Schulterblick: Berichte eines Anfängers
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Lanyard hatte ich mal dran, Stört aber nur und behob das Magazinverlieren leider nicht (an einer GBB + Stoffholster).

Habe mich dann für ein Hartschalenholster entschieden, wurde noch nicht enttäuscht.

Zwecks holster und AEP+ Langmagazin, Lass es bleiben . . . Du bleibst oft hängen und es stört.

Im Betrieb ist es aber bombe mit Langmagazin^^

Die Bodenplatte würde ich nicht schwächen. Die ist sehr filigran. Was die Öse an der Cm.126 angeht, einfach am Langen Magazin ne kleine Ausbuchtung feilen. Dann klappt das. Aber du hast ja schon gekauft.

[Post von Creeper (25.01.2018 20:43) wurde als "schlechte Rechtschreibung/Ausdruck" markiert und daher ausgeblendet]
(11 Posts)

(nachträglich editiert am 31.01.2018 um 08:20 Uhr)

@Feldgeistlicher Vader

 

Mea culpa, du hast natürlich Recht, nicht CM.130 sondern CM.127 ist korrekt, schande auf mein Haupt.

Die Idee gefällt mir und werde ich mir mal genauer anschauen wenn Sie denn mal geliefert wird.

 

@Corax:

 

Danke für den Link, sehr Interessant!

 

@Ja go:

 

Hardschallenholster für die CM.127 für Links habe ich nicht gefunden, allgemein empfinde ich die „Situation“ als Linkshänder bei manchen Dingen schwierig. Adapt or Die.

 

Und um Magazinverlust geht es mir gerade weniger, eher das die Pistole nicht herunter fällt.

 

 

@Sirke:


Der Hinweis mit der Bodenplatte macht Sinn, Danke!

 

Und ich habe die CM.127 ja nicht nur deswegen vorgezogen sondern auch weil Sie mir einfach besser gefallen hat.

 

 

 

So, weiter geht’s:

 

Eintrag 4: 31.01.2018

 

Ein paar Tage ist es jetzt hier, Sonntag den 28.01.2018, das ich der Einladung der Enraged Vikings folgte und die knapp 180km Fahrt antrat um zum Spielfeld zu kommen.

 

Ich bin ja der Meinung, dass mein Navigationsgerät mich nicht leiden kann, da es mich auf Hin und Rückweg mit rachsüchtiger Präzision quer durch die Kölner Innenstadt geführt hat. Aber gut, es war Sonntag, der Verkehr hielt sich in Grenzen und die längste Baustelle der Welt (A3) war daher auch recht angenehm zu fahren.

 

Es ging nach Westerwald-Koblenz (Görgeshausen), ein 27.000m² großes, ehemaliges  Bundeswehr Tankdepot.

 

Link zum Feld und Veranstalter: http://airsoft-team-ww-ko.de/

 

Bei meiner Ankunft wurde ich erstmal freundlich in einen Parkplatz gewiesen, direkt mal der erste Pluspunkt für die Orga.

 

Was mir allerdings weniger gefiel war, dass im Grunde die Einfahrt der Parkplatz war und die Autos somit direkt am Straßenrand standen, zweckmäßig. Fairerweise muss man aber sagen, dass ich auch keine Alternative entdeckt habe während meines Aufenthalts, jammern auf hohem Niveau.

 

Weiter ging es zur Anmeldung, auch hier ging alles flott von statten, BB´s kontrollieren, Eintritt bezahlen, Zettelchen unterschreiben das ich an allem alleine Schuld bin und weiter Richtung Safezone.


Hier wurde ich freundlich (und herzlich!) von Joshy empfangen dem Teamleader der Enraged Vikings, welcher mit den bereits anwesenden vorstellte und via versa.

 

Auf die Jungs werde ich hier nicht weiter eingehen, da ich auch einen Gastbeitrag auf Ihrer Website schreiben darf und mich daher in diesem Beitrag mehr mit Ihnen beschäftigen werde. Aber soviel sei gesagt, tolle entspannte Truppe! Hat mir sehr viel Spaß gemacht mit Ihnen den Tag zu verbringen.

