Moin, 

nun habe ich schon so viel verschiedenes zu Inner Barrels gelesen, dass ich doch nochmal nachfragen muss. Wie kann es sein, dass die Mehrheit hier in der community einen Lauf in der Dimension von 6.05-6.08 empfiehlt, aber Novritsch, Silo, Cleanshot usw. einen 6.01 Lauf verwenden und auch vertreiben. Auf die optimal von 430mm wurde sich wenigstens geeinigt. 

Würde mich freuen, wenn einige Erfahrungen haben. 

Wenn Du nach Erfahrungen fragst, wird der eine Wide bore Barrel mit 6.23mm empfehlen, der nächste Edgi mit 6.01, und grundsätzlich ist mein Lauf besser als Deiner. Achja, jeder kennt mindestens einen Lauf, der besser ist als der gerade in der eigenen Waffe verbaute.

Es gibt wenig ernst zu nehmende Tests, die meisten sind nicht auf die eigene Waffe übertragbar, und wenn die erscheinen, ist der Lauf schon fast nicht mehr im Handel. Dann gibt es unterschiedliche Hop Up-Systeme und Buckings, dann sollte noch das Zylindervolumen mit Lauflänge harmonieren, BBs und deren Qualität spielen eine große Rolle, dann gibt es noch diverse Kugelgewichte, Nozzle variieren mal im Zehntelmillimeterbereich, und dann noch unterschiedliche Federn / Energie. Die eine Waffe ist undichter als die andere, eine ist konstant undicht, die nächste fluktuiert.

Falls Du tunen möchtest: frag lieber nach einem erprobten Setup für Deine Waffe. Sonst wird das nur wieder die nächste Grundsatzdiskussion.

Vielen Dank für die ausführliche Antwort. Dann schreibe ich hier mal mein Setup rein:

 

Ich habe:

-Mb03

- Airsoft Pro Tuning Kit 4. Gen. 

- Maple Leaf 75 Grad Bucking

- Action Army Hop Up Unit

- noch Stock Zylinder, wahrscheinlich aber bald der Airsoft Pro Stahlzylinder inkl Head

Jetzt kommt die Frage nach dem Innerbarrel, 

Ich habe vor auf x-fire.org zu bestellen also PDI.

Nun steht der 6.01er, 6.05er und 6.08er zur Auswahl. 

Länge werde ich wohl 430mm nehmen. Viele raten mir zum 6.05er oder 6.08er wobei ich mir dann Frage warum die oben genannten bekannten Youtuber alle 6.01er spielen und vertreiben. 

Vielen Dank!!

Würde dir auch 6,05mm empfehlen, 6,01mm Läufe sind voll undankbar.

Hey hast ein schönes System aufgebaut, wünsche dir viel Spaß und lass dir das Snipern nicht so vermießen wie es bei mir der Fall ist. Kannst treffen was du willst, wenn keiner was anzeigt weil "one-hit" bekommt man das grausame Kotzen. Hoffe du hälst lange durch und lässt dich nicht so herunter ziehen wie es bei mir der Fall ist.

 

@Murdock

ich persönlich neige dazu gezielte Einzelschüsse zu honorieren:

wenn mich aus ner 15-Schuss S-AEG Garbe einer grade so streift, neige ich auch _mal_ dazu drinzubleiben. aber maximal (1 Streif)Treffer, maximal 1x pro 'Leben', und auch nur wenn ich noch absolut nichts gerissen habe den Tag, und nichtmal dann immer...

wenn mich allerdings aus heiterem Himmel ne einzelne BB trifft geht mein Arm schneller hoch als du gucken kannst...und meine Klappe bleibt zu. Tote reden nur mit Toten :D

Der Durchmesser des laufes ist nicht so wichtig wie die Verarbeitung.

Wenn ich die Wahl zwischen einem billigen 6.03 und einem Hochwertigen 6.01 hätte, würde ich immer den Hochwertigen bevorzugen.

