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Moin, um mit einigen kleinen Uniformguides zum Thema 2.WK zu beginnen hier einmal die Darstellung, die eigentlich immer am anfang stehen sollte:
Der US Infanterist auf stand Juni 1944.
Diese Impression lässt sich mit detailänderungen bis 45 und an fast jedem Kriegsschauplatz und mit verschiedenen patches(oder wie man es oft auf Fotos siet ohne Patch) für fast jede Einheit(Notfalls auch glider Infantry) verwenden.

Basieren soll das ganze natürlich auf Bildern, der Post wird bei guter Rückmeldung erweitert.



(Anmerkung zur Haltung der Waffen:Abzugsdisziplin und "Low ready" Haltung wären nicht korrekt, im 2. WK "trug man" seine Waffen noch...die wichtigsten trageweisen des Rifle cal.30 M1 sind hier gezeigt)

Nun aber zur Uniform:
Basieren tut diese auf der Senfbraunen Wolluniform "M37".Zu dieser gehören das Wollhemd und die Wollhose, die laut Vorschrift Immer getragen wurde.Bis auf die M44 waren alle anderen Hosen nur "Überziehkleidung", wie zb die M43 Hose(auch AB), die des M42 Jumpsuits oder vor allem die HBT Uniformen.
Auf lange Sicht ist das Hemd von Sturm durchaus brauchbar, die Hose ist allerdings zu Dünn für den dauerhaften Einsatz, es empfielt sich also eine bessere repro)

Zur klassischen Wolluniform, die lange zeit mit dem archaischen Service coat(Ähnlich Deutsche "Feldbluse") getrachen wurde, wurde ab 1941(1936) das "Jacket;Fiel;OD", also die Olive Feldjacke getragen.Diese ist eine der ersten "echten" Felduniformen, die nur für den "Kampfeinsatz" gedacht waren.
(Sturm Ok, das Futter ist aber sehr Dünn, meine ist von Spearhead)

Ein elementares Erkennungsmerkmal des GIs zu dieser Zeit sind die Schuhe:
Getragen werden die zu der Zeit üblichen Service shoes.Diese waren(ähnlich wie einige Deustche Stiefel) mit der Fleischseite nacu aussen gefertigt.Dadurch nehmen die Schuhe das "Lederdubbing" also das Fett zur imprägnierung deutlich besser auf.Wer die Schuhe schon einmal "neu" gesehen haz dem wird auffallen, das meine deutlich dunkler sind as kommt nur von der Bearbeitung mit(farblosem!) Lederfett.
(Sturm sollte zweite Wahls sein:Nächte bekommt man nicht dicht und die Sohla läuft sich an der Hacke ab wie Radiergummi und müssen sehr schnell ersetzt werden...meine haben bisher ca 150 Km Marschstrecke +Events und Hausgebrauch runter)

Zu diesen werden die "M1938 leggings" getragen.
Diese Hohen gamaschen werden mit 10 Ösen geschlossen und geben dem Fuß zum einen zusätzlichen Halt(Imo besser als ein Stiefelschaft) und verhindern dass Steine O.Ä in die Schuhe kommen.
Sie sind allerdings NICHT wasserdicht
http://www.abload.de/image.php?img=cimg5095lanr.jpg
(Hier empfehlen sich Originale...ich habe keine Repro mit zufriedenstellender Passform und Steifheit gesehen.Die (Sturm Repros sind auch noch R4, was den allerwenigsten passt...zum Vergleich:Ich habe R2.)

Der letzte Teil der Uniform ist der Steel Pot:
Der M1 Helm.(Hier klassisch getragen mit einfachem Helmtarnnetz und den beiden Chinstraps über den Rand gelegt).
Er gab für diese Zeit mehr als ausreichenden Ballistischen Schutz(verstärkt durch das fehlen von Nieten O.Ä im Helm.)
Ich habe damit schon gegraben, Rasiert, Geduscht und trotz der fehlenden chinstraps bisher nur beim "sterben" verlohren und IMO wird er trotz seines Gewichtes nie zu schwer.
(Hier empfehlen sich auf lange sicht immer Originale bzw Frühe Belgische Helme.Zum einen ist die Form der Glocke bei den WK2 Helmen anders als bei den allermeisten nachkriegshelmen, zum anderen ist der Innenhelm kompplett falsch:Rechts der Original M1C Helm, den ich teilweise auch für Infantry benutze, links eine Nachkriegsgurke:
)

Nun aber zum wichtigen Teil der Ausrüstung:
Das Koppelzeug.
Den Grundstock bildet der sog. "Garandbelt"/"M1923 Cartridge belt"
Ein einfaches Lochkoppel mit 10 Taschen für je einen Garand clip oder 2 Ladestreifen für das M1903(und andere,die Israelis haben ihn auch zum SMLE und den K98 benutzt).
(Hier empfehlen sich entweder Originale oder Gute Repros, sturms Ösen sind fürn Ursch)

An diesem wird zum einen das 1st aid Kitr8Das immer für den träger benutz wurde!) und die Feldflasche mit Isolierender Filzhülle(diese wurde im Sommer zur kühlung befeuchtet) und Becher.
(Beide am besten Original...die repro Flaschenbehälter sehen sehr nach Repro aus, die flaschen sind zu dünn und das 1s Aid Kit lohnt sich als(zu kleine Sturm-)Repro kaum).