 

Weiter im Text, umziehen, aufmurmeln (ich liebe diese Wortschöpfung) und warten auf die Ansage der Orga.

 

Hier war zum ersten Mal mein neues Trägersystem im Einsatz und ich war schwer begeistert, störte nichts mehr, alles sortiert greifbar und sehr komfortable zu tragen. Auch den hohen Anteil an Dornenbüschen des Geländes haben Klamotten und Taschen wunderbar überstanden.

 

Auch konnte ich bei manchen Spielern mit meinen selbst genähten Armbändern Punkten, mehrfach durfte ich hören „Näh mal fürs ganze Team.“ Meine Sorge, dass ich die Bänder zu groß gelassen habe bestätigte sich nicht, rutschte nichts.

 

Erster Spielmodus war Capture the Flag, für mich aber eher, erstmal Gelände kennen lernen und orientieren.

 

Neben einer Jogging Einlage um schnell einen bestimmten Punkt zu erreichen leistete ich mir hier gleich in den ersten 20 Minuten zwei Saudumme Fehler.


Einmal habe ich einen Spieler aus meinem Team beschossen, einfach aus dem Reflex heraus ohne auf die Armbinde zu achten.

 

Der zweite war ein wenig schlimmer aus meiner Sicht. Ich krauchelte gerade durch die hiesige Vegetation, als ich hinter einen kleinen Hügel 2 Spieler bemerkte, welche auf irgendwen schossen. Laut meiner, eindeutig mangelhaften Orientierung, zählte ich 1:1 zusammen „Die schießen ungefähr in die Richtung wo ich hier kam, müssen also vom anderen Team sein.“

 

Da ich diese nicht sah und nur beim schießen kurz ihre Köpfe zeigten, schlich ich mich so nah dran wie es ging und eröffnete das Feuer.

 

Doof 1, ich traf einen ins Gesicht, schön angeschwollen, war zu recht etwas angesäuert auf mich, Doof 2, wieder mein eigenes Team. Zu meiner Verteidigung, vorher wurde mir geraten „Im Zweifel schießen“, da ich die Armbinden nicht sehen konnte.

 

Von seinem Teamkollegen bekam ich dann eine Salve aus einer voll automatischen Back up aus nächster Nähe ab, aber Fairness muss ein, der Schütze beim Teamkill geht raus, also deathrag raus und zurück zum Spawnpunkt.

 

Hier wurde ich von meinem „Opfer“ ebenfalls kritisiert das ich eine Tasche mit farbigem Stofftuch verwendete und keine Warnweste. Ich vermute die Kritik entstammte eher aus der Ungnade in die ich gefallen bin und weniger um den tatsächlichen Zweifel des praktischen Nutzens, der sich später im Spiel immer wieder bewährte.

 

Ich habe mich natürlich entschuldigt und es war keine Absicht ihn im Gesicht zu treffen, aber ich denke die Wortwahl „Bei ihm hab ich kräftig verschissen“ trifft es ganz gut.

 

Da eine 4er Spawnregel festgelegt wurde und ich keinen der Vikings sah, schloss ich mich vorläufig einigen anderen an die gerade gespawnt waren.

 

Für mich war das eher ein herum irren auf dem Feld als gezielt die Fahne zu suchen. Gegen Ende der Runde aber gab es ein kleines Highlight.

 

Wir waren zu viert an einer Kreuzung wo wir von mehreren Gegnern unter Feuer geraten sind, ein anderer Anfänger (erstes Spiel) und ich wurden von den anderen beiden getrennt, welche auch aus dem Spiel genommen wurden.

 

Johnathan, ich glaube so hieß er, wirkte ein wenig unsicher was er tun soll, da der Gegner sich in unsere Richtung bewegte.


Mehrfach wiederholte ich in Deckung zu bleiben, da wir beide in einer guten Position für einen Hinterhalt waren und in der Tat, sie bemerkten uns nicht.

 

Als Sie in Reichweite kamen wir aus unserer Deckung und eröffneten das Feuer. Man merkte, wir hatten Sie überrascht, kurz darauf war auch Rundenende.