 

Diesen Lauf könnte ich dir bedenkenlos empfehlen: PDI 6.08 430mm (Powair6 liefert innerhalb weniger Tage)

 

 

@Murdock

Das Problem kenne ich zu gut, man trifft einen schönen Schuss und die getroffene Person schaut sich erst mal um, wenn man den Schützen nicht sieht, wird der Treffer einfach ignoriert. Wenn man die Spieler darauf anspricht, gibt es meist nur dumme Antworten... Einer der gründe, warum ich die Scharfschützenrolle kaum noch ausübe...

Habe erst am Wochenende den Edgi 6,01 VSR vs PDI VSR 6,08 im TM mit ASPro Kit zum Vergleich geschossen, gleiches Bucking und Kammer verwendet, gleiche BBs und fps, sowie die beiden Läufe zusätzlich noch in einer VSR HPA geschossen.

Der PDI war in beiden Setups der beste, ab 70m verliert der EDGI die Bahn, der PDI schießt gerade weiter.

Vielleicht sind die 70m der Grund warum die YT Sniper den 6,01 schießen, oder der Sponsor?

Ich hab keine Scopecam (nicht fertig), sonst könnte ich besser beurteilen ob und wie so Longrange Clips/Hits aussehen bzw. zu machen sind.

Auf Videos kann das schon täuschen mit der Vergrößerung/Zoom.

Oder ich müsste mal auf eine dünne Styropor Platte schießen wo die BBs stecken bleiben um sowas wie ein Grouping abzubilden.

(670 Posts)

(nachträglich editiert am 17.10.2017 um 22:38 Uhr)

Sehe das ähnlich wie die beiden vor mir - Qualität ist erstmal wichtiger wie der Durchmesser.

Auf lange Distanzen bin ich aber wie Scasso der Meinung, dass die kleineren Maße eine bessere Präzision haben. Allerdings ist das nur mein subjektives Empfinden, einen objektiven Test habe ich da noch nie gesehen.

@Scasso: Ich meine mal gelesen zu haben, dass du einen Fachmann in Strömungstechnik kennst.
Frag doch mal nach, ob sich das angebliche Luftpolster in einem größeren Lauf, wirklich schön gleichmäßig um eine Kugel legt und die Kugel dann auf dem Luftpolster reitet ohne anzustoßen. 
Das kann ich mir mit meinen physikalischen Basiskenntnissen einfach nicht vorstellen - schon gar nicht bei einer Kugel, die - dank HopUp - auch noch nach oben rotiert.
Die Geschichte im Kanonen- und Musketenbau bestätigt das auch absolut nicht.

edit: Was ich mir allerdings sehr gut vorstellen kann ist, dass sich eventuelle Unregelmäßigkeiten, Beschädigungen oder Verunreinigungen im Lauf umso stärker auswirken, je kleiner der Durchmesser des Laufes ist. Vielleicht erklärt das einige Probleme die manche mit den 6.01er Läufen haben.

Hab ich gefragt, so lange ein Spalt um die Kugel da ist, wird sie sich auch in einem Luftpolster zentrieren. Um dass exakt zu simulieren ist der Vorgang aber zu dymamisch für die Software bzw. den Solver. An ein titschen wie auf Grafiken mancher Hersteller beschrieben glaub ich nicht (wo und wann soll das titschen den aufhören?). Schätze die unterschiedlichen Strömungsgeschwindigkeiten um und gegen die Kugel werden den Unterschied machen, engerer Lauf=höherer Gegendruck und schnellere Strömung an der Kugel vorbei.

Die geradheit einiger Läufe hab ich mir genauer angeguckt, da ist unter den Tuningläufen so gut wie kein Unterschied und selbst mit krummen Stock Läufen kann man noch gut schießen.

Wo ich nicht rankomme ist die Rundheit, da ist aber mal früher gemessen worden und der PDI war der beste mit wenigen µ Abweichungen. Alles unrunde findet sich garantiert in der Strömung um die Kugel wieder. Den Rest macht die Unwucht der BB, selbst die beste am Markt hat noch eine da die gespritzt sind und flüssiger Kunststof kompressibel ist. Die Randschicht kühlt zuerst ab und dann liegt der Spritzdruck ungleichmäßig an.

