Gebrieft werden.

 




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