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(nachträglich editiert am 24.01.2018 um 01:32 Uhr)

Vorwort:

Ich habe mir keine P90 gekauft weil ich ein Stargate-Fan bin. Hatte bislang auch selbst noch keine Airsoft- oder Realsteelvariante in der Hand. Jedoch fand ich das Konzept der Realsteelvariante immer faszinierend, eine ultrakompakte PDW die das effektive Bekämpfen von Zielen bis zu 200m ermöglichen sollte, bei einer Magazinkapazität von 50 Schuss und einer einzigartigen Bauweise. Dazu diese Kurven... diese wundervollen Kurven...

Aber bevor ich anfange, vor lauter Träumerei auf die Tastatur zu sabbern: Hier ist das Review!

Die Gliederung:

1. Warum dieses Modell?

2. Der Lieferumfang

3. Die technischen Daten der Waffe

4. Haptik, Handling und Verarbeitung

5. Bedienelemente und Visierungen

6. Die Magazine

7. Die Internals

    7.1 Verkabelung und Ansprechverhalten

    7.2 Die Gearbox

8. Schusstest

9. Fazit

 

1. Warum dieses Modell?

In Deutschland sind mir im Moment 5 Hersteller bekannt, die eine P90 als S-AEG anbieten, die da wären CYMA, G&G, Jing Gong, King Arms und Tokyo Marui. Mein Wunsch war es, ein Modell mit einem nylonfaserverstärkten Polymerbody und einem Upper Receiver aus Metall zu besitzen, was die Tokyo Marui leider ausschloss, auch wenn ich mir von ihr die beste Performance out of the box versprach. So blieben noch das Modell von G&G sowie die King Arms übrig.

Die G&G hatte einen recht happigen Preis von knapp 400 Euro, dazu leider ein fest integriertes Reddot und war nicht komplett TM-kompatibel. Meine Wahl fiel somit auf die King Arms M3 P90. Sie machte einen vielversprechenden Eindruck, war allergrößtenteils TM-kompatibel, brachte jedoch einige nette Extras mit sich: Ein m. M. wunderschönes Tactical RIS, dazu 9mm Standard-Kugellager (im Gegensatz zu den Spezial-6mm-Bushings der TM und Klone) und zu guter Letzt noch ein Feder-Schnellwechselsystem. Darüber hinaus habe ich auf der Herstellerwebsite entdeckt, dass sie wohl bereits ab Werk ein Mosfet besitzen soll. Kotte und Zeller verliert darüber allerdings kein Wort, daher war ich an dieser Stelle zunächst skeptisch.

 

2. Der Lieferumfang

Erworben wurde die Airsoftwaffe bei Kotte und Zeller zu einem Preis von 298€.

Die Waffe wird in einer hübsch bedruckten Box geliefert, die sogar einen Tragegriff hat. Außen auf der Box befinden sich die üblichen Warnhinweise sowie ein kleines Infofeld mit den technischen Daten der Waffe. Das Innere des Kartons ist mit weißem Schaumzeug ausgekleidet, in dem es die P90 bequem hat. Außer der Waffe sind noch ein Hi-Cap Magazin, ein kleiner Stellschlüssel sowie zwei Bedienungsanleitungen, davon eine mit Explosionszeichnung enthalten. Zumindest einen Reinigungsstab hätte ich noch für angemessen gehalten.


3. Die technischen Daten der Waffe

System:                          S-AEG
Länge:                             505 mm
Gewicht (mit Magazin):     2492g
Länge des Innenlaufs:       255 mm
Energie:                          ca. 1,1J mit 0,20g BBs; 1,21 J mit 0,25g BBs
Gearbox:                         Angepasste V6 mit 9mm Kugellagern und FSWS
Akkuanschluss:               Mini-Tamiya


4. Haptik, Handling und Verarbeitung

Beginnen wir hier mit dem nylonverstärkten Polymerbody. Dieser macht einen sehr robusten Eindruck und fasst sich sehr gut an. Er lässt sich weder verwinden noch nenneswert eindrücken und gibt bei Belastung keinerlei Knarzen von sich. Die beiden Bodyhälften könnten für meinen Geschmack jedoch noch etwas besser zusammenpassen. Die Fügenaht dazwischen ist deutlich sicht- und spürbar, allerdings nicht scharfkantig, weshalb die Haptik des Bodies auf alle Fälle gut ist.