Die Druck- und Temperaturunterschiede kann ich simulieren und sichtbar machen, den Schwerpunkt kannst du davon ableiten. Kann ich mal Bilder von machen.

Also theoretisch unter perfekten Bedingungen könnte sich die Kugel in einem Luftpolster zentrieren, aber praktisch eher unwahrscheinlich, da zu viele Faktoren hineinspielen?
Habe ich das so richtig verstanden?

Die Kugel muss den Lauf ja irgendwo berühren, sonst gäbe es nicht diese Kunststoffspuren im Lauf und das hatte eigentlich jeder bisher.

Und wie schon vorher gesagt, bei Musketen war damals zumindest die Treffergenauigkeit bei kleineren Geschossen geringer, als bei denen die genau dem Lauf angepasst waren.
Ob man das jetzt 1:1 vergleichen kann, keine Ahnung - wohl eher nicht. 

Wie sieht der Abrieb oder besser gesagt die Spur aus im Lauf? Berührt die BB den Lauf müsste es ein Muster sein, eine Linie oder Titscher. Könnten ja auch Partikel von der BB sein die abgeblasen werden, ganz wenig bei jedem Schuss. Ich hab Sorten, besonders die schweren, wenn man die nicht wäscht gibts unter dem Bucking so viel Reste wie nach einer kl. Mehlbombenexplosion.

Die Füllung hab ich mal ganz einfach quick and dirty gemacht.

Zuerst eine einzelne BB und dann ein mini Spritzgitter. Der Schwindungswert von PLA ist ideal, fast schon einzigartig mit unter 1%. Kenne ich sonst nur vom Duroplast. Spritztechnisch ist das Material bestens geignet.

Bei einer Kugel bzw. Kavität sind die Abweichungen homöopathisch, bei meinem 7-fach Spritzgitter sieht man schon mehr. Wie viele BBs mit einem Schuss gespritzt werden mit einem Anschnitt sieht man auf dem YT Screenshot. Bei den BBs die am weitesten vom Verteiler (der dicke Rahmen aussen rum) weg sind, treten die abgebildeten Effekte am stärksten auf.

Das gezeigte Spritzgitter ist auf max. Stückzahl/Produktivität ausgelegt. Die Werkzeugplatten/Normalien sind rechteckig, also wäre ein rundes Muster darin Platzverschwendung.

(In rot ist der Hauptanguss markiert wo eingespritzt wird)

Die Werte meiner Bilder stellen auch keine qualitative Aussage dar, die Unwucht wird sehr gering sein pro Kugel, aber sie existiert. Ich weiß es aus anderen Bauteilen und Anwendungen von der Arbeit wo Unwucht Kst. spritzgegossener Teile ein Problem ist, daher verzichten wir darauf.

Wenn so ein Kst. Teil feingewuchtet werden soll, geht die Wuchtanlage von einem homogenen Material/Körper aus. Da ein Spritzgussteil es im Normalfall nicht ist, gibt es falsche Werte.

Während ich die Simulation gemacht habe kam mir auch eine mögliche Erklärung bzw. Zusammenhang zum Schussbild.

Je schneller ein Körper rotiert, desto stärker wirkt sich eine Unwucht aus.

Zwei Sachen fallen mir auf, mit rel. geringen Leistungen erzielt man schon recht gute Schussergebnisse (AEP Pistölchen zB.), hohe Leistungen bringen im Verhältnis nicht so viel mehr Reichweite, es verläuft nicht linear ("mehr Joule ist nicht gleich ((viel mehr))Reichweite")

Es wäre ja ein Zusammenhang möglich zwischen dem benötigten Spin/HU Anpressdruck, der ja bei höherer Energie größer wird/sein muss und der Drehzahl der BB um die eigene Achse.

Höhere Drehzahl=höhere Auswirkung der Unwucht.

2. Ich war jetzt nicht draußen und hab sofort geschossen um zu gucken, aber ist es nicht so dass overhoppte BBs stärker verreißen(overhop=noch höhere Drehzahl)?

Wie gesagt, die Unwucht wird sehr klein sein und auch nicht in jeder BB gleich groß oder klein sein.