Gehalten wird der Koppel von den M1936 suspenders, die in die Ösen eingehakt werden.
(Am besten Originale, die sind am robustesten, Reprs der meisten Hersteller "gehen aber klar")

Am rücken wird hier(wie in der Realität meistens) als normaler Rucksack der M1928 Haversack(dieser von 1942)getragen. Ursptünglich sollte entweder dieser oder das koppeltragegetsell getracgen werden.
Diese sgepäck ist(und war) mehr oder weniger Unbeliebt, da schwer zu packen(man benütigt eine Wolldecke dafür) und kompliziert in der nutzung(eben etwas rausholen ist schwierig).UIch finde ihn aber bequem, und wenn mand en dreh mit dem Packen raus hat auch relativ Nützlich.Im Gefecht war dieser zumeist eh nicht dabei.

Zur bewaffnung werde ich hier noch nichts schreiben, das gehört in einen eigenen Thread.
Für Fragen bin ich immer Offen.

Ich hoffe es hat euch gefallen, in Zukunft werde ich noch einige mehr Artikel schreiben.
Zum Abschluss das ganze nocheinmal in Action:



Grüße
Till

schöne Zusammenstellung

Guter Beitrag schön zusammengetragen. So findet man alles wichtige gebündelt auf einer Seite. Würde mich über weitere beiträge freuen.

Ja sieht sehr gut aus. Wunderbar. Das eine Bild könnte fast von BoB sein. Sehr gut gelungen

Mit einem Unterschied, wir springen nicht aus intakten Flugzeugen:P

Das sieht doch mal sehr gut aus, gefällt mir! Du solltest diesen Thread wirklich erweitern, vielleicht noch andere Einheiten einbringen wenn du die nötige Ausrüstung zur Verfügung hast. Schön zu sehen wie "wenig" Ausrüstung die GIs getragen haben im vergleich zu dem, was die GIs im Vietnamkrieg mit sich rumgeschleppt haben.

Geht...Das ist ja "nur" das normale Gepäck.

Man könnte zb noch die Zelthälfte und oder den mantel am Haversack befestigen, die Gasmaskentsche und einen gp ammo bag dazu packen...oder ein paar banduleers.

Im endeffekt gibt es zwei extreme:Richtig fett aufgerödelt auf Märschen/verlegungen und kaum etwas dabei im Gefecht.

Die meisten GI konnten ihren Scheiss ja beim Tross lassen.

Im Mussette bag bekommt man aber mit ein bis zwei Rationen, der Wolldecke, dem Regen/Gasschutz, dem Essgeschirr/besteck und den nötigsten hygieneartikeln alles unter.

 

Ein bis zwei Tage kann man durchaus auch "nur" aus den Hosen und Jackentaschen lben...ist eine Interessante erfahrung.(Rasiert euch zb mal nur mit normaler Seife und einem einfachen nassrasierer:D)

Was ist das wichtigste Ausrüstungsstück des GIs?Das Buch:Lesestoff, zunder und besseres Klopapier als das aus den K-Rations:D

 

Einheitsspezifisch ist das ganzere nicht, andere Truppengattungen(Airborne) sind schon gepostet.In ein paar Tagen oder wochen kommt noch ein late war GI und ein bischen etwas zu spezifischer Ausrüstung, denke ich.

Muss meinen Vorrednern zustimmen, sehr informativ. Da kennt sich wer aus Zwinkernd

Haben und ja schon über alles Unterhalten. Und die Bilder(aus beiden Threads) gefallen mir aber mal so richtig.

Das letzte Bild rechts unten errinnert mich spontan an Saving Private Ryan...

Wie dem auch sei, sehr guter Beitrag

[Thread verschoben nach: "Darstellung: USA historisch (vor 1990)"]
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(nachträglich editiert am 05.11.2017 um 14:39 Uhr)

2nd Armored Division/ 41st Armored Infantry ETO 1944



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(nachträglich editiert am 26.10.2020 um 23:57 Uhr)

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(325 Posts)

(nachträglich editiert am 05.11.2017 um 14:17 Uhr)

kann auch gerne noch ne Kitliste anhängen, bei bedarf...

 

https://abload.de/thumb/1smkj5.png https://abload.de/thumb/2bhjhb.png https://abload.de/thumb/3onk3w.png https://abload.de/thumb/dscn0156rhk3l.jpg

(3516 Posts)

(nachträglich editiert am 05.11.2017 um 14:21 Uhr)

"kann auch gerne noch ne Kitliste anhängen, bei bedarf..."

Nö, lass mal.

Hey, klasse Outfit. Ich habe dazu eine Frage: Wie genau hat man damals Handgranaten am Harness transportiert bzw. befestigt? Also auch, wo an der Granate?

 

Danke

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