 

Die nächsten Runden liefen erfolgreicher und diesmal konnte ich auch bei „meinem Team“ bleiben.

 

Ein kleiner Unfall kam noch dazu, beim vorrücken lief ich über einige Holzbretter, welche natürlich mit Moos bedeckt und feucht waren. Was passierte natürlich? Ich bin ausgerutscht und habe mich schön lang gemacht, inklusive unschöner Verletzung am Finger, sollen doch Fingerlose Handschuhe vom Teufel geholt werden! Auch bei Dornenbüschen helfen die nicht!

 

Bisschen Alkohol drüber, Pflaster und Klebeband dran, weiter, mein Sturz wurde von der Trinkblase auf meinem Rücken gut abgefedert.

 

Auch wurde mir Zeitweise ein 11,1V Lipo Akku geliehen und damit lief meine CM16 auch viel besser. Klar verschleiß ist mit Sicherheit höher, aber meine „Umbaupläne“ stehen ja schon.

 

Zum Thema Handschuhe, so habe ich mir die Mechanix Impact besorgt, welche Tschuie empfohlen hat. Festes Schuhwerk ebenfalls, meine alten Wanderschuhe habe ich nach dem Tag entsorgt.

 

Fotos von meinem aktuellen Equipment muss ich noch schuldig bleiben, Fotografieren/Filmen war nicht gestattet und wurde nur von einem Fotografen der Orga durchgeführt. Leider bin ich nur auf einem Bild (der bisher hochgeladenen) und da auch nicht zu erkennen.


Bilder findet Ihr hier: https://www.facebook.com/AirsoftTeamWW.KO/

 

Alles im allen eine ganz andere Erfahrung im Gegensatz zum spielen in der Halle, gerne mehr davon!

 

Der Orga muss ich ein großes Lob aussprechen, sehr Präsent während des Spiels und auch jederzeit Ansprechbar.

 

Das Feld selbst fand ich auch Klasse mit kleinen „Schönheitsfehlern“. Der hohe Anteil der Dornenbüsche nervte echt ein wenig und auch bei einer Stelle ragte eine Metallplatte aus dem Boden mit Scharfer Kante, fällt man da drauf wird das garantiert unschön.

Hier glaube ich allerdings, dass meine Beschreibung der Lage der Platte dem Orga, welchem ich dies mitgeteilt hatte, eher unzureichend war.

 

Aber ansonsten, viele Möglichkeiten zu agieren und andere Wege zu gehen. Ich kann mir vorstellen, dass im Sommer es noch mal ein anderes Spielgefühl ist, ich komme mit Sicherheit gerne wieder!

 

Für mich habe ich gelernt, im Zweifel nicht schießen, lieber selbst einen Hit kassieren als solche blöden Aktionen zu bringen wie ich es an dem Tag getan habe.

 

Danke auch an die Vikings noch einmal für die Einladung und die Möglichkeit mit euch zu spielen.

Thorsten... Ich kann dich beruhigen ich glaube es gibt wenige unter uns die nicht auch mal ein Teammitglied beschossen haben oder zumindestens kurz davor waren ;) 

:D passiert halt einfach im Eifer des Gefechtes!

Schön übrigens das du uns weiterhin an deinen Erfahrungen Teil haben lässt, ist wie ein kleiner Rückblick auf meine Anfänge (Gut die liegen jetzt auch nicht so weit zurück)  

Halt uns weiter auf dem laufenden!^^ wird zum Schluss garantiert ne super "How to - How not to do" Geschichte sein für alle Neulinge :) 

 

Sowohl mit Teambeschuss als auch Gesichtstreffern muss man im AS leben. Man kann beides minimieren, aber vorkommen tut es immer.

Gerade bei Gesichtstreffern muss man sich nicht aufregen. Das macht ja niemand extra, außer nur der Kopf guckt aus der Deckung raus. Jeder hat die Möglichkeit, sich einen Gesichtsschutz zu besorgen.

Also keine saudummen Fehler.