Was Maß und Gewicht angeht, hab ich ja schonmal gemessen, die Abweichungen waren auch sehr gering.

Wie sehr sich BBs von den 2-3 OEMs jetzt unterscheiden liegt an vielen Faktoren.

Erfahrung, die eingetzte Technik/Maschinen und Werkzeuge, Überwachung von den Spritz Prozessen und Rohmaterial usw. alles oder das meiste nat. durch den Preis.

Das Problem was ich angesprochen habe mit dem Kunststoff ist auch technisch so gut wie wie nicht zu eliminieren, nur minimieren.

http://www.bilder-hochladen.net/files/thumbs/m0dy-49-08df.jpg

http://www.bilder-hochladen.net/files/thumbs/m0dy-48-4574.jpg

http://www.bilder-hochladen.net/files/thumbs/m0dy-47-24d0.jpg

http://www.bilder-hochladen.net/files/thumbs/m0dy-46-b464.jpg

http://www.bilder-hochladen.net/files/thumbs/m0dy-45-d153.jpg

@Daytch,

meine Erfahrung ist genau umgekehrt. Nimmt man PDI 6.01, 6.05 und 6.08 im direkten Vergleich, hat der 6.08´er die beste Präzision und der 6.01 ´er die höchste Reichweite. Habe alle 3 für in diversen Längen 285, 430, 455, 509 und 690mm hier und getestet. Für den vorgenannten Vergleich hatte ich eine Länge von 430 bzw. 455mm in einer LCT AK. Gummi war immer ein lila Prometheus, geschossen wurde mit 0,28´er G&G Bios oder 0,32´er JBU Sniper Grade bei Drücken zwischen 1,0 und 1,6 Joule.

Mit Edgi 6.01 und auch einem Edgi 6.05 Custom habe ich keine guten Erfahrungen. Der 6.01´er hat unreproduzierbar gestreut und der 6.05 ´er hat auf Distanz auch stets verzogen.

Den besten Kompromiss aus Präzision und Reichweite stellt IMHO der 6.05 ´er PDI dar, wobei es aber auch sehr auf den verwendeten Gummi ankommt, der kann schon viel raus holen, selbst aus einem Stock-Lauf. Wer ein Setup von 0,8 - 1,7 Joule hat und keine Experimente beim Gummi machen will, für den ist der lila Prometheus aktuell IMHO der beste kaufbare Standard-Gummi.

Ebenso wichtig ist die BB Sorte. Die von mir verwendeten G&G und auch die JBU sind sicher keine absoluten Highend-BBs, aber durchaus obere Mittelklasse und feeden beide in meinen Kniften 100% zuverlässig.

@Scasso: An das titschen glaube ich auch nicht, die Ablagerungen im Lauf sind ja meistens eher längere Striche.
Meine Theorie ist jetzt, dass die BB einfach an der oberen Wandung des Laufes entlangrollt.
Aber du gibst dir ja echt Mühe bei der Sache, werde das gespannt weiterverfolgen. 

@Matthias: Hmm, die Mühe habe ich mir ehrlich gesagt noch nie gemacht, den gleichen Lauf in verschiedenen Größen im gleichen System zu testen.
Aber es muss ja irgendeinen erklärbaren Grund dafür geben.
Meinst du nicht, dass es sein kann, dass die größeren Läufe einfach mehr verzeihen? Während unter perfekten Bedingungen die kleineren dann besser sind?

Bei Edgi Läufen liest man ja immer wieder von Spielern, die absolut zufrieden sind und jenseits der 80m noch genau treffen und dann liest man wieder das genaue Gegenteil. Dafür muss es ja einen Grund geben.
Wie der Threadersteller schon geschrieben hat, werden bei Snipern vor allem in den Staaten 6,01 Läufe bevorzugt und sie erreichen damit anscheinend gute Ergebnisse.

