Seite: 1 2
(878 Posts)

(nachträglich editiert am 08.04.2019 um 13:07 Uhr)

Apropo Magnus Effeckt.

Habe heute im Wartezimmer mal ein bischen geschmökert und einen Artikel über Golf (den Schlägerschwingdingens nicht das Auto), im speziellen über die Dellen im Golfball gelesen.

Dieser hat ja eine recht dellige Oberfläche. Diese "Dimples" sollen den Magnus Effeckt u.a. verstärken indem sie die Luftströmung länger am Ball lässt. Die Dimples sollen auch bewirken das auf der Rückseite des Balls die Luftverwirbelungen deutlich reduziert werden. Das Ergebnis ist eine weitere Flugstrecke als bei glatten Bällen.

 

Und wir versuchen möglichst glatte BBs hinzubekommen oder zu kaufen.

 

 

 

(1842 Posts)

(nachträglich editiert am 08.04.2019 um 13:28 Uhr)

jo. Der Ball wird aber auch nicht durch nen verschmutzungssensiblen lauf aus härterem material getrieben. Ansonsten wurde der Dimpelansatz schon öfter diskutiert. Ergebnis: Falls es etwas bringt, ist es wahrscheinlich zu teuer, BBs mit gleichmäßig verteilt und geformten Dimpeln zu fertigen.

(2212 Posts)

(nachträglich editiert am 08.04.2019 um 17:07 Uhr)

Das funktioniert sogar bei Auto´s die Verbrauchen dann weniger Sprit, das wurde sehr wissenschaftlich von den Mythbusters bestätigt.

Aber mal im ernst, die Firmen bekommen es wenigstens schon Rund und ungefähr im gleichen Gewicht hin, jetzt noch mit Dellen?! Und der Preis? 500% wegen entwickelungskosten und wagnis? Und das ganze für 5 Meter?

 

Edit: Vito, Das bekommt man mit menge auch mit einer Bogenlampe hin, 2 Euro in normale BB´s formatiert sollten da locker lässig ausreichen.

Ich hätte ihn auf 80m gehitet, aber das waren mir die 2,00€ für die Kugel nicht wert.

Lauflänge ist relativ wurscht, bei Gaswaffen sowieso und bei Waffen mit fester Luftmenge etwas darauf abstimmen. Weniger Lauf, weniger Möglichkeit da anzustoßen oder sonstwie Einfluss auf die Kugel zu nehmen. Entscheidend ist BB Qualität, konstante Energieabgabe und das Hop Up.

Bei einer echten Waffe sorgt die Lauflänge auch eigentlich nur für Geschwindigkeit, für Präzision im engeren Sinne ist ein längerer Lauf sogar eher abträglich (Schwingungen, Bewegungen der Waffe, etc. ). 

(2212 Posts)

(nachträglich editiert am 12.04.2019 um 17:10 Uhr)

Dort bekommt die Kugel aber einen schöneren konstanteren Drall oder nicht?

Bei Gaswaffen macht das schon sinn, mehr Lauf ermöglicht, mit passendem volumen längere Beschleunigung was in mehr Joule resultiert. Das geht auch mit Kurzem Lauf, allerdings ist das Spektrum da wesentlich kleiner.

Natürlich sorgt bei Feuerwaffen ein längerer Lauf auch für höhere Präzision. Laufschwingungen gibt es, aber deshalb sind Präzisionsläufe sehr schwer und mit der richtigen Ladung ist das kein Problem.

(27 Posts)

(nachträglich editiert am 13.04.2019 um 08:28 Uhr)

Mir ging's hier aber echt nicht um ne maximale Länge und erst Recht nicht um richtige feuerwaffen, sondern das Minimum für Reichweite und präzision. Quasi die goldene mitte.

Ich denke, wenn man das kondensiert, kommt man auf Läufe zwischen 200 und 370mm. 

Ich definiere hier meine Mitte bei ca. 270mm.

 

Der längere Lauf an sich sorgt nicht dafür, nur eben bei scharfen Waffen die Effekte, die mit einhergehen: Die Züge und Felder (Spin), höhere Geschwindigkeit und damit einhergehend größeres mögliches Kugelgewicht. Der längere Lauf an sich ist eher nachteilig. 

Ich sage das nur, weil viele meinen: echtes "Scharfschützengewehr" = langer Lauf ->> Airsoft mit langem Lauf = mehr Präzision. Das ist aber einfach Quark. 

Bei der Airsoft sind ganz andere Mechaniken am Werk und da ist das Hop up entscheidend. Bei Gaswaffen kann das sehr kurz sein, da spielt es eher eine Rolle, was das Spielfeldlimit ist. Bei Waffen mit Luftdruck (AEG; Spring) am besten aufs Zylindervolumen anpassen, das habe ich ja oben schon geschrieben. 

@ Bane:

Sorry, aber deine Aussage, dass ein längerer Lauf bei echten Waffen die Präzision fördert ist schlicht falsch.

Bei den Disziplinen (Benchrest) bei denen es um maximale Präzision, also kleinste Steukreise geht, werden die Läufe so kurz wie möglich gewählt. Dort ist es so, dass vom Reglement eine Mindestlänge vorgegeben wird, nicht aber eine max. Länge.

Das z.B. Scharschützengewehre oft lange Läufe haben, liegt an den verwendeten Kalibern, die heute meißt in Richtung .300Win Mag oder .338 Lapua Mag gehen. Diese sogenannten Magnumkaliber erreichen ihre Leistung durch relativ defensives, sprich langsam brennendes Pulver, dass eben lange Läufe braucht um den Druck zu erzeugen.

Deshalb kommt ein G28 z.B. mit einem verhältnismäßig kurzen Lauf aus, da die 7,62x51 eigentlich ein Stutzenkaliber ist, welches für kurze Läufe geeignet ist.

Und ja, ich weiß wovon ich spreche. Ich habe mal Büchsenmacher gelernt.

Ich finde 250-450mm für Airsoft S-aeg absolut ausreichend,  habe selbst 2x Prommy Läufe 6,03 in 250 und 450mm mit selbem Gummi und Hu-kammer am laufen,  die geben sich bei 1,5j Setup keinerlei Unterschiede im Schussbild.

Merke nur das längere Läufe über 450-500++ mm meistens ein schlechteres Schussbild haben, habe da viel ausprobiert und naaaja glücklich war ich meistens nie.... War alles Lehrgeld.

 

Seite: 1 2



Anzeige