Friendly Fire passiert leider - kenne ich auch ...  Es ließe sich nur dann reduzieren, wenn es genaue Absprachen im Team gäbe, oder Funk, oder Funk und Geländekarten mit Planquadraten ("2 Gegner im Planquadrat G4 gesehen " - "ey du Blindfisch, das sind wir ..."). Aber zumeist sind bei zusammengewürfelten Mannschaften die Ausstattungen und Vorgehensweisen zu unterschiedlich. Gut, einmal hatte ich vergessen, dass ich in Team Rot war - habe gleich drei Rote auf einmal rausgeholt, die standen aber auch echt günstig ... Cool

Gesichtstreffer: die hat man leider aktiv und passiv, als Schütze muß man sich angewöhnen, tief zu zielen. Und Panikschüsse, gerade als Neuling, gehen leider irgendwo hin. Letztes Jahr bin ich nach einem Spiel gleich mit zwei blutenden Treffern im Gesicht nach Hause gekommen - ich hätte ja eine Maske tragen können, also selbst schuld. Zur Beruhigung: es nimmt Dir keiner für längere Zeit krumm, wenn es nicht Absicht war.

Gefahrenstellen im Gelände: nicht alles läßt sich leicht entschärfen, aber Absperrband sollte die Orga dabei haben, um die Stellen adhoc aus dem Spiel zu nehmen. Wenn es ganz fies ist: Stelle selbst markieren mit Death Rag, und noch während des Spiels die Orga antriggern. Dornenbüsche finde ich nicht so dramatisch, das sind natürliche Hindernisse - man geht nicht gerne durch, aber faule Gegner rechnen nicht damit, dass sich da jemand langsam durcharbeitet. Stürze: gehören dazu. Meine Sorge ist, dass ich auf die Waffe falle. Meine AK würde es definitv überleben, aber meine Rippen nicht. Bei kritischen Stellen achte ich daher darauf, dass ich mich schnell von der Waffe lösen könnte (Waffe in der Hand, Riemen vom Körper gelöst), und wenn ich dann den Maikäfer mache, dass ich nicht gerade auf den Magazintaschen lande.

Death Rag: erlaubt ist, was gefällt. Ich rege mich nur über Leute auf, die keines haben oder nicht benutzen, und sich dann beschweren, weil sie noch ein paar Nachtreffer auf den Allerwertesten kassieren. 

Insgesamt: auch wenn nicht immer alles rund läuft, die positiven Erfahrungen überwiegen immer wieder.

@All: Danke für eure Eindrücke zu dem Thema! Erleichtert mich doch ein wenig.

 

 

Eintrag 5: 26.02.2018

 

Fast einen Monat ist es hier das ich was geschrieben habe, Zeit wird’s!

 

Also eigentlich stand ja das Treffen mit der Bad Company Ruhrpott an, was leider nicht stattfand, was aber meine „Schuld“ im Grunde ist.

Am Spieltag traf mich etwas unerwartet leider Migräne (ja ich gehöre leider zu diesen Menschen), was mich den Tag an die Couch fesselte. Hoffe zumindest das die Jungs trotzdem Spaß hatten in der Halle.

Sorry Jungs!

 

Auch wenn ich somit leider im Februar nicht spielen konnte, so haben sich doch zumindest einige Dinge getan.

Zum einen ist meine CM.127 eingetroffen und ich muss sagen ich bin verliebt!

Schöne ROF, unerwartet Präzise und sehr angenehm in der Hand. Bin mal auf ihren ersten Einsatz auf einem Spieltag gespannt! Gechront mit 0,47-0,49J (0,20g), fand ich mal gar nicht so schlecht das alle Testschüsse in dem Bereich lagen.

 

 

Allerdings nicht der einzige Neuzugang. Neben einem Fast Helm für CQB  und neuen Stiefeln, fand auch diese Dame Eingang in meiner kleinen Sammlung:

 

Ja, doch eine CO², der Kick war einfach zu verführerisch. Allerdings habe ich dieses Schmuckstück mit 1,21-1,27J gechront (0,20g) und fällt somit durch das Raster der meisten Spielfeld Beschränkungen die ich kenne. Muss mich nun die nächsten Tage schlau machen wie ich diese ein wenig drosseln kann.