Auf meinem Body befanden sich ganz leichte, helle Kratzer unbekannter Herkunft.

Darüber hinaus befinden sich am hinteren Ende bei der Buttplate je zwei helle Flecken auf beiden Seiten der Waffe. Möglicherweise rühren sie von den darunter liegenden Ausfräsungen her, schön anzusehen sind sie nicht.

Die Buttplate selbst ist aus glattem ABS gefertigt und macht den Eindruck, als sei sie zu klein für die Waffe. Sie ist ca. einen Millimeter schmaler als der Body und lässt sich je einen halben Millimeter nach rechts und links schieben. Nimmt man sie ab, erhält man Zugang zum Akkufach und zum FSWS. Das Akkufach bietet ausreichend Platz für Lipos, diese sollten jedoch nicht länger als 11cm zzgl. Kabel sein.

Der Upper Receiver ist komplett aus Zinkguss gefertigt. Er ist schwer, fasst sich sehr gut an und es befinden sich keinerlei scharfe Kanten daran. Das Material macht einen sehr robusten und hochwertigen Eindruck, daher bin ich zuversichtlich, dass es sich bewährt. Die kleinen Deko-Ladehebel an den Seiten sind aus Kunststoff und wirken ihrem Zweck entsprechend solide genug. Leider musste ich feststellen, dass der Upper Receiver gegenüber dem Lower ein minimales Spiel hat. Man spürt es, wenn man es darauf anlegt. Ein drei Millimeter breiter Streifen weiches, selbstklebendes Klettband dort, wo der Upper nach dem Zusammenbau im Body steckt, hat das Spiel komplett beseitigt.

Das Trennen der Waffe erfolgt, indem man an der Oberseite einen Knopf herunterdrückt.

Schon kann man das RIS mitsamt Lauf und Hop-Up Unit aus dem Body ziehen.

Drückt man die HUU leicht in den Upper und dreht sie um 90°, kann man sie wiederum mit dem Lauf aus dem Upper ziehen. Nachdem Lauf und HUU wieder in den Upper geschoben wurden, kann man das gesamte RIS wieder in den Body schieben. Hierbei muss man behutsam vorgehen und darauf achten, dass HUU und Nozzle gut ineinander gehen.

Der Flashhider ist ebenfalls aus Zinkguss gefertigt und wird auf das 14mm CCW-Gewinde der Waffe geschraubt. Bei genauer Betrachtung fallen an ihm eine Gussnaht sowie kleine Verarbeitungsmängel auf. Ein Stahl-FH wäre hier sehr schön gewesen.

Das Greifen und Führen der Waffe behagt mir persönlich sehr, ich habe eher kleine Hände und bin mit 1,72m selbst auch recht kompakt gebaut. Ein Teamkollege mit knapp 1,90m und langen Armen musste sich schon sehr verrenken, um die Waffe anzulegen.
Dank ihrer ausgezeichneten Balance kann die P90 kurzzeitig auch problemlos einhändig gehandhabt werden.


5. Bedienelemente und Visierungen


Die Bedienelemente und Visierungen hinterlassen einen gemischten Eindruck:

Der Abzug schmiegt sich wahrhaft an den Finger. Großzügig dimensioniert und ohne Kanten oder Grate möchte man seinen Finger gar nicht mehr von der leicht angerauten Oberfläche nehmen. Dank des für Bullpups üblichen, langen Abzugswegs und des hohen Abzugsgewichts halte ich ein versehentliches Auslösen des Abzugs praktisch für ausgeschlossen, daher kann man den Finger m. E. auch in Feuerpausen darauf ruhen lassen. Die Kehrseite ist ein schwammiger Auslösepunkt sowie keine Chance auf Triggern. Zügige Schussfolgen sind dennoch möglich.

Das Feuerwahlrad unter dem Abzug fühlt sich sehr gut an, ist hervorragend für Rechts- und Linkshänder bedienbar und rastet mit einem herrlichen Klacken ein. Jedoch besitzt es einige scharfe Ecken, die die Bedienung ohne Handschuhe auf Dauer unangenehm machen könnten.

Den Fake-Durchladehebel kann man zurückschieben, das war es auch schon.

Der kleine Schieber im hinteren Griffloch, hinter dem sich das Hopup verbirgt sitzt sehr passgenau und rastet gut ein.

