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(nachträglich editiert am 01.10.2018 um 14:04 Uhr)

Da die Gliederung wie sie vorgeschlagen auf diese Review nicht wirklich anwendbar ist habe ich mich für eine Tabelle entschieden. Bild unten.

Es geht um die Frage: Welche Magazine sind die „Besten“ für die P90?

Ich möchte euch damit einen Überblick geben was es am Markt gibt und ein paar vor oder Nachteile. Da ich alle auch selber im Gebrauch und offen hatte, kann ich noch ein paar mehr Informationen dazu geben.

Bild unten. bekomme ich leider nicht hier hoch.

 

Sorte

High-Cap

Low-Cap

Low-Cap

Mid-Cap

Original

Hersteller

Cyma

Nonname

TM

MAG

FN

Kapazität

300 BB´s

68 BB´s

68 BB´s

170 BB´s

50 Patronen

Preis

≈15€

≈15€

50€

Einzeln:≈14€

4 stück ≈50€

40€ + Patronen

Vorwort:

Faktisch sind alle Magazintypen von verschiedenen Herstellern gleich aufgebaut. Sie unterscheiden sich nur in einem Punkt, der Kunststoffmischung. Dieser nicht gerade unerhebliche Punkt spiegelt sich in der Haltbarkeit, Verwindungssteifigkeit und auch in den Feedingergebnissen wieder. Dazu kommt noch der Komplettaufbau der mehr oder weniger anfällig ist. So ist zum Beispiel das Originale und das MAG Gehäuse aus einem Stück gegossen, wohingegen der Rest aus 2 Halbstücken (L-Förmig) zusammengesetzt wird. Auch der Führungskanal ist bei den MAG´s aus 2 Teilen, ein komplettes Inlay, was der Stabilität wieder zu Gute kommt. Bei den Low-Caps besteht dieser aus den Patronenatrappen wo der dünne Führungskanal aufgesteckt wird. Nimmt man die Patronenattrappen heraus, ist der Führungskanal nach oben offen . . .

 

Fangen wir also an:

Bei der Verwindungssteifigkeit gewinnt das Originale Magazin. Da bewegt sich nichts. Das liegt zum einen an der Mischung und zum anderen an der Bauweise. Gefolgt vom MAG, was die Selbe Bauform besitzt. Danach kommt das TM, es lässt sich ganz leicht bewegen, macht allerdings keine Geräusche. Tja, Schlusslicht bilden das Noname und das Cyma, diese lassen sich um fast einen Zentimeter verwinden und knetert wie die Hölle, obwohl das mal schlechter oder besser ist weil ein anderer Asiate gerade die Mischung gemacht hat. Zur Schlagfestigkeit (Beschuss) kann man sagen, dass alle Magazine das bis zu einem gewissen Punkt gut aushalten. Das MAG hält durch die Bauform mehr aus. Schwachpunkte sind immer die Dünnwandigen Teile wie die vorderen Klammern.

 

Kernstück eines Magazins:

Kapazität und Feedingverhalten

Mein klarer Favorit hier ist das MAG Magazin. 170 Schuss Kapazität und ein durchweg gleichmäßiges bzw. gleichstarkes Feeden ist der Schlüssel zum Erfolg. Bei dem TM kann man schon mal Probleme haben, da die Feder extremst stark drückt, was das Nozzle manchmal nicht mag. Die Cyma Magazine Feeden auch zuverlässig, teilweise aufgrund der schwachen Feder bleiben aber 10 BB´s drin und müssen reinrollen. Zum High-Cap muss man glaube ich nicht viel sagen, viel Kapazität, die nicht sehr oft ankommt, Total unzuverlässig.

Alles getestet mit ROF Builds bis "Nur" 20RPS!!!

Zum Original kann ich als nicht-besitzer einer P90 leider nichts sagen, aber wenn man sie richtig lädt (so wie bei jedem Magazin) feeden sie auch bis zum Schluss. Konnte es bis jetzt nur mit 18 Patronen ausprobieren, aber geht gut, und Technisch sehr einfach umgesetzt. Einfachheit ist die höchste Kunst der Perfektion.

 

Das äußere Erscheinungsbild oder auch „Style Bonus“:

Da muss man einfach den Hut vor TM ziehen. Die Kunststoffmischung zeigt nur geringe Abweichungen bei der Durchsichtigkeit an und auch so sind die Patronen sehr gut sichtbar, Verrutschen nicht und die „Magazinfeder“ sieht auch gut aus.

Bei den Noname´s sieht es schon wieder etwas anders aus. Das eine Fast Schwarz und eines Kreidebleich? Das Nervigste ist, das die einzeln gesteckten Patronenattrappen kurz vorm Ende teilweise herumklackern . . .

Nicht wundern, das Noname habe ich selbst mit einer „Magazinfeder“ nachgerüstet. Diese besteht wie beim TM aus Pappe und wurde mit einem Metallstift silbrig gemacht. Sonst ist die nicht vorhanden und man sieht einfach nur durchsichtigen Kunststoff.

Das MAG und Cyma haben keine Patronenatrappen fallen hier also komplett unter den Tisch. Die Farbmischung ist bei allen MAG´s fast genauso gut wie bei TM, nur etwas dunkler. Falls eure auch etwas „Wasser“ im inneren haben sollten nicht in Panik verfallen, das ist Öl was nicht an die Kugeln gelangen kann. Man kann es mit Leichtigkeit entfernen (-> Video unten zum aufmachen).Was beim MAG aber noch sehr nützlich ist und was ich 99%der Videospiele die eine P90 haben vermisse . . . ist das sehen des Munitionsvorrates! Sehr Nützlich!

 

 

Letzte Kategorie: Preis / Leistungsverhältnis

 

Ist man ein Spieler rate ich zum MAG. Günstige Quellen zu suchen ist mühsam aber es lohnt sich!

Optional kann man auch die Noname Low-Caps nehmen. Die sind günstig und Funktionieren, dafür bekommt man keine hohe Qualität und Kapazität.

Wer natürlich hohe Qualität und Authentizität haben will, der muss für jede Patrone einen Euro bereitlegen und sich ein TM Magazin kaufen.

Zum Erfreulichsten funktionieren die Bösen High-caps nicht, deshalb nur herausgeschmissenes Geld. Habe ich schon erwähnt das ich High-Caps hasse?^^

 

Fazit:

Nach 8 Jahren P90 kann ich sagen, kauft euch die MAG´s oder wenn es euch um „Realismus“ geht die TM´s. Falls die MAG´s nicht vollständig Feeden sollten, nutzt andere Kugeln oder macht sich nicht bis zum Ende voll, hatte bis jetzt keine Probleme, habe aber davon gehört.

!!!Und bitte hört auf diese Schönheit mit einem M4 Adapter zu verschandeln!!!

 

MAG Magazine Aufbau: https://www.youtube.com/watch?v=GtVU_rcs54Q



Moin

Die G&G und Cyma lowcaps (beide 68 BBs) feeden auch recht sauber. Die Cyma gabs von Gunfire mal für 6 Mäuse, gibts glaub auch bei Begadi. Die G&G sind teurer(haben auch die Magfeder repliziert), und sind auch echt zu gebrauchen. Hab beide sowohl an einer Cyma P90 als auch and der G&G getestet

Grey




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