 

Dennoch freu ich mich nun auch etwas „Auswahl“ zu haben.

 

Nächster Tagespunkt, ich habe meinen Belt ein wenig umgestellt. Ich habe gemerkt beim letzten Spiel, dass das Gummimesser stört, da es zu groß ist. Zum einen hätte ich es einmal fast verloren, weil es ein Ast aus der Scheide gehoben hat (obwohl gesichert), ein Spieler hinter mir bemerkte das sonst wäre es jetzt weg. Zum anderen hang die Scheide einmal im Gebüsch fest.

Ergo, dass Messer musste weichen für eine Tasche wo mein „Notfall“ Medikament drin ist (siehe oben, Migräne und so), geschützt von einem leeren high cap Metall Magazin vor BBs und stürzen. Mit letzterem kenn ich mich ja aus.

Der frei gewordene Platz an der Seite bekam eine Utility Tasche wo ich wohl Warnweste, Armbinden und ein paar Extra BB´s sowie eine Taschenlampe aufbewahren werde.

 

Spieltechnisch wie gesagt war der Februar für mich gleich 0, im März sieht es aber anders aus, also meine Spieltermine:

04.03 Welcome Day bei Area M bei Koblenz
11.03 Privat Spiel bei Blackout in Didam (NL)
26.03 Privat Spiel bei Airweapon in Tönisvorst

 

Also, Mea culpa, dass dieser Beitrag so knapp ausfällt, manchmal gehört Geduld dazu. Vernünftige Fotos vom Equipment stehen noch an und kommen noch, was man sieht kann man eh besser diskutieren als ein paar Beschreibungen. 

 

So long o/ 

 

 

Die CM.127 ist wirklich ein feines Teil, ich habe meine seit Dezember, noch mit MOSFet und Lipo ausgestattet und konnte sie schon ein paar Mal auf dem Feld spazieren führen. Sie hat meine ältere Cyma (meine erste Airsoftwaffe) in P226-Aufmachung mit Metallschlitten einfach so abgelöst.

Der 1911er war meine zweite Pistole, ein KJW (ich glaube, Deiner auch?), einfach klassisch schön. Mit CO2 als Backup auf vielen Feldern nicht zugelassen, aber er kommt im Sommer als Drittwaffe mit und hat dann bei Entfernungen von über 20 Meter seine Daseinsberechtigung, oder wenn ich mal schnell ohne Langwaffe übers Feld laufen möchte. Was auch immer "schnell" in meinem Alter bedeutet ... . Gedrosselt habe ich meinen (hoffentlich) über die Rocketvalvefeder sowie die Rückholfeder, Sinn war eigentlich, ihm den Umgang mit Gasmagazinen schmackhaft zu machen (nein, KJW 1911 und Gas werden nie richtige Freunde werden), allerdings steht noch ein Chronotest aus. Was er nicht mochte war eine schnelle Schußfolge mit CO2 bei 2°, das Nozzle vereiste und es gab Bruch und damit meine erste GBB-Reparatur. Damit er nicht so einsam ist, gab es noch einen WE Gas in silber dazu, nicht so robust gebaut wie der KJW, aber ausreichend als Backup. Und noch einen in Gold, aber der ist nur zum Liebhaben zuhause.

Neben dem Spielen macht es eben auch Spaß, die eigene Ausstattung weiter zu entwickeln.

Kleiner Tipp zum Deathrag:

http://www.taiwangun.com/en/utility-pouches/8fields-airsoft-dead-red-rag-pouch-black-8fields?from=listing&campaign-id=14

Einfach irgendwo (am besten in Brust oder Schulter Höhe) anbringen und nie wieder das nervige Gefummel haben

Eintrag 6: 12.03.2018

 

 

@Charly: Genau den Trag ich an der rechten Schulter.

 

Zwei Spieltage später und um einige Kilo Schlamm an den Klamotten und Erkenntnissen reicher müssen den Worten auch mal Taten folgen.