Der Magazinentnahmehebel muss immer auf beiden Seiten gleichzeitig nach hinten geschoben werden. Darüber hinaus muss man ihn lange genug gedrückt halten, da sich das Magazin ansonsten wieder verhakt. Der Magazinwechsel ist weniger intuitiv als bei einer M4, mit etwas Übung allerdings auch problemlos machbar. Das beigelieferte Magazin wackelt leicht, wenn es eingelegt ist.

Die KA P90 verfügt über drei Iron Sights. Je eines links und rechts der oberen Railschiene sowie eines innerhalb des Railblocks. Letzteres ist mit Hilfe des beigelegten Stellschlüssels in der Höhe justierbar.

Die gesamte obere Rail kann auch nach rechts und links verstellt werden. Alle drei Iron Sights sind für den Spielbetrieb kaum brauchbar und kommen nur als absolute Notfallösungen in Betracht.

 

6. Die Magazine

Bislang konnte ich nur das beiliegende Hi-Cap testen. Es fühlt sich solide an, hat aber, wie üblich für P90 Hi-Caps, Feedingprobleme.

Nachdem meine Begadi-P90-Mags angkommen sind (soweit ich weiß von CYMA produziert) kann ich euch dazu auch etwas sagen. Die Magazine sind auffallend schwer, darin befinden sich Patronenattrappen. Der verwendetete Kunststoff wirkt stabil und fasst sich gut an. (Die Magazine feeden ihre knapp 70 BBs zuverlässig und sitzen wackelfrei in der Waffe) siehe Nachtrag! Insgesamt machen sie eine hervorragende Figur und sehen verdammt scharf aus.

Nachtrag: Auch bei den CYMA Magazinen hatte ich nach wenigen Tagen Feedingprobleme, diese haben glücklichweise eine leicht zu behebende Ursache:

Die Feder, die den Stopper für die BBs nach vorne schiebt, ist zu straff. Durch Lösen der Schrauben und Entfernen der kleinen Bodenplatte kann man den Stopper freilegen und die Feder entnehmen. Dann zwickt man etwa eine Windung ab, sodass der Stopper in vorderster Position nicht mehr unter Spannung steht, sobald er sich zurückbewegt jedoch wieder.

Das hat die Feedingprobleme behoben, jetzt feeden alle Magazine problemlos bis zur letzten BB.


7. Die Internals

Gleich vorneweg: Bisher hatte ich hauptsächlich mit V2 und AEP Gearboxen zu tun sowie mit dem komplexen Innenleben meiner Tokyo Marui M870. Dagegen wirkt die V6 Gearbox der King Arms in Teilen wie ein Geschenk der Götter.

Nimmt man die Buttplate ab, erhält man direkt Zugriff auf das Federschnellwechselsystem der Gearbox. Hierzu löst man zunächst eine große Schlitzschraube, dann dreht man den darunterliegenden Springguide per Sechskantschlüssel um 90° und schon kann man ihn mitsamt der Feder aus der Gearbox ziehen.

Möchte man die Gearbox entnehmen, muss man einfach nur zwei Kreuzschrauben herausdrehen und dann die davon gehaltene Plastikabdeckung entnehmen. Dies erfordert hier ein wenig Übung und Geschick. Ist die Plastikabdeckung entfernt, kann man die Gearbox einfach nach hinten herausziehen.

Die Plastikabdeckung ist aus dickem Kunststoff und mit Hilfe von Stegen verstärkt. Sie wirkt stabil genug.

Die entnommene Gearboxeinheit sieht dann aus wie folgt:

 

7.1 Verkabelung und Ansprechverhalten

Die Switchunit ist außen an der Gearbox verschraubt. Überhaupt ist die gesamte Verkabelung außerhalb der Gearbox verlegt. Löst man drei Kreuzschrauben an der Switchunit und entfernt die Stecker am Motor, kann man die komplette Verkabelung mitsamt der SU vom Rest der Gearbox trennen.

Auf dem Bild seht ihr das verbaute Mosfet (es gibt tatsächlich eins! :).

Die Kabel selbst sind sehr dünn, der Querschnitt dürfte sich auf etwa 1,0 mm² belaufen.

