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(nachträglich editiert am 30.11.2015 um 08:59 Uhr)

G&G SUSAT Review

 

1. Vorwort

2. Lieferumfang und Verpackung

3. Beschreibung / Bedienung / Eindrücke

4. Pro / Contra

5. Fazit + Bewertung

 

 

1. Vorwort:

Erworben habe ich das G&G SUSAT für mein ICS L85, vorraus sei gesagt, es tut seinen Job. Bei dem Preis bin ich dann aber auch ein bisschen kritisch.

Auf das Original will ich hier so wenig wie möglich eingehen, ebenso auf die Eigenheiten des SUSAT an sich ( Absehen verdeckt das Ziel zum großen Teil, lässt sich nicht auf 22mm Schienen montieren, usw)

Das muss jeder für sich selbst wissen.

Wer findet den Fehler auf den Bildern? Richtig, die Mount sitzt falsch herum. Ups. Im Text ist das korrigiert.

Das Review darf gern kopiert, zitiert, verbreitet und als eigene Doktorarbeit ausgegeben werden. Macht damit, was ihr wollt.

 

Überblick:

  • Preis: 139.90 €

  • Vergrößerung 4x

  • Beleuchtung: Ja, vier Stufen

  • Aufnahme: 21mm Schiene

 

2. Lieferumfang und Verpackung

 

http://abload.de/thumb/20151129_192545osqol.jpg

Das SUSAT kommt in einer aufwändigen Verpackung, Karton, bedruckt mit Bildchen und den Spezifikationen hinten drauf.

Das ganze wirkt hochwertig, für mich hätte es aber eine einfachere Verpackung auch getan.

Im Lieferumfang befindet sich eine bebilderte, englische Anleitung, ein Werkzeug zur Höhen – und Seitenverstellung, sowie ein kleiner Inbus. Natürlich noch – das SUSAT selbst.

Gezahlt habe ich dafür 139,90 bei Softairstore.

http://abload.de/thumb/20151129_192629znr0p.jpg

 

3. Beschreibung / Bedienung / Eindrücke

 

Das Gehäuse besteht aus Aluminiumguss (Angabe des Herstellers), schwarz eloxiert. Stellschrauben, sowie Bodenplatte sind Stahl (oder zumindest Eisen). Das ganze wirkt erstmal sehr solide, auch nach einigen Spieltagen sind nur sehr wenige Gebrauchsspuren vorhanden.

 http://abload.de/thumb/20151129_193025frp94.jpg

http://abload.de/thumb/20151129_1930386uqj7.jpg

http://abload.de/thumb/20151129_193048xopy6.jpg

http://abload.de/thumb/20151129_193058jkpju.jpg

http://abload.de/thumb/20151129_1930313br6w.jpg

Von unten nach oben:

Die Mount ist schon nicht mehr so gut verarbeitet, unten dran sind kleine Unebenheiten vom Herstellungsprozess. Weil es normalerweise keiner sieht, gibts hier aber keine Abzüge.

Drüber sind die Stellschrauben für die Seiten- (vorn) sowie Höhenverstellung (hinten). Für erstere wird Werkzeug benötigt, entweder das mitgelieferte oder ein normaler Schlitzschraubenzieher. Eine Mutter auf jeder Seite sichert dann gegen Verstellen. Leider rütteln diese sich bei Bewegung lose, ich habe schon eine verloren. Gebraucht werden die aber eigentlich nicht.

Hinten erfolgt die Einstellung grob per geliefertem Werkzeug, fein geht von Hand. Jede Position klickt laut, auch hier wird sich nichts verstellen. Zusätzlich lässt sich das ganze noch mit einer kleinen Schraube arretieren.

Oben auf dem Gehäuse sitzt eine Notvisierung. Hier sitzt leider die Lochkimme schief, Absehen und Notvisierung decken sich damit nicht. Für Airsoftentfernungen wird das wenig ausmachen, bei diesem gesalzenen Preis darf das aber nicht sein, daher Punktabzug.

 

Innere Werte:

Die vierfach vergrößernden Linsen sind klar genug um ein gutes Spielerlebnis zu gewährleisten. Gegen mein BelOMO POSP versagen sie im Vergleich aber. Gut, ist ja auch keine Originaloptik. Für einen Klon ok.

Im Gegensatz zur Konkurrenz hat das G&G SUSAT das originale Absehen – einen Obelisken bei dem sich die Spitze rot beleuchten lässt.

Beim Original wird das vom guten, alten Tritium erledigt, hier tun es Batterien. Die Verstellung erfolgt über ein Rad an der Seite in vier Stufen. Auch bei Tageslicht – kein Problem.

http://abload.de/thumb/20151129_192946ucppr.jpg

Die Schande:

Der Obelisk sitzt nicht mittig. Seitens G&G hieß es, das sei normal und bekannt.

Für mich geht das gar nicht.

Glücklicherweise kann man das von Hand regeln, indem man das Gerät auseinanderbaut und und das Prisma ein bisschen verdreht.

Trotzdem – Punktabzug.

Wie bei allen SUSAT Klonen ist der Abstand zum Auge sehr kurz. Man muss praktisch am Augengummi kleben, um das volle Sichtfeld zu bekommen. Dank Schutzbrille – unmöglich.

Punktabzug.

 

Die Installation gestaltet sich denkbar einfach – beide Schrauben an der Seite lockern, Hebel an der anderen Seite hochziehen und von vorn auf die Schiene schieben, bis das ganze in gewünschter Position einrastet. Schrauben anziehen, fertig.

Bei den Batterien sieht das wieder etwas anders aus:

Hier müssen Mount, sowie Bodenplatte entfernt werden. Rein kommen Uhrenbatterien.

 

Ohne Modifikationen passt das SUSAT leider nur auf G&G – zwei Streifen Panzertape auf die Schiene und es sitzt auch bombenfest auf ICS.

 

4. Pro / Contra

 

Pro:

  • Absehen wie beim Original

  • Verarbeitung außen

  • Funktionalität. Es tut seinen Job.

 

 

Contra:

  • Preis / Leistung

  • Notvisierung und Absehen nicht deckungsgleich

  • Absehen verschoben

 

 

 

5. Fazit + Bewertung

 

Kaufempfehlung?: Bedingt.

Wer eine richtig gute Optik sucht, der wird hier nicht fündig.

Wenn es ein SUSAT sein muss (wie bei mir), kommt man am G&G SUSAT wohl in Ermangelung von Alternativen nicht vorbei. Leider sind die Klone sämtlicher Hersteller bescheiden...

Das Preis/Leistungsverhältnis stimmt hier leider nicht, dafür ist es 40 Euro zu teuer. Obige Mängel sind in dieser Preisklasse nicht zulässig.

Trotzdem gibt es wegen guter Verarbeitung und relativer Nähe zum Original 3 von 5 Sternen.

 

Moin;

wie verhält es sich bei Linsentreffern, bzw. wie kann man das Susat schützen?

Ich habe ein T1-Killflash vorn in das SUSAT reingeklebt. Der Killflash ist zwar auch kein "Fort Knox" für das SUSAT, hält aber 1-3 Treffer ab. Danach kauft man lieber einen neuen Killflash als ein neues SUSAT...

(7 Posts)

(nachträglich editiert am 20.06.2020 um 07:46 Uhr)

Moin;

An was drankleben dachte ich auch. Was nimmst Du dazu - Heißklebepistole?

Ich rätsle ja noch, wie der Kamerad das hinbekommen hat:






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