 

Erstmal zu den Spieltagen:

 

04.03.2018 = Area M

 

Der Spieltag war schon etwas länger geplant gewesen mit meinen beiden Wingmen Marwin und Vincent, unser vierter Mann im Bunde hatte kurz vorher abgesagt und Murphy von EV sprang dafür ein.

 

Die Anfahrt gestaltete sich um größten Teil entspannt, bis auf einem Unfall auf der A3 entspannte Sache.

Das Wetter war uns gnädig, wobei, gnädig ist das falsche Wort, eher es wurde warm. Es war alles eingeschneit und durch angenehme 10-11C°, jeder der im Unterricht aufgepasst hat weis was jetzt kommt, es schmolz natürlich.

 

Dies hatte ich bei meiner Platzwahl nicht bedacht so das meine Tasche samt meinem Equipment was ich nicht am Mann hatte nichts Besseres zu tun hatte als schwimmen zu gehen während der ersten Runde. Ärgerlich, aber passiert.

 

Das Gelände selbst ist ein abschüssiges Waldgebiet durchzogen von Bunkern und Straßen. Bunker selbst sind zum grossteil alle geschlossen, schade eigentlich. Durch oben genanntes Wetterphänomen war es entsprechend schlammig und durchnässt. Aber es gefällt! Das Areal bietet genug Möglichkeit auszuweichen wenn sich eine Situation fest fährt und der erlaubte Einsatz von Rauchgranaten war auch spaßig wie teilweise nützlich. Einzige Manko was mir auffiel, dass das Team, welches unten startet, etwas benachteiligt ist aufgrund der Hanglage.

 

Zur Orga, man hat meistens jemanden gesehen den man auch jederzeit ansprechen konnte. Allgemein wirkte es recht gut durchorganisiert, sehr angenehm. Ich selbst bekam auch einen Rüffel als ich mit meiner 0,5er einmal etwas zu nah an jemanden war und abgedrückt habe. Gezielt hatte ich auf die Weste, aber dank der Bewegung traf ich den Oberschenkel.


Der Orga, welcher das ganze gesehen hatte, sprach mich freundlich aber bestimmt an das ich etwas mehr auf die Sicherheitsabstände achten soll. Ich teilte ihm nur mit dass ich mit einer 0,5er geschossen hatte und gab ihm im nächsten Atemzug auch Recht, eine Diskussion war da überflüssig. Sind sie eigentlich immer, also die Diskussionen.

 

Im selben Moment traf allerdings eine BB seine Uhr, welche auch zu Bruch ging. DAS war so der Moment für mich das Weite zu suchen bevor er auf die Idee gekommen wäre seinen Ärger an mir auszulassen.

 

Alles in allem ein spaßiger Tag, jetzt nicht mein Lieblingsfeld aber wird sicherlich nicht zum letzten Mal von mir besucht worden sein.

 

Die beiden nächsten Abende habe ich darauf verwendet meine Taschen, Klamotten und BB-Schleudern wieder ordentlich sauber zu bekommen.

 

 

11.03.2018 = Blackout in Didam

 

Hier folgte ich wieder der Einladung der EV, mir wurde viel erzählt, viele Bilder gesehen, aber ich konnte mir beim besten willen das Spielfeld, oder besser, die Spielfelder vorstellen.

 

Eigentlich dachte ich ja, „Gut, CQB und Indoor, keine Sorge um Schmutz“, wie falsch ich doch lag.


Ein Dschungel in einer Halle!! Lichtsystem für einen Tag und Nacht Modus, Effekte wie „brennende Autos“ (simuliert durch das System), Nebelmaschinen welche die Luftfeuchtigkeit in die Höhe trieben, ein Sound System mit passenden Hintergrundgeräuschen und Musik (letzteres als Startzeichen). Auch konnte man bequem aus der Feuerlinie maschieren wenn man getroffen wurde, da um das Feld herum ein Gang eingerichtet war, welchen man benutzen konnte um zurück zum Spawn zu laufen, sehr angenehm, keine Gefahr für verirrte BB´s.

 

Die Marshals (Orga) waren zu jeder Zeit auf dem Feld zu sehen und auch sehr entspannte Leute. Muss man fast sagen so typisch Klischee Niederländer?

