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(nachträglich editiert am 31.07.2017 um 17:00 Uhr)

Wir haben uns im Verein Gedanken gemacht, wie interessante neue Spielansätze den "normalen" Airsoftalltag bereichern könnten.

 

Eine dieser Ideen basiert auf einem grundverschiedenen Szenario, der Safarijagd. Das Konzept richtet sich natürlich vor allem an Spieler, die zumindest bis zu einem gewissen Grad auch Spaß an Rollenspielelementen haben und nicht jeden Aspekt "tierernst" nehmen. Nur so kann eine ordentliche Spielatmosphäre entstehen, ohne dass aus Realismusgründen echte Tiger mit BBs beschossen werden müssen (weil es momentan noch keine Schutzbrillen für Löwen & Co. gibt, würde das eh schwierig werden^^).

 

Der Kern des Spiels soll dabei sein, dass ein paar stilvoll etwa mit Buschhüten, Repetiergewehren und Moskitoschutz ausgerüstete Jäger zusammen mit Hilfspersonal wie Geländekenntnis besitzendem Safarileiter oder einzelnen Treibern Jagd auf exotische Fauna machen.

 

Dabei gibt es unterschiedliche Tierarten: aggressive Tiere (angriffslustige Löwen / Leoparden...), wehrhafte Tiere (robuste und in Bedrängnis durchaus gefährliche Elefanten, Nashörner oder Warzenschweine...) und Fluchttiere (scheue und flinke Zebras, Gazellen, Gnus...).

Für Abwechslung bei der Beute wäre also gesorgt! Die ersteren beiden können dabei übrigens durchaus mal den Spieß umdrehen und Jagd auf die Jäger machen.

 

Nun stellt sich allerdings die Frage, wie das Wild simuliert werden soll? Pappattrappen? Digitale Hologramme über VR-Brillen? Pure Illusionen, die nur in der Vorstellungskraft der Spieler bestehen?

Natürlich nicht! Naheliegenderweise werden auch die Tiere durch Spieler dargestellt. Pragmatisch sind hierzu günstige Masken, die auf Amazon bereits für ein paar Dutzen Euronen erhältlich sind. Auch Aufwändigeres wäre dabei natürlich denkbar, wird aber in der Praxis eher selten Anwendung finden.

Die Tierdarsteller verhalten sich gemäß ihrer "Tierklasse": aggressiv, defensiv, fluchtorientert... berührt dabei beispielsweise ein Gepard oder Warzenschwein einen Jäger, so gilt dies als Hit... hoffentlich ist die hübsche Safariärztin in nächster Nähe!

Invers betrachtet wollen Treffer natürlich dokumentiert sein: erlegte Tiere werden von den Jägern in heroischer Pose fotografiert, dafür gibts am Ende Punkte.

Möglich wäre dabei ein reines Punktspiel zwischen den einzelnen Jäger(-trupps), wobei der Beste am Ende die Safari... äh Airsoft-OP gewinnt.

 

Allerdings stellt sich noch die große Frage: wo sollen in so großer Maße Spieler gefunden werden, die Bock darauf haben, auf einer OP die ganze Zeit als Viech rumzuhüpfen und auf sich ballern zu lassen.

 

Dafür gibts zwei Lösungsansätze:

1. Jedes "Tier" übernimmt im Lauf des Spieltags auch mal die Rolle des Jägers, sodass jeder zum Zug kommt;

2. Man lege eine komplette, konventioneller angehauchte OP um die Safarijagd herum. Leute am Respawn können sich ihre Einstiegszeit für die restliche Dauer des Spieltags generell halbieren, indem sie zwischendurch einmal den Löwen markieren;

 

Version 2 finden wir dabei besonders interessant. So kann um das lustige Szenario eine komplette OP mit militärisch angehauchterem Setting durchgeführt werden. Dabei eignen sich Buschszenarios natürlich am allerbesten :).

 

Wer Lust hat, das Ganze mal mit auszuprobieren, ist daher herzlichst zu unserer OP "Safariland" am 16. September 2017 in Ginzling eingeladen. Das öffentliche Spiel soll das Grundkonzept testen und wird allen hieran interssierten wärmstens ans Herz gelegt. Weitere Infos hier ;):

https://www.airsoft-verzeichnis.de/index.php?status=event&eventnummer=011405

 

wäre vielleicht besser die Jäger als einzelkämpfer ins feld zu schicken^^ so pirschen sie sich langsam an und werden vom erleger seines Tieres auch noch an den Kaminsims verbracht :-D

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(nachträglich editiert am 28.03.2018 um 02:49 Uhr)
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(nachträglich editiert am 31.07.2017 um 17:08 Uhr)

@ Ja Go

 

...das geht natürlich auch :D

Damit kann wunderbar gespielt werden. Das Szenario kann schnell angelegt werden, mit viel Action, oder sich stärker aufs Pirschen und Warten konzentrieren ("Mil..." äh JagdSim hald^^).

In unserem Szenario haben wir eine direkt gegen die (westlichen) Safarijäger operierende Regierungspartei mit eingebaut... alleine deswegen werden sich etwa die Treiber als zusätzliche Kräfte zur Verteidigung evtl. schon für die Jäger bezahlt machen, und wenn sie nur einen Korridor zur verdeckten Pirsch gegen Kriegsradau von außen abzuschirmen versuchen ;)

 @ bebna

Fursuiters waren auch die einzigen, die mir als per-se-Freiwillige auf Anhieb eingefallen wären :D

Wir haben uns dann dennoch für die Lösung mit der halbierten Einstiegszeit und der OP außenrum entschieden, obwohl die Drehanfrage an Keks raus ist :D :D....

Endlich können sich Furries auch sinnvoll in Airsoftspiele integrieren {#emotions_dlg.happy}

(2400 Posts)

(nachträglich editiert am 31.07.2017 um 17:31 Uhr)

Die larper aber auch vor allem die ausm mittelalter :-D hetzjagt mit fackeln und mistgabeln yay

Mit anschließender furry verbrennung . . . ;-)

Wenn ihr das durchgespielt bekommt.

Ich bin eher der Typ raffnix, wenn die Orga anfängt von Goldmünzen, Bombe oder so zu erzählen schalt ich schon ab, ich sehe auch die Hälfte der Leute hat's nicht gerafft oder mitbekommen, während dem Spiel ändern sich womöglich noch die Regeln.

Hab auch schon bei mir nach Szenarien gesucht und ausprobiert, selbes wie oben beschrieben.

Hier rot, da blau, Hupe und Los! Für ein gutes Spiel braucht's nicht mehr XD.

Auf dem YT-Channel "Node" ist in einer Runde TTT auch mal einer im T-Rex Kostüm rumgerannt... bloß hat der zurückgeschossen o_O

Das kenn ich auch - OPs, die sich nicht ganz so ernst nehmen, sind zwischendurch sehr erfrischend :)




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