Das Ansprechverhalten der King Arms ließ anfangs leider zu wünschen übrig. Der Vorteil durch das Mosfet wurde durch schlecht und zu straff geshimmte Gears sowie einen schwachen, mies eingestellten Motor komplett zunichte gemacht. Ein Kreischen der Gears war deutlich hörbar.

Hier möchte ich noch kurz auf eine bemerkenswerte Besonderheit der P90 Switchunit eingehen. Streng genommen besitzt sie nämlich zwei davon: Eine für den Semibetrieb, bei der ein Kontakt vom Cut-Off-Lever ausgehebelt werden kann und eine für den Two-Stage Trigger. Hier kommt bei halbem Durchdrücken des Abzugs zunächst nur die Semi-SU zum Einsatz. Wird der Abzug schließlich voll durchgedrückt, schließen sich zwei weitere Kontakte, die unabhängig vom COL die Gearbox vollautomatisch betreiben. Für den deutschen Markt wurden die entsprechenden Kontakte entfernt, sodass ausschließlich der Semibetrieb möglich ist.

 

7.2 Die Gearbox

Die Gearboxshell und der Motorkäfig sind allem Anschein nach aus Aluminium- oder Zinkdruckguss gefertigt. Hier wurde wirklich nicht an Material gespart, beide scheinen durchaus etwas abzukönnen. Der Motorkäfig ist mit zwei Kreuzschrauben an der Gearboxshell befestigt. Entfernt man ihn, verbleiben oben noch zwei Innensechskantschrauben (mit verschiedengroßen Antrieben, warum???), sowie das aufgeschobene Stahlblech.

Die drei Gears sitzen in 9mm Kugellagern, sind aus Stahl und machen einen guten Eindruck. Das Fett darauf ist sehr gut dosiert. Der Anti-Reverse Latch ist ebenfalls aus Stahl und sollte eine gute Weile halten.

Ganz anders sieht es da beim Cut-Off-Lever aus. Dieser scheint wie die Gearboxshell aus Alu-Druckguss zu sein, was wohl kaum die beste Materialwahl ist. Glücklicherweise gibt es Ersatz aus Stahl von SHS und Prometheus. Besonders am COL ist, dass er sehr lang und komplett an der Außenseite der Gearbox verlegt ist. Um ihn zu tauschen, muss lediglich eine Schraube gelöst werden, ohne dass ein Öffnen der Gearbox vonnöten wäre.

Die Zylindereinheit besteht aus einem 3/4 Messingzylinder, einem Plastik-Cylinderhead mit Sorbopad, einem billig wirkenden Platiknozzle ohne O-Ring, einem Polycarbonatpiston mit einem Stahlzahn sowie einem innenventilierten Kunststoffpistonhead. Wider Erwarten war die Dichtheit der Zylindereinheit erstaunlich gut, nicht bemerkenswert, aber annhembar. Auch der Angle of Engagement zwischen Piston und Sectorgear ging in Ordnung.

Die Tappetplate ist sehr straff gefedert, macht allerdings auch einen ausgesprochen hochwertigen und stabilen Eindruck.

Der Springguide verfügt über kein Kugellager und ist allem Anschein nach aus massivem Aluminium hergestellt. Auch wenn mir ein Stahl-Springguide deutlich lieber gewesen wäre, sollte er seinen Dienst verrichten.

Im Laufe der Demontage habe ich selbstverständlich die Gunst der Stunde genutzt, die Gears neu geshimmt, den Motor eingestellt, den Piston O-Ring gedehnt und ein herumliegendes M4 Air-Seal-Nozzle von Lonex verbaut. Die Energie verzeichnete einen marginalen Anstieg auf 1,3 bis 1,32J mit 0,25g BBs.

Dafür verbesserten sich das Ansprechverhalten sowie die Lautstärke der Waffe beträchtlich und liegen jetzt auf sehr angenehmem Niveau. Habe auch ein Video davon, bisher nur nirgendwo hochgeladen.

 

8. Schusstest

Leider ist mir die Durchführung eines aussagekräftigen Schusstests im Moment nicht möglich. Sollte sich das ändern, reiche ich ihn nach. Der Lauf macht keinen besonders guten Eindruck auf mich, hat jedoch ein großzügig dimensioniertes Fenster für Hop-Up Patches. Die HUU macht keinen wirklich robusten, aber einen zweckmäßigen Eindruck. Sie ist sehr leichtgängig und besitzt ein sehr großes Fenster für Nubs. Es befand sich ein Haufen Fett um das Gummi sowie zwischen Gummi und Lauf.