 

Das zweite Spielfeld war ein 2 ½ stöckiges CQB Area wo wir 6 gegen 6 „Attack and Defenders“ gespielt haben.


Schwierig, macht aber Spaß!

 

Hier passierte auch das „unschöne“ Ereignis an dem Tag, ich wartete um einer Ecke auf unsere Gegner, der kam auch, mit einem Schild und Langwaffe im Anschlag. Unter einem Meter, und was macht der Herr? Drückt ab.

 

Ich bin gerade unendlich Dankbar mit dem Typ für die Handschuhe, ich will gar nicht wissen wie Schmerzhaft das geworden wäre, hätte ich die nicht getragen.

 

Geärgert hat mich das in der Tat da mir für den Rest des Tages (und heute auch noch) der Schmerz durch die ganze Hand zog. Treffer war vorderes Mittelfinger Gelenk.

 

Er kam nach dem Spiel auch zu mir und hat sich entschuldigt, aber klar, beschwert habe ich mich bei meinen Teamkollegen schon, irgendwo musste ja der Dampf hin. Also nicht über mein Team beschwert sondern über die Situation allgemein.

 


Davon abgesehen echt geniales Feld, aktuell wird dort auch noch ein Außenareal gebaut mit Tunnelsystem, bin gespannt! Da es sehr günstig von derer Fahrerei für mich liegt werde ich da auf jedenfalls öfters hinfahren.

 

 

So nun mal zum technischen.

 

Meine CM16, an beiden Spieltagen hatte ich mit Gearjams zu kämpfen, aber ich bin auch nicht untätig gewesen. Neben neuen Akkus, welche bereits bestellt sind, mache ich mich gerade Schlau über Passscheiben DIN 988 und allgemein der Technik einer S-AEG um das Problem selbst zu lösen.

 

Die Jams konnte ich bisher immer durch wiederholtes Triggern beseitigen, dass dies nicht gut sein kann für die Teile muss man mir nicht erst erzählen. Aber es brauch eindeutig Zeit sich in die ganze Thematik rein zu lesen.

 

Des Weiteren ist mir der rechtliche Aspekt der ganzen Sache aufgefallen. Durch einen Hinweis in einem Guide welchen ich derzeit lese, sind nach meinem Verständnis, umbauten von Airsoftwaffen von einem Büchsenmacher durchzuführen im Bezug auf Leistungsänderung oder tauschen von Primärteilen (z.B. Austausch vom Lauf). Auch verfällt hier das F und macht eine erneute Vorlage beim Beschussamt notwendig.

 

Eine legale Möglichkeit, die ich derzeit sehe ist, eine Erlaubnis für die Herstellung von Waffen (nicht gewerblich) zu beantragen, damit ich diese umbauten selbst vornehmen darf. Aber auch hier wäre auf jeden Fall die Vorlage beim Beschussamt notwendig.

 

Büchsenmacher scheinen auch die Finger zu lassen von der Thematik, was mich auch in der Vermutung bestätigt, dass das alles Rechtlich alles andere als Klar geregelt ist.


Rein jetzt mal auf den Online-Teil vom Airsoft Hobby bezogen, scheint da eine gewisse „Wo kein Kläger da kein Richter“ Mentalität vorzuherrschen. Nicht nur hier im ASVZ, sondern auch in anderen Foren.

 

Das ganze bremst mich natürlich aktuell, Hand anzulegen an meiner kleinen G&G, mal schauen was ich da noch rausbekomme oder wie ich die Sache angehe.

 

 

Zur 1911, ich bin ein Vollidiot, aber so richtig.

Leistung +1,2J? Ja, aber nur bei den ersten 2-3 Schüssen. Danach schnurrt Sie munter um 1J bis die Kartuschen den Geist aufgeben, man merke, Chronen will gelernt sein.

 

Auch ist mir eine schwäche der Magazine aufgefallen, ist auch nur eine BB zuviel drin, kann es sein das der „Kopf“ an der Feder sich querstellt und nicht verharkt. Also man merke, Magazine vernünftig beladen und kontrollieren. Dann hat man auch keine Sorge, dass man eine ganze CO2 Kartusche leer macht und keinen einzigen Schuss abgegeben hat.

