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(nachträglich editiert am 10.12.2017 um 15:57 Uhr)

An den Anfang dieser Vorstellung möchte ich meinen Dank an die Macher der Adventsverlosungen stellen. Die Anfertigung des in Folge vorgestellten Paintjobs ist bereits das zweite Mal, dass ich durch die Tagesaufgaben etwas für mich völlig neues ausprobiert habe. Küssend

Als die Aufgabe veröffentlicht wurde, war ich gerade in einem Zustand des Event-Wahns angekommen und hatte beschlossen, nach Möglichkeit jeden Tag mitzunehmen. Dieser Zustand erhielt im ersten Moment einen unmittelbaren Dämpfer, ich dachte aber trotzdem gelegentlich darüber nach, wie ich denn theoretisch - so eine übernatürliche Wesenheit mich spontan mit den benötigten Fähigkeiten segnen sollte - an diesem Contest teilnehmen könnte. Als relativ blutiger Anfänger ist mein Arsenal noch nicht allzu groß. Mein Cyma M14 habe ich vom Vorbesitzer mit einem Camo-Paintjob bekommen, der mir eigentlich recht gut gefällt und der auch zum Farbmix meiner Klamotten passt. Mein MB01 ist, was die Länge des Outer plus evtl. Schalli angeht, noch nicht auf dem Endstand. Es blieb also nur die AEP. Besser gesagt eine der AEPs, kurz vor neulich ist nämlich eine zweite cm.030 bei mir eingezogen. Die hat auch gleich noch ein IMI-Holster mitgebracht, das aber relativ unansehnlich bepinselt wurde. Ein Grund mehr, da mit Farbe ranzugehen.

Aber eigentlich stand für mich ja gleich fest, dass dieser Contest ohne mich auskommen würde.

Trotzdem schlich sich in den folgenden Tagen hin und wieder der eine oder andere Gedanke zu geeigneten Motiven oder Mustern durch meine Hirnwindungen.

Ihr wollt ja keinen Roman lesen, sondern den PJ sehen, deshalb kürze ich hier ab. Die Idee meinen Usernamen umzusetzen kam und blieb.
Der Nickname Corax begleitet mich schon sehr lange - Mitte der Neunziger fing es beim Pen&Paper Rollenspiel an, bei Shootern und in Foren ging es weiter. Für nächstes Jahr steht ein passendes Tattoo auf der Agenda.

Aber nicht für den Contest, ich hab ja noch gar keine Ahnung davon…

Die Frage wie ich das umsetzen könnte stellte ich mir trotzdem. Rein theoretisch. Suchte Bilder im Netz und fand eines mit einem krächzenden Raben mit vorgerecktem Kopf. Das könnte doch als Silhouette seitlich auf der Waffe prangen, die Mündung aus dem Rachen des rufenden Tieres. Der Rabe selbst müsste natürlich schwarz sein, also könnte man das mit Schablone sprühen. Aber mit welcher Farbe? Schwarz/rot geht eigentlich immer gut, dachte ich. Aber auf einer Runde mit dem Familienmonster stand ein Rabe direkt vor mir im ersten Schnee - schwarz/weiß. Klassisch, zeitlos, Punkt.

Zwischenzeitlich habe ich, wenn man sich schon mit Farbe beschäftigt… , das Holster schwarz angesprüht. Meine Magazintaschen sind schwarz, die Waffe auch, schwarz ist gut solange niemand was dunkleres erfindet.

Ich könnte natürlich, spaßeshalber, ein Foto ausdrucken und schauen, wie das mit dem Platz aussieht. Und wenn ich es schon ausgeschnitten habe, übertrage ich den Umriss halt mit Lackstift auf schwarzes Tape und… - so aufwändig ist das vielleicht gar nicht… hmmm.

Was müsste denn schwarz bleiben und was weiß werden? Ein Farbverlauf wäre auch cool. Das sollte ich nächstes Jahr vielleicht mal ausprobieren.

Ein Teamkamerad sprach dann vorgestern: machst du einen Paintjob? (BlaBla) Ich hab matt-weiß da, kannst du haben wenn du willst. (Danke Martijn!)

Na gut, vielleicht doch für den Contest:

Zu Ende denken, abkleben, erster Farbauftrag, Maske runter. Wow, das könnte cool werden.

Ach ja, das Holster:

Das muss dann natürlich, wenn es einmal schwarz ist, auch noch einen passenden Akzent bekommen.

Fast zu schade zum Ausführen. Aber mit ein oder zwei schichten mattem Klarlack drüber, sollte das auch gehen. :)

Um der vorgegebenen Form Genüge zu tun.

Materialien: PC, Drucker, weißes Papier, weißer Lackstift, schwarzes Tape, Aceton, Wattestäbchen (für die unzureichend abgeklebten Ecken ;) ) Stanley-Klinge, Sprühlack weiß und schwarz

Zeitrahmen: zahllose Stunden im Kopf, etwa zwei bis drei Stunden für die Ausführung - zzgl. Trocknungszeiten




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