 

9. Fazit

Das Konzept der P90 geht auch bei der Airsoftvariante auf. Man erhält eine kompakte ASG mit hervorragender Haptik, gutem Handling und einer, wie ich finde, sehr guten und durchdachten Gearboxlösung.

Wenn euch ein wenig Basteln keine Probleme bereitet oder ihr sogar Spaß daran findet (mir selbst macht das Freude), dann ist die King Arms M3 P90 auf jeden Fall einen Blick wert, wenn ihr auf der Suche nach einer kompakten ASG seid, die keine M4 ist. King Arms verpackt da einige sehr gute Features in einer hochwertigen Hülle.

Bedenkt jedoch, dass ihr für den gleichen Preis auch eine TM bekommt. Auch wenn diese vielleicht haptisch nicht ganz auf dem gleichen Niveau sein mag, könnte ich mir vorstellen, dass sie euch out-of-the-box das bessere Gesamtpaket liefert.

Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir in den Kommentaren ein paar Infos zu euren P90-Modellen geben könntet. Mich würden die Verarbeitung, die Haptik und die Langlebigkeit interessieren.

 

Viele Grüße,

Desert Beagle


Kompatibilität und Tuning

Nach Verbauen eines Lonex V6-Cylinderheads, eines überzähligen Lonex 3/4 Cylinders sowie eines Lonex POM-Pistonheads mit Kugellager, der ebenfalls noch in meiner Teilekiste lag, kam ich mit der Standardfeder  bei nun komplett dichtem System auf recht konstante 1,49 - 1,51J.

Der SHS QD Edelstahlspringguide ist komplett mit der Waffe kompatibel. Gepaart mit einer FPS M100er Feder konnte ich die P90 auf 1,08 - 1,10J drosseln. Das Ansprechverhalten ist ausgezeichnet und die Gearbox wirklich extrem ruhig. Selbst meine M4 mit Silencer und Airbrake-Piston ist kaum leiser.


Die KA P90 ist echt nen Geheimtipp. 

Kenn die von nen Kollegen, läuft echt super out of the Box, obwohl nie gepflegt, hat die 2 Jahre ihren Dienst ohne zicken verrichtet. 

Bei ihm ist nur nach einen Skirm die Arretierung der GB weggebrochen, da leider aus hauchdünnen Plastik, ist mir auch schon öfter bei welchem ausm Marktplatz aufgefallen, aber GSG konnte das damals dauerhaft reparieren. 

 

Super Review, zu einer tollen Knarre. immer wieder schön, ein geschriebenes Review zu lesen und keine ollen Videos. 

Vielen Dank für Dein Feedback Tschuie:)
Die Arretierung wurde bei der neuen Version meines Wissens verstärkt, ist jetzt ein ziemilich dickes Kuststoffteil. Werde das Review noch entsprechend ergänzen.

Super review! Ich werde in Zukunft mal eins zu meiner G&G P90 schreiben, wenn ich Zeit habe.

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(nachträglich editiert am 13.01.2018 um 18:53 Uhr)

Danke, darüber würde ich mich sehr freuen:) Es gibt leider viel zu wenig detaillierte Reviews zu den P90 Modellen. Das beste und einzige, das ich zur King Arms finden konnte, war auf französisch und bezog sich auf ein älteres Modell, daher wollte ich nachbessern. Nachdem ich mich einige Zeit damit auseinandergesetzt habe, bin ich unglaublich begeistert von den V6 Systemen

Hi. Desert.

Danke für das schöne Review. Ich bin zur Zeit am überlegen auf die P90 umzusteigen. Erstens Stargate:-)

zweitens, ich liebe die Optik der P90. Es gibt für mich keine MP die so stylisch aussieht.

Ich schwanke Momentan zwischen TM und KA. Ich bin leider kein wirklicher Bastelfreund, bleibt also für mich nur z.Bsp. die Begadi AS-Werkstatt aufzusuchen was natürlich wieder mehr Geld kostet.

TM natürlich ohne das man basteln muss sehr gut aber ich weiß halt nicht ob man mit 0.8J nicht wirklich mal an seine Grenzen kommt.

Kannst du vlt. noch eine kleine Ergänzung machen was genau du jetzt getauscht hast?