 

Klamottentechnisch empfinde ich mich aktuell für CQB und in Hallen/Kleinen Spielfeldern noch zu schwer. Für größere Felder ist mein aktuelles System super, alles am Mann, aber eben für „schnelle“ Aktion zu schwer. Daher werde ich hier noch mal eine zweite Bestellung tätigen um meine Last auf ein Minimum zu reduzieren.


Dies hab ich auch in Didam gemerkt, wo ich am Ende alles im Spawn gelassen habe bis auf eine Pistole um die Fahne (Capture the Flag) zu holen, was mir auch geglückt ist.

 

Der Helm, welchen ich mir samt der 1911 gekauft hatte war Gold wert, allerdings verstärkt dieser auch ein Problem was wohl jeder im Airsoft hat, beschlagene Brille.

 

 

Ich habe kein Problem damit wenn ich keine Gitterschmutzmaske trage, da kann ich wie ein Bär schwitzen, Sie beschlägt nicht. Trage ich allerdings eine, setzt das spätestens nach einer halben Stunde ein, ich vermute ja, dass die Maske die Brille hoch drückt und oben „abdichtet“ und sich dadurch die Feuchtigkeit sammelt.

 

Verschlimmert wird der Effekt dann wenn ich etwas auf dem Kopf trage, hingegen ohne Maske ist Kopfbedeckung kein Problem.

 

Das Thema wird überall breit diskutiert und ist selbst bei alten Hasen immer wieder Thema für das es kein Patentrezept zu geben scheint.

 

Meine aktuelle Überlegung hier ist, mir eine neue (feste) Schutzbrille zu holen, wo ich die Gittermaske anbringen kann, damit die Brille nicht mehr hoch gedrückt, sondern von der Maske heruntergezogen wird (natürlich noch auf der Nase wo sie hingehört) um den Effekt vom Kondenswasser vorzubeugen.

 

Es gibt wirklich nichts nervigeres als eine beschlagene Brille wo man nicht mehr Freund von Feind unterscheiden kann, wenn man Sie den überhaupt noch sieht. Auf dem Feld eine Brille zu putzen ist ja auch eine sehr sehr schlechte Idee.

 

Letzteres, Fotos Fotos Fotos. Jaaaaa ich weis, ich habe letztens 2 Stunden vor der Leinwand gestanden und habe einige schießen lassen, allerdings sind genau die für das Equipment nichts geworden und müssen wiederholt werden. Ich bitte zutiefst um Entschuldigung hierfür.

Dein 1911er ist vermutlich ein KWC Anniversary? Den hab ich auch hier und falls du jemals technische Probleme oder Fragen hast meld dich einfach.

Das Teil entspricht keinem Standard aber dafür tritt sie härter als ne .22

Wenn du sie noch weiter drosseln willst gibt's noch ein extra Power Down Rocket Valve bei RedWolf, in dem Zuge kannst du gleich das Tuning Hopup mItbestellen.

Zum rechtlichen Aspekte wird dir niemand was definitives sagen können, mmn ist das eh alles eher eine theoretische Gefahr solange keine Schläuche aus der Waffe baumeln

Es gibt hier eine Gruppe für Rechtliches, da kannst du die eine oder andere Diskussion schon nachlesen oder selbst Fragen stellen.

https://www.airsoft-verzeichnis.de/index.php?status=forum&forennummer=0000060610

Ich kann auch nur bestätigen, dass das Spielfeld in Didam super ist. Wir waren am Samstag da um zu spielen.

Ich bin auch schon auf den Aussenbereich gespannt. Aber noch viel gespannter bin ich darauf, was die sonst noch vorhaben. Über kurz oder lang sollen alle drei Bereiche zu einem großen Spielfeld verbunden werden können. Dann gibt es ein Areal draussen mit Tunneln und Schützengräben, den Dschungel und das CQB. Da kann man schöne Missionen draus machen. 

Toll geschriebene Berichte. Ich will auch mit dem AS anfangen, deine Berichte helfen dabei enorm. Bitte mach weiter so!

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