Woran das nun genau liegt kann ich nicht sagen, dafür fehlt mir das Fachwissen, ich müsste hier nur spekulieren. Wie gesagt der PDI 6.01 geht nicht viel schlechter als ein 6.05 oder 6.08. Aber er verzieht in meinen Setups defintiv mehr auf Distanz. Kann aber eben auch an der BB Güte liegen. Möglicherweise gehen höherwertigere BBs noch mal besser. Zudem verschießen Sniper gern Kugel-Gewichte ab 0,40gr, auch das wird sicher einen Einfluss haben. Und da die Reichweite etwas höher ist, kann ich mir gut vorstellen das ein 6.01´er evtl. doch besser passt.

Das muss man aber probieren. Jede Knifte ist da anders, deshalb habe ich auch versch. Läufe gekauft und probiert. Auch mit unterschiedlichen Gummis.

Edgi kommt mir, aufgrund meiner Erfahrungen, nicht mehr ins Haus. Zudem ist ein 6.01 er PDI mit z.b. 455mm sogar noch etwas günstiger beim Eigenimport (mit Versand) über X-Fire als ein vergleichbarer Edgi z.b. bei Begadi kostet. Und der Lauf ist auch nach spät. 1 - 1,5 Wochen da.

Endlich wird es wissenschaftlich mit Tests von Läufen unterschiedlicher Durchmesser und Betrachtungen zur Unwucht. Folgende Überlegungen nur als Anregung, ggf. sind die aber nicht sehr relevant odr sogar falsch (dann ist gut, wenn wir drüber gesprochen haben ;-) ):

Die Flugbahn der Kugel wird von zwei Dingen mitbestimmt, Massenträgheit und Drehimpuls (bekannt aus Kreiselkompass). Die Wirkung der Massenträgheit ist evident, je schwerer die Kugel, desto besser hält sie ihre Richtung bei. Das Hopup bringt einen Drehimpuls, die Drehachse sollte im Idealfall perfekt horizontal sein (Meine Vermutung: je schwerer die Kugel, desto höher muß die Drehzahl sein für den Hop-Effekt). Im Fall einer nicht perfekt ausgerichteten Drehachse verzieht die Kugel nach links oder rechts, das passiert auch bei schräg gehaltener Waffe.

Die perfekte Lage der Drehachse kann durch Berührung der Kugel mit dem Lauf verändert werden, Staubkörnchen, Lauf krumm, Verwirbelung nach dem Laufaustritt. Im Idealfall sollte die Kugel nach dem HopUp keinen Kontakt zum Lauf haben, was die angeführten Vergleiche von 6.01 bis 6.08 zeigen bzw. andernorts die Erfolge mit Wideborebarrels mit 6.23mm.

Der 6.01er-Lauf erzielt höhere Reichweite: idealerweise sollte er ja etwas mehr Power bringen, bei mehr Power ist aber auch mehr HopUp notwendig, und damit geht wieder Energieverlust durchs hoppen rein in die Betrachtung - er bringt etwas mehr Energie an die Kugel (höhere Reichweite), aber die Kugel wird öfters die  Gelegenheit zum Laufkontakt haben. Die Massenträgheit hält die Kugel zunächst auf der Flugbahn, dann schlägt der Drehimpuls einer etwas ungünstigeren Drehachse zu. Den Effekt kann man tw. sehen, die Kugel fliegt 40m perfekt, und dann verläßt sie irgendwohin die Flugbahn.

Je länger der Lauf, desto eher ergeben sich Berührungen zwischen Kugel und Lauf. Je mehr Unwucht die BB hat, desto eher eiert sie im Lauf und auf der Flugbahn herum.

Theorie 1: bei mkt gleicher Präzision hergestellten Läufen gewinnt der mit dem größeren Durchmesser. Der Effekt wird sich bei kurzen Läufen umdrehen, weil die Kugel dann kaum durch Laufberührungen beeinflußt wird und leicht höhere Bewegungsenergie und höhere Drehzahl der Kugel zusammen wirken.

Theorie 2: andernorts im Forum werden 430mm als ideale Lauflänge bezeichnet. Ist das ggf. der Wert, ab dem längere Läufe mit größerem Durchmesser idealer sind, und darunter kann man fast ungestraft den Durchmesser verkleinern?




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