Hast du den Motor auch gewechselt oder nur neu eingestellt?

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(nachträglich editiert am 07.03.2018 um 08:56 Uhr)

Der Motor ist der gleiche, habe nur die Gears ordentlich geshimmt und ihn sowie richtig eingestellt, das hat das Ansprechverhalten deutlich verbessert.

Außerdem musste ich bereits nach ein paar hundert Schuss den Cutoff tauschen, der ist aus billigem Zinkdruckguss und hat sich unglaublich schnell abgenutzt. Habe momentan den Prometheus verbaut, der ist bislang zuverlässig.

Darüber hinaus rate ich dazu, ein Nozzle mit O-Ring zu verbauen (bei mir Lonex P90), da das Stock KA-Nozzle wirklich nicht viel taugt.

Das wären die Dinge, die ich unbedingt verändern würde. Darüber hinaus habe ich noch folgendes verändert:

SHS QSC Edelstahlspringguide m. Kugellager verbaut

Pro win HopUp Unit und Maple Leaf 50° HopUp Gummi

Lonex Piston, Lonex Polycarbonat-Pistonhead, Lonex 3/4 Cylinder, Lonex V6 Cylinderhead.

Die Verkabelung auf 1,5 mm² Silikonkabel und Stecker auf XT60 gewechselt.

Den Lauf mit 1 micron Diamantschleifpaste durchpoliert.

Eine FPS M100er Feder für CQB verbaut.

Die Waffe ist nun von der Performance her ein Traum, gerade im CQB, aber natürlich wäre die Energie dank FSWS sofort an andere Gegebenheiten anpassbar.

Die TM P90 wird out of the Box hervorragend performen, garantiert besser als die King Arms. An ihre Grenzen wird sie höchstens auf sehr großflächigen Feldern kommen. Schätze mal, dass die BBs TM-typisch bis 50m perfekt fliegen und dann einfach Schluss ist.

Die King Arms ist eine Waffe mit einigen Vorzügen, aber man muss auch Nachteile beseitigen. Was mir besonders gut an der Waffe gefallen hat und die TM leider vermissen lässt sind Nylonfiber Body (wirklich verdammt schön anzufassen!) und Metall-Upper, FSWS und das ab Werk verbaute Mosfet.

Ich hoffe, das hat Dir ein wenig geholfen. Solltest Du noch Fragen haben darfst Du sie jederzeit stellen;)

Danke dir.

Das wäre dann in meinem Fall wirklich was für die AS-Werkstatt.

Was hast du insgesamt bezahlt. Also einmal für die Gun und dann noch die Ersatzteile, ungefähr?

Wie verstaust du die Mags? Bin am überlegen ob ich einfach Molle Mag-Pouches für den PLC verwende. Mit den Beintaschen kann ich mich noch nicht anfrenden.

Die Beintasche ist das Komfortabelste. Andere möglichkeit wäre die Medic-utility weste von blackhawk.

Oder du bindest 2 zusammen on top (ist aber sub-optimal mit anlegen). Oder m4 adapter . . . mag ich aber nicht.

Oje, die Frage nach den Kosten ist immer eine unbequeme :D

Ich fürchte wenn ich alles an Teilen, Schleifpaste, Magazinen, und entsprechende Pouches mit einrechne liege ich bei ~500€. Da war auch ein Fehlkauf mit dabei, nämlich der SHS Lighweight Piston, dessen zu fette Stahlzahnreihe sich in allen meinen ASGs mit dem Sectorgear verkantet hat. Das gleiche Problem hatte kürzlich auch ein anderer User. Achja und aus irgendwelchen Gründen haben Alu-Nozzles verschiedener Länge sowohl mit einem als auch mit 2 O-Ringen Schwierigkeiten bereitet. Daher habe ich jetzt das Lonex Polycarbonatnozzle verbaut. Lonex läuft irgendwie immer:)

Meine Magazine trage ich am Plattenträger in den Begadi BE-X Taschen, da stören sie mich erstaunlicherweise nicht. Dachte mir eigentlich, dass ich bei den langen Dingern gepaart mit meiner eher kompakten Statur Einschränkungen in der Bewegungsfreiheit hinnehmen müsste, aber es kam zum Glück anders.

 

Hallo,

habe mir bei Begadi die P90 Magazintaschen geholt, klappt wunderbar.....:-)




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